Sterne im Universum machen

Letzte Nacht hatte ich einen sehr merkwürdigen Alptraum, von dem ich so gegen 5 Uhr aufgewacht bin. Es dürfte allerdings etwas schwierig werden, über den Großteil des Traumes zu schreiben, da mir dann wohl der Jugendschutzbeauftragte auf der Matte stehen und mein schönes Weblog wegen Pornographie löschen würde. Auch die Atmosphäre und die Umgebung des Traumes ist irgendwie schwer zu beschreiben. Die meiste Handlung des Traumes könnte man mit dem Wort Porno beschreiben. Allerdings kein Soft-Porno, es ging schon etwas härter zur Sache. Na ja, darunter kann sich wohl jeder was vorstellen. Im Traum war es dunkle Nacht und über mir lag während des Traumes die ganze Zeit ein schwarzer Nachthimmel. Ich befand mich in einem halben Gebäude, wo nur die Grundrisse der Räume mit niedrigen Mauern angedeutet waren, die Zimmer aber keine Wände und keine Decke hatten. Fast so, wie in einer archäologischen Ausgrabungsstätte, wo alte Hausgrundsteine und -risse ausgegraben werden. Das Gebäude war sehr ausgedehnt und irgendeine Art Hotel. In den angedeuteten Zimmern lagen Matratzen und ich bin durch verschiedene Zimmer und Matratzen gezogen. Während des ganzen Traumes hatte ich immer das Gefühl, beobachtet zu werden, denn die Zimmer waren ja nach oben hin offen und es gab bestimmte "Kreaturen", die regelmäßig in einiger Entfernung von mir offen dastanden und verfolgten, was ich mache. Diese hatten zwar eine menschliche Gestalt, aber ein merkwürdiges Gesicht. Es war sehr weiß, von gelben Haaren umrahmt und die Augen waren zwei sehr schmale kleine Lider aus denen seltsam silbern glitzernde Pupillen herausschauten. Zum Ende des Traumes hin, schlief ich mit einem älteren Mann mit grauen Haaren, der sehr brutal war. Doch als er fertig war, strich er mir übers Haar und ich wußte, bzw. fühlte, daß er mich bewunderte, für das, was ich ausgehalten hatte. Dann schwebte ich im Nachthimmel und mehrere von diesen merkwürdigen Kreaturen kamen auch in der Luft auf mich zugeschossen, als wollten sie mich angreifen. Ich ließ sie irgendwie an mir abprallen und schlug mit meinen Armen um mich, wobei ich mich aber total ruhig und kraftvoll fühlte. Ich wußte, bzw. hatte den Satz im Kopf, daß ich "Sterne im Universum mache".
Schließlich hörte ich ein Geräusch und wachte auf, bzw. glaubte, daß ich aufwache. Ich stand auf, ging in das Bad und schaute in den Spiegel. Zuerst sah ich nichts, doch dann blickte mich statt meinem Gesicht das Gesicht eines dieser schmaläugigen Kreaturen an. Ich begann zu schreien und schlug die Hände vor das Gesicht, damit ich es nicht mehr sehen mußte, denn ich hatte das Gefühl, mich nicht von der Stelle bewegen zu können. Ich war in Panik und überlegte fieberhaft, was passiert war und was ich tun könne. Dabei hielt ich die ganze Zeit die Hände vor die Augen. Endlich entschloss ich mich in das Wohnzimmer zurückzutasten, wo ich mich wieder traute, die Augen zu öffnen. Trotzdem hatte ich noch immer das Gefühl, beobachtet zu werden und Angst, irgendwo hinzuschauen, weil ich fürchtete, dann wieder eine von diesen Fratzen zu sehen. Mir fiel allerdings auf, daß mein Wohnzimmer seltsam verzerrt aussah und ich begriff, daß ich nicht wirklich aufgewacht war, sondern immer noch träumte. Ich strengte mich also an, aufzuwachen, was ich dann auch tat, wobei ich bemerkte, daß ich panisch atmete. Ich stand auf, getraute mich aber nicht in das Bad zu gehen, weil ich mir nicht wirklich sicher war, ob ich diesmal tatsächlich aufgewacht bin. Und ich wollte nicht mit dem Spiegel konfrontiert werden. Also setzte ich mich vor den Computer und überlegte, ob ich den Traum gleich ins Weblog schreiben solle, weil ich mich nämlich davor fürchtete mir den Traum zu merken und damit wieder einzuschlafen. Als ich mich etwas beruhigt hatte und wußte, daß ich jetzt wirklich wach war, fühlte ich mich aber zu müde dazu.
Irgendwie kommt mir das alles nicht wie ein normaler Traum vor. Hab eher den Eindruck, daß ich da auf einem "Ausflug" war und von dem Geräusch nicht wieder ganz in meinen Körper zurückgeholt wurde...

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Das verborgene Buch der Träume

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~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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