Die Reise auf den Baum
Ich komme von einer Reise zurück und treffe im Zug R., einen ehemaligen Mitschüler, der am gleichen Bahnhof aussteigt wie ich. Gemeinsam sitzen wir nun auf einem großen Baum. Es ist noch ein dritter Reisebegleiter von mir dabei, ich kann mich aber nicht erinnern, wer das ist. Wir sitzen hoch oben in den Zweigen auf einer waagerechten Platform. Ich sitze direkt an der Kante und bin etwas ängstlich, den von dort geht es sehr tief hinunter.Es scheint fast, als würden wir direkt im Himmel sitzen. Ich kann von dort über grüne Wiesen, Täler und Dörfer blicken. Es kommt mir ein bißchen so vor, als wäre ich noch verreist, denn ich kenne diese Landschaft nicht. Schließlich klettern wir wieder hinunter. Doch als ich unten die rauhe Rinde des Baumes umfasse, beginne ich wieder hinaufzuklettern. Ich weiß zwar nicht, wie ich das erste Mal auf den Baum gekommen bin, aber diesmal klettere ich wirklich selbst und dies an einem glatten Stamm ohne jede Äste. Aber es geht ganz einfach und ohne Anstrengung, so dass ich mich über mich selbst wundere, denn normalerweise kann ich überhaupt nicht klettern. Auf halber Höhe präsentiere ich mich stolz R., der mir, so glaube ich, wohl erklärte, wie man das macht. Nun komme ich wieder hinunter und kurz darauf sitzen wir in einem Zugabteil, wo ich irgendwas in der Art sage, dass ich zwar immer eine Weile brauche, um etwas zu begreifen oder zu können, dass man es mir aber einfach nur gut genug zeigen und erklären muß - was R. getan hat. Zeitweise bin ich in dem Traum dreimal vorhanden - in drei verschiedenen Outfits sehe ich mich von außen nebeneinander stehen. Einmal klapp und sportlich mit kurzen Shorts, einmal romantisch mit einem langen Rock und das dritte Outfit ist so undefinierbar, dass ich denke, es muß irgendeine fremde Tracht sein. Schließlich komme ich zu Hause an und stelle fest, dass die gesamte Wand, die am Korridor entlangläuft, fehlt und dass man mir vor mein Fenster, genau vor der schönen Aussicht, eine riesige Straßenlampe montiert hat. Diese Straßenlampe spannt sich auch über meinen Korridor, und zwar so niedrig, dass ich mich ducken muß, um unter ihr hindurchzugehen.
Ich bin total sauer und versuche nun mehrmals telefonisch meinen Vermieter zu erreichen, um zu verlangen, dass die Straßenlampe sofort wieder entfernt wird. Da jedoch Freitagnachmittag oder so ist, höre ich immer nur eine Ansage vom Band, bei welcher jedoch auch direkt auf mich eingegangen wird, allerdings in einer anderen Angelegenheit, die wohl die Spüle betrifft.
Ich bin total sauer und versuche nun mehrmals telefonisch meinen Vermieter zu erreichen, um zu verlangen, dass die Straßenlampe sofort wieder entfernt wird. Da jedoch Freitagnachmittag oder so ist, höre ich immer nur eine Ansage vom Band, bei welcher jedoch auch direkt auf mich eingegangen wird, allerdings in einer anderen Angelegenheit, die wohl die Spüle betrifft.
Träume von Urlaub und Reisen - Donnerstag, 6. Januar 2005, 23:35









