Kindheitserinnerungen und Träume
So wie ich mir oft Gedanken darüber mache, warum sich andere nicht ihre Träume so leicht merken wie ich, frage ich mich auch oft, warum andere nicht so frühe Kindheitserinnerungen haben wie ich.
Ich habe teilweise Kindheitserinnerungen, die noch aus meiner Baby- bis Kleinkindzeit stammen, was sich eindeutig zuordnen läßt, da sie entsprechende Attribute enthalten oder wie mein Krankenhausaufenthalt zeitlich eindeutig eingrenzbar sind. Doch meine Eltern wollen mir nie glauben, dass ich an diese Zeit Erinnerungen habe. Sie behaupten dann immer, ich würde mir das einbilden, hätte geträumt oder sonstwas. Aber ich bin absolut sicher, dass es echte Erinnerungen sind, da sie teilweise auch mit den Erzählungen meiner Eltern übereinstimmen. Anscheinend ist es jedoch nicht normal, so frühe Erinnerungen zu haben und ich finde es immer wieder bedenklich, wie sorglos mache Eltern mit ihren Kindern umgehen und dabei die Ausrede verwenden, dass diese das später sowieso nicht mehr wüßten. Es scheint als selbstverständlich angesehen zu werden, dass man an die früheste Kindheit keine Erinnerungen haben könne. Doch an mir selbst sehe ich, dass es nicht so ist, auch wenn man die Bilder, die man gespeichert hat, manchmal nicht zuordnen oder erklären kann. Von meinem Krankenhausaufenthalt mit 2 1/2 bis 3 Jahren wegen einer Meningitis hatte ich z.B. etliche Bilder und Erlebnisse gespeichert, die ich mir später jedoch nicht erklären konnte, da ich damals während der Krankheit noch nicht verstanden hatte, was da eigentlich passiert und auch nicht wußte, dass ich krank gewesen war. Deshalb haben solche frühen Erinnerungsbilder wirklich manchmal was von Träumen und eine Weile habe ich sie auch selbst dafür gehalten, obwohl ich immer geahnt habe, dass mehr dahinter steckt, bis ich mit ca. 14-15 Jahren meine Eltern darauf ansprach und sie mir die Geschichte erzählten. Ab da wußte ich, dass ich tatsächlich Erinnerungen von der damaligen Zeit in mir trug.
Nun kann man sagen, dass ein Krankenhausaufenthalt sicherlich ein ziemlich einschneidendes Ereignis ist, von dem deshalb eher Erinnerungen haften bleiben. Doch ich habe auch völlig harmlose Erinnerungen, zum Beispiel daran, wie ich, als ich noch in einem Gitterbettchen schlief, welches im Schlafzimmer meiner Eltern stand, morgens immer viel eher wach war als meine Eltern, aber da ich ja nicht aus dem Gitterbett raus konnte, dann leidenschaftlich gerne neue Höhlenkonstruktionen mit meiner Bettdecke ausprobiert habe. Ebenso kann ich mich erinnern, wie mir der Schnuller von meinem Vater weggenommen wurde, als ich ihn nicht mehr benutzen sollte und wie mir meine Mutter am Gitterbettchen ein Schlaflied mit Geige vorgespielt hat.
Vielleicht habe ich sogar noch viel mehr Erinnerungen aus dieser Zeit, Bilder, die ich zwar kenne, aber nicht zeitlich zuordnen kann, wenn in ihnen keine eindeutigen Attribute enthalten sind.
Mich beschäftigt nun die Frage, ob mein gutes Traumerinnerungsvermögen irgendwie in Zusammenhang mit meinen sehr frühen Kindheitserinnerungen steht. Mein Bruder, der immer behauptet nie zu träumen, kann sich jedenfalls nie an irgendwelche Dinge aus seiner frühesten Kindheit erinnern. Eventuell macht sich ja ein gutes Traumerinnerungsvermögen gleichzeitig mit sehr frühen Kindheitserinnerungen bemerkbar, da die frühe Kindheit doch fast so etwas ähnliches wie ein Traum ist, aus dem man langsam erwacht, bis man sich seiner selbst bewußt wird.
Und eventuell erwacht das Bewußtsein bei einigen Kindern früher, als bei anderen und dies steht proportional im Zusammenhang dazu, wie sehr man im Schlaf bewußt bleibt und sich seiner Träume entsinnen kann. Was mögen die Ursachen für die unterschiedliche Bewußtwerdung sein? Vielleicht sind ja sogar, bei entsprechendem Bewußtsein, vorgeburtliche Erinnerungen möglich? Wobei ich selbst eher weniger daran interessiert wäre, mich an alles erinnern zu können, aber ich bin überzeugt davon, dass das menschliche Bewußtsein noch etliche Rätsel und Geheimnisse für uns bereit hält.
Ich habe teilweise Kindheitserinnerungen, die noch aus meiner Baby- bis Kleinkindzeit stammen, was sich eindeutig zuordnen läßt, da sie entsprechende Attribute enthalten oder wie mein Krankenhausaufenthalt zeitlich eindeutig eingrenzbar sind. Doch meine Eltern wollen mir nie glauben, dass ich an diese Zeit Erinnerungen habe. Sie behaupten dann immer, ich würde mir das einbilden, hätte geträumt oder sonstwas. Aber ich bin absolut sicher, dass es echte Erinnerungen sind, da sie teilweise auch mit den Erzählungen meiner Eltern übereinstimmen. Anscheinend ist es jedoch nicht normal, so frühe Erinnerungen zu haben und ich finde es immer wieder bedenklich, wie sorglos mache Eltern mit ihren Kindern umgehen und dabei die Ausrede verwenden, dass diese das später sowieso nicht mehr wüßten. Es scheint als selbstverständlich angesehen zu werden, dass man an die früheste Kindheit keine Erinnerungen haben könne. Doch an mir selbst sehe ich, dass es nicht so ist, auch wenn man die Bilder, die man gespeichert hat, manchmal nicht zuordnen oder erklären kann. Von meinem Krankenhausaufenthalt mit 2 1/2 bis 3 Jahren wegen einer Meningitis hatte ich z.B. etliche Bilder und Erlebnisse gespeichert, die ich mir später jedoch nicht erklären konnte, da ich damals während der Krankheit noch nicht verstanden hatte, was da eigentlich passiert und auch nicht wußte, dass ich krank gewesen war. Deshalb haben solche frühen Erinnerungsbilder wirklich manchmal was von Träumen und eine Weile habe ich sie auch selbst dafür gehalten, obwohl ich immer geahnt habe, dass mehr dahinter steckt, bis ich mit ca. 14-15 Jahren meine Eltern darauf ansprach und sie mir die Geschichte erzählten. Ab da wußte ich, dass ich tatsächlich Erinnerungen von der damaligen Zeit in mir trug.
Nun kann man sagen, dass ein Krankenhausaufenthalt sicherlich ein ziemlich einschneidendes Ereignis ist, von dem deshalb eher Erinnerungen haften bleiben. Doch ich habe auch völlig harmlose Erinnerungen, zum Beispiel daran, wie ich, als ich noch in einem Gitterbettchen schlief, welches im Schlafzimmer meiner Eltern stand, morgens immer viel eher wach war als meine Eltern, aber da ich ja nicht aus dem Gitterbett raus konnte, dann leidenschaftlich gerne neue Höhlenkonstruktionen mit meiner Bettdecke ausprobiert habe. Ebenso kann ich mich erinnern, wie mir der Schnuller von meinem Vater weggenommen wurde, als ich ihn nicht mehr benutzen sollte und wie mir meine Mutter am Gitterbettchen ein Schlaflied mit Geige vorgespielt hat.
Vielleicht habe ich sogar noch viel mehr Erinnerungen aus dieser Zeit, Bilder, die ich zwar kenne, aber nicht zeitlich zuordnen kann, wenn in ihnen keine eindeutigen Attribute enthalten sind.
Mich beschäftigt nun die Frage, ob mein gutes Traumerinnerungsvermögen irgendwie in Zusammenhang mit meinen sehr frühen Kindheitserinnerungen steht. Mein Bruder, der immer behauptet nie zu träumen, kann sich jedenfalls nie an irgendwelche Dinge aus seiner frühesten Kindheit erinnern. Eventuell macht sich ja ein gutes Traumerinnerungsvermögen gleichzeitig mit sehr frühen Kindheitserinnerungen bemerkbar, da die frühe Kindheit doch fast so etwas ähnliches wie ein Traum ist, aus dem man langsam erwacht, bis man sich seiner selbst bewußt wird.
Und eventuell erwacht das Bewußtsein bei einigen Kindern früher, als bei anderen und dies steht proportional im Zusammenhang dazu, wie sehr man im Schlaf bewußt bleibt und sich seiner Träume entsinnen kann. Was mögen die Ursachen für die unterschiedliche Bewußtwerdung sein? Vielleicht sind ja sogar, bei entsprechendem Bewußtsein, vorgeburtliche Erinnerungen möglich? Wobei ich selbst eher weniger daran interessiert wäre, mich an alles erinnern zu können, aber ich bin überzeugt davon, dass das menschliche Bewußtsein noch etliche Rätsel und Geheimnisse für uns bereit hält.
Zitate und Tips - Samstag, 25. September 2004, 00:52









