Mittwoch, 18. August 2010

Urlaub in Rumänien

Während eines Urlaubs in Rumänien machen meine Mutter und ich mit einem kleinen Flugzeug einen Rundflug über eine größere Stadt. Wir fliegen dabei so tief, daß wir sogar teilweise an Sehenswürdigkeiten vorbeifliegen anstatt darüber hinweg. Die Stadt ist wirklich spannend, man sieht überall Burgen, mächtige alte Bauten, runde, pagodenartige Gebäude, deren einzelnen Abstufungen bewachsen sind und manchmal auch mitten in der Stadt Felsen, die von niedlichen Schlössern mit vielen Türmen gekrönt werden. Da wir gerne mehr sehen würden, als mit so einem Flugzeug möglich ist, lassen wir uns vorübergehend absetzen. Das Flugzeug schwirrt in Zickzacklinien und mit atemberaubender Geschwindigkeit davon, wir sind allerdings der Meinung, daß es irgendwo in einiger Entfernung wartet. Als wir genug gesehen haben, schauen wir uns suchend um. Ich bin der Meinung, es ist nach rechts geflogen, meine Mutter meint, geradeaus. Aber egal wohin wir auch schauen, nirgends findet sich ein wartendes Flugzeug. Jetzt müssen wir zu Fuß zu unserer Herberge laufen. Unterwegs bekommen wir durch Radio oder Fernsehen mit, daß ein Flugzeug über der Stadt abgestürzt ist. Wir wissen sofort, daß dies unser Flugzeug ist und wir nur dadurch, daß wir ausgestiegen und es ohne uns weitergeflogen ist, dem Absturz entkommen sind. Doch werden sich die Herbergsleute, welche denken, daß wir in diesem Flugzeug saßen, sicher große Sorgen machen. Aus diesem Grund beeilen wir uns nun sehr und hetzen so schnell wie möglich zu unserem Quartier. Aber die Leute dort wissen bereits bescheid, denn das Flugzeug ist ganz genau über diesem Quartier abgestürzt. Überall liegen leblose Menschen, die von Sanitätern und Feuerwehr notversorgt werden. Da wir nicht darunter waren, hatten sich die Wirtsleute denken können, daß wir wohl doch nicht in diesem Flugzeug waren. Es werden aufgeregte und erleichterte Worte gewechselt. Während ich mich betroffen im Absturzgebiet umschaue, bemerke ich eine alte rumänische Frau mit runzeligem Gesicht und grauem Haar, welche mich ohne Unterlaß mit unwirklich stahlblauen Augen mustert. Da ich irritiert zurückschaue, versucht sie mir radebrechend etwas zu sagen, kann aber nicht viel Deutsch und nimmt immer wieder neuen Anlauf.
"Du hast.... - du hast....." Hm, was habe ich? Mir kommt der Gedanke, daß es eine Wahrsagerin sein könnte, zumal sie mich zwar anschaut, aber auch auf eigenartige Weise an mir vorbei, als würde sie etwas erkennen, das sich neben mir befindet. Was will sie wohl orakeln? Daß ich einen Schutzengel habe? Schließlich scheinen ihr die Worte plötzlich eingefallen zu sein. "Du hast Papier-Finger." sagt sie lächelnd. Papier-Finger? Was meint sie wohl damit?

Dienstag, 17. August 2010

Erotischer Phönix

Ich träumte von einer neuen erotischen Spielart, nämlich sich von einem Phönix den A.... lecken zu lassen, wobei es auch im Traum nur bei einer Idee, die sich in Worte formte, blieb. Allerdings erschien diese Möglichkeit im Traum sehr viel reeller als nach dem Aufwachen, wahrscheinlich weil es in der Traumwelt keine Zweifel daran gab, daß man Phönixen tatsächlich begegnen kann, wenn man nur möchte.

Montag, 16. August 2010

Vier Feinde

Auf einer Klassenfahrt, an der bunt gemischt Kollegen und ehemalige Mitschüler teilnehmen. Als sich einige Leute an Sachen von mir vergreifen, und das mehrmals, beschließe ich, etwas zu sagen und mache ihnen sachlich, aber bestimmt klar, daß ich das nicht in Ordnung finde. Diejenigen, mit denen ich spreche, reagierten für meine Begriffe extrem eingeschnappt, zumal ich sie nicht einmal angegriffen, sondern nur meinen Standpunkt und meinen Besitz verteidigt habe. Eine feindliche Atmossphäre baut sich auf, die mich aber erstaunlich wenig belastet, wie ich feststelle. Es ist sogar so, daß ich über das Verhalten der anderen eher schmunzeln muß, wenn sie mir verächtliche Blicke zuwerfen, über mich tuscheln und alles versuchen, damit ich mich mit meinem eigenen Verhalten schlecht fühle. Den ersten Tag nach der Klassenfahrt komme ich wieder ins Büro und Herr N. fragt, wie es gewesen ist. Er selbst war bei der Reise nicht dabei. Achselzuckend antworte ich ihm: "Ich habe ab jetzt vier Feinde."

Bemerkung: Wieder die Vier. Und dann auch noch gleich vier Feinde.
Habe mich heute beim Verdrängen ertappt. Eine Sportkollegin fragte, daß ich doch im August Geburtstag hätte und ich antwortete - ja, nächste Woche. Schön wär's, er ist schon diese Woche.

Sonntag, 15. August 2010

Liegestütze rückwärts

Habe eine ganze Zeit lang in der Nacht rückwärtige Liegestütze gemacht, hinterrücks aufgestützt auf eine Stange. Bei jeder Liegestütze dachte ich, jetzt ist es vorbei, das war die letzte, nun kann ich nicht mehr, aber dann ging es doch immer noch. Ich wunderte mich selbst darüber, daß ich so viele Liegestütze schaffe und die mich gar nicht anstrengen. (Kein Wunder, war ja nur ein Traum.)
Danach in einer Stadt unterwegs, die mir wie eine Stadt der Zukunft oder auch eine auf einem fremden Planeten vorkam. Die Innenstadt sieht noch ganz normal aus, doch am Stadtrand entdecke ich Gebäude wie dicke weiße Klötze, die sich ringförmig als Mauer um die gesamte Stadt ziehen. Ich denke zuerst an Kraftwerke, vielleicht sind sie es teilweise auch, doch in manchen Abschnitten sind auch Wohnungsfenster zu erkennen. Dann folgen Straßen voller winzigen Bungalows, die eigentlich mehr die Größe eines Spindes haben, in welchen sich ein schmales Fenster und eine Tür befinden. Ein Bungalow gleicht hier dem anderen, nur daß bei einigen wenigen die Türen offen stehen, vielleicht weil hier niemand wohnt. Von dieser Straße gehen immer wieder Abzweigungen zu Durchgängen oder Siedlungen ab, wobei auffällig die vielen Türen überall sind. Türen befinden sich auch in Mauern und Felsgestein, allerdings bemerke ich, daß manche nirgendwohin führen, sondern ebenfalls nur Mauer oder Stein dahinter ist. Das Ganze ähnelt einem Labyrinth und zu allem Überfluß wird mir klar, daß es verboten ist, bestimmte Abschnitte zu betreten. Man sollte sich nicht dabei erwischen lassen, denn dann bekommt man Ärger mit den Aufpassern und Hütern des Gesetzes, die dort patroullieren. Irgendwoher ist mir klar, daß dies nicht nur wenig Ärger ist, sondern eine echte Gefahr darstellt.

Bemerkung: Wenn ich in der Nacht schon so viel Sport gemacht habe, dann muß ich ja jetzt keinen mehr machen. *gg*
Vielleicht war die Übung aber auch ein Vorschlag für meine Neuerwerbung.

Freitag, 13. August 2010

Weiße Schatten

Als Zuschauer in einem frei zugänglichen Film, der in Paris spielt, wo ich auf Straßen und Grünflächen herumlaufe und mir so mittendrin diesen Film anschaue, während die Schauspieler an mir vorübergehen und die Handlung führen. Es ist ein französischer Film, der eine ungewöhnliche Idee umsetzt: Alle Schatten in diesem Film sind statt schwarz, bzw. dunkel nämlich weiß. Ein merkwürdiger Anblick, und sogar mein eigener Schatten, den ich auf eine Rasenfläche werfe, ist weiß. Ich frage mich, wie die Filmemacher es geschafft haben, diese Idee so perfekt umzusetzen, daß tatsächlich alle Schatten weiß aussehen.

Donnerstag, 12. August 2010

Goldene Schlüssel

Heute wieder von goldenen Schlüsseln geträumt. Diese lagen aufgereiht in einer Wandnische und sofort fiel mir im Traum ein, sozusagen als Fortsetzung dieses Traumes, daß mir ein goldener Schlüssel ins Klo gefallen ist. Ist er jetzt wieder aufgetaucht? Hab ich alles nur geträumt? Warum sind es jetzt mehrere?

Bemerkung: Und überhaupt würde mich langsam mal interessieren, zu welcher Tür oder Schatzkiste diese Schlüssel gehören.

Kätzchen im Kühlschrank und das Märchen-Spielzeug-Schloß

Ein großer loftähnlicher Raum, vielleicht auch ein Dachboden, in dem ich anscheinend wohne. Er ist relativ leer, doch direkt mittendrin, von allen Seiten zugänglich, steht ein weißer Kühlschrank. Als ich daran vorbeigehe fällt mir eine Ausbeulung an der seitlichen Abdeckung auf. Ich hebe die Abdeckung etwas hoch und sofort springt mir eine weiß-grau-braun gescheckte Katze entgegen. Oh, eine Katze hat sich unwissentlich in meiner Wohnung eingenistet. Na sowas! Ich streichle sie ein bißchen und auf einmal purzeln aus der Ausbeulung jede Menge weiß-grau-braun gescheckter winzige Kätzchen hinterher. Ach du meine Güte! Etwas hilflos überlege ich, was ich mit den vielen Kätzchen anstellen soll. Eine geht ja noch, aber gleich ein ganzes Nest? Ich hoffe, die erwarten jetzt nicht von mir, daß ich mich um sie kümmere. Vielleicht ist es am besten, ich tue so, als hätte ich sie gar nicht bemerkt.
Wieder ein großer Raum, den ich erblicke, als ich in einem Bett liegend die Augen aufschlage. Er gleicht einer riesigen hölzernen Bogenhalle, die ohne Säulen erbaut ist, und staunend betrachte ich die bunten Schnitzereien, mit denen Wände und Decken übersät sind. Die einzelnen Schnitzereien ähneln Kinderspielzeugen, aber in ihrer Anordnung ergeben sie ein dekoratives und elegantes Muster, welches den Raum festlich und glamourös erscheinen läßt. Vielleicht ein aus Holz erbautes Schloß. Als ich den Kopf zur Seite wende, sehe ich ein Nachttischchen überreich mit bunten Dingen beladen, die wohl hauptsächlich ebenfalls Spielsachen sind. Daran gelehnt unter anderem eine Karnevalsmaske, welche eigentlich nur ein graues Männergesicht mit schwarzem Kinnbart darstellt. Während ich so schaue, habe ich plötzlich das Gefühl, als hätte sie mir zugeblinzelt, huch... Im ersten Moment bekomme ich etwas Angst, als die Maske tatsächlich ihr Gesicht bewegt, schmollt, lacht oder blinzelt. Doch die Angst verfliegt sofort wieder, weil sie so komische Grimassen schneidet und einfach nur den Eindruck macht, als wolle sie mich zum Lachen bringen. Und da lache ich auch schon. Wo bin ich denn hier gelandet? Im Märchenland? Das ist doch eigentlich nur etwas für Kinder. Es handelt sich bestimmt um einen Irrtum. Ich kann mir jedenfalls keinen Grund vorstellen, warum man mich an diesen seltsamen Ort gebracht hat.

Dienstag, 10. August 2010

Das Licht der Welt erblicken (Neumond)

Der Traum letzter Nacht war ziemlich lang, doch in Erinnerung geblieben sind nur zwei kleine Szenen:

Mit anderen zusammen bin ich viel unterwegs. Dabei schlagen wir uns auch durch einen unterirdischen Gang, der in nasse schwarze Erde gegraben zu sein scheint. Es ist dort dunkel und feucht. Der einzige Ausgang ist eine halbkreisförmige Öffnung am Boden, durch welche Licht hereinfällt. Meine männlichen Begleiter sind bereits vor mir hindurch geschlüpft und ich will ihnen folgen, frage mich aber, wie es funktionieren soll, daß ich durch diese Öffnung passe. Mir erscheint sie viel zu klein, aber wenn die anderen es geschafft haben, muß es ja irgendwie gehen. Erst versuche ich den Kopf gerade hineinzustecken, aber dazu ist das Loch zu niedrig. Also wohl doch besser seitlich. Ich drehe mich in eine Lage, in welcher ich den Kopf flach mit der Wange auf dem Boden haben und schiebe ihn vorsichtig vorwärts. Es geht ein Stückchen, doch dann stecke ich in diesem verdammten Loch fest. Es geht nicht vorwärts und nicht zurück. Siedend heiß fällt mir ein, daß mein Körper auch noch durch die Öffnung passen muß, und dieser ist streckenweise um einiges breiter als mein Kopf. Plötzlich geht es wieder und kaum ist der Kopf durch die Öffnung gequetscht, strecken sich mir zwei Arme von oben herab entgegen. Es sind die Arme meiner Begleiter, die mir helfen wollen, den Rest von mir durch den Ausgang zu bekommen. Sie halten mich fest, ziehen bis ich draußen bin.

Später sehe ich meine Begleiter mit nacktem Oberkörper. Sie haben eine weiße, schwammige Haut und genau in der Mitte senkrecht durch Nabel und Brust einen bläulichen, schnurgeraden Streifen. "Blutvergiftung" denke ich. Sie haben eine Blutvergiftung. Ich mache sie darauf aufmerksam.

Bemerkung: Ob man seine eigene Geburt träumen kann? Genau so würde ich es mir vorstellen....

Sonntag, 8. August 2010

Geschlossene Schweiz

Zu Besuch bei meinen Großeltern mit Gottesdienst vor dem Fernseher, während dem ich Dreck aus dem Teppich pule. Freunde mich mit einem getigerten Kätzchen mit weißem Schnäuzchen an, wohl ein neues Haustier meiner Großeltern. Zwei kleine Spatzen, einer davon so winzig, daß er unter meinen Schuh gerät und einigermaßen tot aussieht. Doch als ich ihn aufhebe ist er wieder putzmunter. Und zum Abschluß die Mitteilung aus dem Off: Abends wird immer die komplette Schweiz geschlossen. Aha.

Samstag, 7. August 2010

Griff ins Klo

Habe einen goldenen Schlüssel in ein Klo fallen lassen, welches ungefähr doppelt so hoch ist, wie ein normales, und in dem auch ungefähr so hoch das braune Wasser steht. Beherzt greife ich hinein um den Schlüssel zu suchen, finde ihn aber nicht mehr. Eine ehemalige Klassenkameradin kommt mir zur Hilfe, doch der Schlüssel taucht nicht wieder auf.

Bemerkung: Der sprichwörtliche Griff ins Klo, wer sagt's denn... Paßt!

Mittwoch, 4. August 2010

Feindlicher Helfer

In einem S-Bahn-Abteil sieht es so aus wie in der Mitte eines Busses mit der runden Plattform. Ich sitze auf einem äußeren Platz, von wo ich direkt auf die Plätze gegenüber der Plattform blicke. Neben mir am Fenster ein halbwüchsiges Mädchen mit Zöpfen und auch ich bin wohl in diesem Alter. Mir wird klar, daß ich gerade aus einer Ohnmacht erwacht bin und ein männlicher Helfer in weißem Sakko, eben noch neben mir, nimmt wieder gegenüber von mir Platz. Unangenehm fällt mir auf, daß mein ebenfalls weißer Rock bis über die Hüfte gerutscht ist und er immer genau zwischen meine Beine starrt. Deshalb schiebe den Rock schnell nach unten. Er hat mir geholfen als ich ohnmächtig war, denke ich, aber gleichzeitig habe ich ein seltsames Gefühl, daß er nicht wirklich uneigennützig ist und keine guten Absichten hat. Vielleicht bin ich undankbar, aber ich fühle mich bedroht. Das Mädchen neben mir ist meine Freundin und scheint zu schlafen. Um mich sicherer zu fühlen, spreche ich sie an, schüttel sie schließlich hin und her, aber sie will nicht aufwachen und wankt leblos hin und her. Anscheinend ist sie jetzt ebenfalls ohnmächtig. Plötzlich geht das Licht in der S-Bahn aus und es ist finster. Mir ist klar, daß dies das Werk des Mannes ist, der sich von seinem Platz erhoben hat. Ich spüre ihn auf uns zu kommen, kann in der Dunkelheit jedoch nichts sehen. Beschwörend rufe ich immer wieder an ihn gerichtet: "Aber so helfen Sie uns doch, aber so helfen Sie uns doch!" Dabei meine ich eigentlich, daß er uns helfen soll, ohne unsere Notlage auszunutzen und uns zu schaden, deshalb betone ich das Wort "helfen" besonders intensiv.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Kalte Dusche

Auf Klassenfahrt suche ich das große Gemeinschaftsbad auf, welches mit den groben Kacheln und großen Waschbecken an eines auf einem Zeltplatz erinnert, um mir das Gesicht frisch zu machen. Beim Aufdrehen eines seltsamen Wasserhahns springt mir gleich wie aus einem Schlauch eine kalte Wasserdusche entgegen. Wow, das ist toll! Ich bekomme Lust, ganz zu duschen und stelle mich in eines der offenen Duschabteile. Genüßlich lasse ich das kalte Wasser über meinen Körper fließen. Wahnsinn! Obwohl ich weiß, daß das Wasser definitiv eiskalt ist, spüre ich die Kälte zu keiner Minute. Es ist einfach nur angenehm und erfrischend. Da könnte man glatt zum Kaltduscher werden.

Eine Spielrunde mit einem Dame(?)-Spiel und mehreren Kollegen, unter ihnen auch die ehemalige Kollegin D.B. Zunehmend bemerke ich während des Spiels eine ziemlich herrische Art an ihr, welche mich mir mißfällt. Komisch, daß mir das früher nie aufgefallen ist.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Verbrauchte Bildungsstunden

Allein bis auf die Seminarleiterin in einem Seminarraum sitzend. Herr Books kommt herein mit einem Blatt Papier in der Hand. Er zeigt mir, was er darauf geschrieben hat, nämlich eine Aufzählung, so eine Art To do-Liste. Im letzten und zehnten Punkt steht: Die VHK-Stunden auf 32 erhöhen. VHK bedeutet Volkshochschulkurse. Herr Books ist privat versichert, deshalb kann er sich das leisten. Ich dagegen bin gesetzlich versichert und die Seminarleiterin bedeutet mir, nicht ohne daß es ihr unangenehm ist, daß ich meine damit möglichen VHK-Stunden bereits überschritten habe und der Rest deshalb gestrichen werden muß.

Eine Schienenstrecke, die ich überqueren möchte. Jedoch liegt das Schienenbett so tief wie ein ein- oder zweistöckiges Haus. Also nur etwas für Selbstmörder. Ich springe da nicht hinunter. Stattdessen folge ich den Schienen und hoffe, daß sich irgendwo eine Möglichkeit der Überquerung ergibt.

Bemerkung: Wasn das? Bildungsversicherung?

Sonntag, 25. Juli 2010

Mäuse in Babyschuhen und 25jähriges Jubiläum

Im Sessel neben der Fensterwand mit den zugezogenen Gardinen, welche im Traum rot statt wie in Wirklichkeit weiß sind, erwache ich. Ich muß eingeschlafen sein. Noch mit schläfrigem Blick fällt mir gleich neben mir ein Schriftzug auf, der wie in die Gardine hineingeprägt zu sein scheint und deshalb nur sehr undeutlich zu entziffern ist. Ich versuche es trotzdem und meine, meinen Namen zu erkennen, zumindest etwas in der Art, so wie "Anne Susanne". Das ist unheimlich. Wie kommt der Schriftzug in die Gardine? Steht dahinter jemand, der ihn hineinstempelt? Und jetzt bewegt sich die Gardine auch noch von alleine! Auf einmal ist sie nicht mehr zugezogen, sondern zur Seite gerafft. Ich habe jedoch nicht wirklich vor, diesen unheimlichen Vorgängen auf den Grund zu gehen, sondern bleibe sitzen. Dabei sehe ich in einer Ecke nun drei Mäuse, die sich dort an liegen gebliebendem Katzenfutter gütlich tun. Zwei davon sitzen seltsamerweise in Babyschuhen und bewegen sich mit ihrem jeweiligen Schuh auch fort. Da muß sie doch jemand hineingesetzt haben! Womöglich ebenfalls mein unheimlicher Gast. Aber was will er damit bezwecken?

Mit meinem Kumpel in der Stadt unterwegs. Es dämmert, aber noch in der aufziehenden Dunkelheit, entdecke ich mehrere große Bögen am Himmel. Sind das Regenbögen? Ich zähle acht. Also einen achtfachen Regenbogen habe ich noch nie gesehen. Sie scheinen die gesamte Himmelskuppel zu überspannen. Aber eigentlich seheh sie nicht wirklich wie Regenbögen aus. Als Farbe erkenne ich zwischen einem dunklen Mischmasch nur Grün und etwas Weißes sieht aus, als gehöre es zu Schriftzügen darauf. Irritiert frage ich meinen Kumpel, ob er das auch sieht, was ich sehe, denn vielleicht bilde ich es mir ja nur ein. Er nickt jedoch, erklärt aber auch gleich, daß dies keine Regenbögen sind, sondern die Bögen für ein 25jähriges Jubiläum aufgebaut wurden, wobei er seufzend eine Bemerkung über die Schnelllebigkeit der Zeit hinterher setzt. Nachdenklich bleibt er vor einem Schaufenster stehen. 25 Jahre. Ich weiß nicht, was vor fünfundzwanzig Jahren hier in der Stadt war, aber das interessiert mich auch nicht so sehr. Stattdessen versuche ich zu ergründen, an welches Leben mein Kumpel wohl denkt, das er vor fünfundzwanzig Jahren hatte. Damals kannten wir uns noch nicht. Das sind bisher erst achtzehn Jahre.

Bemerkung: Letzte Woche kaufte ich ein gebrauchtes Buch, in dessen erste Seite der Vorbesitzer ganz unauffällig die Schriftzüge seines Namens hinein geprägt hat. Da man sie nur durch die Erhebung erkennt, habe ich den Namen erst entdeckt, als ich das Buch schon gelesen hatte.

Samstag, 24. Juli 2010

Wichtige Fragen

Mir wird ein Schriftstück mit einer Aufzählung gezeigt. Einen Punkt davon soll ich anstreichen, weil er mich betrifft. Darin steht, daß mir in der nächsten Zeit wichtige Fragen gestellt werden.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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