Adlige Herkunft
Im Traum gehe ich mit meiner Mutter die Wohnstraße meiner Kindheit entlang. Sie ist auf Arbeitssuche und fragt nach einem Job in der Post nach. Im Traum weiß ich sicher, daß sie eigentlich eine Gräfin ist, aber durch das Schicksal in diese Umstände gezwungen wurde, in denen sie nun ein ganz normales Leben führt und arbeiten muß.
Später im eigenen Job suche ich aus einigen alten Büchern mir welche heraus, die ich behalten möchte und lege sie als Päckchen in eine Ecke, um sie einen anderen Tag mitzunehmen. Am nächsten Tag ist das Päckchen jedoch verschwunden und mir wird gesagt, daß es in die ganz normale Büropost gegeben wurde. Ich soll dazu eine Frau Ruhe suchen.
Frau Ruhe? Ich kenne keine Frau Ruhe. Und blöderweise renne ich auch gleich los, statt in das Telefonverzeichnis zu schauen. Doch ich habe Glück, in einem Waschraum, in den ich kurz schaue und den ich eigentlich sofort wieder verlassen will, spricht mich von sich aus eine junge Frau an. Sie trägt zwei lustige Zöpfe und hat eine seltsam narbige Gesichtshaut.
Wie sich herausstellt, ist genau das Frau Ruhe. Sie händigt mir einen kleinen Schlüssel aus, mit welchem ich Zugang zu sämtlichen Postkästen und Paketlagern auf dem Gelände habe.
Jetzt muß ich es nur noch absuchen. Draußen angekommen, stelle ich fest, daß das Betriebsgelände riesig groß ist. Auf ihm befinden sich nicht nur die Fachhochschule und die Dienstgebäude, sondern auch noch jede Menge Regierungsgebäude, oft von hohen Zäunen umgeben, und andere Grundstücke mit fast prunkvoll anmutenden Häusern. Ich werde jetzt systematisch alles durchkämmen und jedes Postlager, jeden Kasten finden müssen. Während ich einen breiten betonierten Weg entlanggehe, der genau zu einem fast haushohen geschlossenen Zaun führt, durch den ich wohl nicht weiterkommen werde, schießt ständig ein mannshoher schwarzer Hund an mir vorbei, der im rasenden Tempo die Straße herauf und hinunter läuft. Dabei kommt er so knapp an mir vorbei, daß ich jedesmal glaube, er läuft direkt auf mich zu und rennt mich um. Schließlich lande ich in einem kargen Gebäude, welches von einer Frau mit kurzen Haaren "bewacht" wird. Als sie mir sagt, daß sie die Poststelle ist und daß hier alle Päckchen durchkommen, bin ich freudig überrascht. Da brauche ich ja dann wohl nur hier zu suchen.
Auch sie gibt mir einen Schlüssel, mit welchem sich eine große Bodentür öffnen läßt, die sich direkt in den nackten Dielen befindet. Als sie geöffnet ist, sehe ich, daß sich darunter ein großes Lager voller Pakete und Päckchen befindet. Jetzt kann ich anfangen zu suchen.
Bemerkung: Gestern las ich über die Hugenotten, da meine Mutter ebenfalls mütterlicherseits von aus Südfrankreich eingewanderten, damals verfolgten und nach Brandenburg (Oderbruch) geflohenen Hugenotten abstammen soll, unter denen es wohl auch viel Adel gab.
Der Protestantismus wurde bis etwa 1530 zunehmend in den Untergrund gedrängt. Ein Teil der Protestanten floh, unter anderem in die reformierten Orte der Schweiz, wo Ulrich Zwingli gerade dabei war, die katholische Kirche komplett zu entmachten. Ins politische Aus gedrängt, traten die Protestanten aus dem Untergrund jedoch zunehmend provokativer auf. Zu den ersten größeren Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten kam es 1534 über die Affaire des Placards, bei der in Paris und vier weiteren Städten antikatholische Plakate angeschlagen wurden. Die Messe der Katholiken wurde darauf als Götzendienst bezeichnet. Verschiedene Marienstatuen wurden verunstaltet. Nachdem die Verantwortlichen für diese Aktion auf den Scheiterhaufen gebracht worden waren, blieb das Verhältnis zwischen beiden Seiten angespannt.
Etwa um 1533 schloss sich Johannes Calvin in Paris dem Protestantismus an. Bis zu dieser Zeit wäre auch er eher als katholischer Humanist denn als Reformierter zu bezeichnen. Nach einer protestantisch gefärbten Rede von Nicolaus Cop, dem Rektor der Universität Paris, die höchstwahrscheinlich unter Beteiligung Calvins entstand, mussten beide aus Paris fliehen.<.../cite>
Zwischen 1535 und 1560 durchdrang zunehmend der Calvinismus das französische Protestantentum, und der Calvinismus war es, der den Dissidenten Zulauf verschaffte. Jetzt kommt auch der Name „Hugenotten“ auf.....
1547 starb Franz I., und sein Sohn Heinrich II. bestieg den Thron Frankreichs. Er setzte die Repression gegenüber den Hugenotten unvermindert fort. Etwa um diese Zeit begann das Habsburgerreich in eine Vielzahl von Kleinstaaten zu zerfallen: Kaiser Karl V. bekam die Reformation nicht mehr unter Kontrolle, und der Kompromiss des „Cuius regio, eius religio“ tat ein Übriges zur Spaltung des Kaiserreiches.
Heinrich II. wollte ähnliche Zustände wie in Deutschland in jedem Fall verhindern. Zunehmend hatten sich jetzt auch Adelige den Hugenotten angeschlossen, und eine Übereinkunft nach dem Augsburger Prinzip für Frankreich hätte die unter Franz I. erfolgreich verlaufende Zentralisierung Frankreichs schwer beschädigt. Damit begann endgültig die politische Diskriminierung des Protestantismus in Frankreich.
Später im eigenen Job suche ich aus einigen alten Büchern mir welche heraus, die ich behalten möchte und lege sie als Päckchen in eine Ecke, um sie einen anderen Tag mitzunehmen. Am nächsten Tag ist das Päckchen jedoch verschwunden und mir wird gesagt, daß es in die ganz normale Büropost gegeben wurde. Ich soll dazu eine Frau Ruhe suchen.
Frau Ruhe? Ich kenne keine Frau Ruhe. Und blöderweise renne ich auch gleich los, statt in das Telefonverzeichnis zu schauen. Doch ich habe Glück, in einem Waschraum, in den ich kurz schaue und den ich eigentlich sofort wieder verlassen will, spricht mich von sich aus eine junge Frau an. Sie trägt zwei lustige Zöpfe und hat eine seltsam narbige Gesichtshaut.
Wie sich herausstellt, ist genau das Frau Ruhe. Sie händigt mir einen kleinen Schlüssel aus, mit welchem ich Zugang zu sämtlichen Postkästen und Paketlagern auf dem Gelände habe.
Jetzt muß ich es nur noch absuchen. Draußen angekommen, stelle ich fest, daß das Betriebsgelände riesig groß ist. Auf ihm befinden sich nicht nur die Fachhochschule und die Dienstgebäude, sondern auch noch jede Menge Regierungsgebäude, oft von hohen Zäunen umgeben, und andere Grundstücke mit fast prunkvoll anmutenden Häusern. Ich werde jetzt systematisch alles durchkämmen und jedes Postlager, jeden Kasten finden müssen. Während ich einen breiten betonierten Weg entlanggehe, der genau zu einem fast haushohen geschlossenen Zaun führt, durch den ich wohl nicht weiterkommen werde, schießt ständig ein mannshoher schwarzer Hund an mir vorbei, der im rasenden Tempo die Straße herauf und hinunter läuft. Dabei kommt er so knapp an mir vorbei, daß ich jedesmal glaube, er läuft direkt auf mich zu und rennt mich um. Schließlich lande ich in einem kargen Gebäude, welches von einer Frau mit kurzen Haaren "bewacht" wird. Als sie mir sagt, daß sie die Poststelle ist und daß hier alle Päckchen durchkommen, bin ich freudig überrascht. Da brauche ich ja dann wohl nur hier zu suchen.
Auch sie gibt mir einen Schlüssel, mit welchem sich eine große Bodentür öffnen läßt, die sich direkt in den nackten Dielen befindet. Als sie geöffnet ist, sehe ich, daß sich darunter ein großes Lager voller Pakete und Päckchen befindet. Jetzt kann ich anfangen zu suchen.
Bemerkung: Gestern las ich über die Hugenotten, da meine Mutter ebenfalls mütterlicherseits von aus Südfrankreich eingewanderten, damals verfolgten und nach Brandenburg (Oderbruch) geflohenen Hugenotten abstammen soll, unter denen es wohl auch viel Adel gab.
Der Protestantismus wurde bis etwa 1530 zunehmend in den Untergrund gedrängt. Ein Teil der Protestanten floh, unter anderem in die reformierten Orte der Schweiz, wo Ulrich Zwingli gerade dabei war, die katholische Kirche komplett zu entmachten. Ins politische Aus gedrängt, traten die Protestanten aus dem Untergrund jedoch zunehmend provokativer auf. Zu den ersten größeren Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten kam es 1534 über die Affaire des Placards, bei der in Paris und vier weiteren Städten antikatholische Plakate angeschlagen wurden. Die Messe der Katholiken wurde darauf als Götzendienst bezeichnet. Verschiedene Marienstatuen wurden verunstaltet. Nachdem die Verantwortlichen für diese Aktion auf den Scheiterhaufen gebracht worden waren, blieb das Verhältnis zwischen beiden Seiten angespannt.
Etwa um 1533 schloss sich Johannes Calvin in Paris dem Protestantismus an. Bis zu dieser Zeit wäre auch er eher als katholischer Humanist denn als Reformierter zu bezeichnen. Nach einer protestantisch gefärbten Rede von Nicolaus Cop, dem Rektor der Universität Paris, die höchstwahrscheinlich unter Beteiligung Calvins entstand, mussten beide aus Paris fliehen.<.../cite>
Zwischen 1535 und 1560 durchdrang zunehmend der Calvinismus das französische Protestantentum, und der Calvinismus war es, der den Dissidenten Zulauf verschaffte. Jetzt kommt auch der Name „Hugenotten“ auf.....
1547 starb Franz I., und sein Sohn Heinrich II. bestieg den Thron Frankreichs. Er setzte die Repression gegenüber den Hugenotten unvermindert fort. Etwa um diese Zeit begann das Habsburgerreich in eine Vielzahl von Kleinstaaten zu zerfallen: Kaiser Karl V. bekam die Reformation nicht mehr unter Kontrolle, und der Kompromiss des „Cuius regio, eius religio“ tat ein Übriges zur Spaltung des Kaiserreiches.
Heinrich II. wollte ähnliche Zustände wie in Deutschland in jedem Fall verhindern. Zunehmend hatten sich jetzt auch Adelige den Hugenotten angeschlossen, und eine Übereinkunft nach dem Augsburger Prinzip für Frankreich hätte die unter Franz I. erfolgreich verlaufende Zentralisierung Frankreichs schwer beschädigt. Damit begann endgültig die politische Diskriminierung des Protestantismus in Frankreich.
Berufsträume - Donnerstag, 27. November 2008, 11:36









