Im Traum fällt mir ein, dass ich schon seit längerer Zeit eine zweite Wohnung angemietet habe, die aber noch nicht hergerichtet und eingerichtet ist. Ich beschließe, sie mir mal wieder anzuschauen und eventuell auch dort einzuziehen, wenn sie mir gefällt. Also fahre ich zu dem Haus und steige in den Fahrstuhl. Trotz Fahrstuhl handelt es sich um einen Altbau und zuerst irre ich mich im Stockwerk und besichtige eine andere Wohnung, die ebenfalls frei steht. Dann fällt mir auf, dass meine Wohnung etwas anders ist und sich in einem anderen Stockwerk befindet. Als ich sie betrete sind noch sehr viele Einrichtungsgegenstände von den Vormietern da. Aus irgendeinem Grund kann ich dort erst einziehen, wenn diese Sachen alle beseitigt sind und ich mache mich an die Arbeit, weil ich mir denke, dass ich aus der Wohnung wirklich etwas machen könnte und sie gar nicht so schlecht finde. Es ist eine geräumige 2-Zimmerwohnung, von der aus ich den romantischen Blick auf alte Häuser, Bäume und einen Friedhof habe. Die Badewanne sieht sehr altmodisch und verkommen aus, aber ich denke mir, dass ich auch daraus noch etwas machen könnte. Mit Erstaunen stelle ich fest, dass im Schlafzimmer schon nagelneue Schränke stehen, was mich positiv überrascht. Unter den Dingen meines Vormieters sind unter anderem ein paar Damenschlittschuhe, die auf den ersten Blick sehr groß wirken. Aus einer Eingebung heraus probiere ich sie an und stelle fest, dass sie perfekt passen, weshalb ich daran denke, sie zu behalten.
~Schuhe:
Meistens aber umschreiben Schuhe den geistigen oder seelischen Standort des Träumers im Wachleben. Wenn ihn der Schuh drückt, weil er nicht paßt, liegt ihm etwas bedrückendes auf der Seele, möchte er unter Umständen in eine andere Haut schlüpfen. In diesem Fall sollte man im Wachleben versuchen, sich besser anzupassen; denn was wir ersehnen, scheint für uns eine Nummer zu groß (oder zu klein) zu sein. Sitzen die Schuhe bequem, können wir mit uns und unserem Tun sehr zufrieden sein, und es wird alles fast von allein laufen. Reparaturbedürftige Schuhe weisen auf eine Charakterschwäche hin, die wir seit langem kennen und gegen die wir nur noch nicht genügend vorgegangen sind.~
Wohnungsträume - Montag, 26. Dezember 2005, 23:23
Ich gehe auf der Straße mit vielen ehemaligen Klassenkameraden von mir. Wir kommen auf einen Hof und geraten an eine sehr matschige und steinige Stelle, wo man kaum noch laufen kann. Deshalb ist ein Seil darüber gespannt, auf dem man, sich am Zaun festhaltend, darüber hinweg balancieren soll. Nun habe ich leider Gepäck bei mir, sehr schweres Gepäck sogar, das aber nur ein sehr schwere, aber leere steinere Kiste oder ähnliches ist. Irgendwas Unnützes, aber trennen will ich mich trotzdem nicht davon. Ich weiß aber auch nicht, wie ich mich mit dieser schweren Kiste am Zaun festhalten soll, weshalb ich zu den Jungs, welche vor mir auf dem Hof stehen rufe, sie sollen die Kiste nehmen. Doch dann traue ich mich doch nicht, die Kiste hinunterzuwerfen, weil dort überall Pfützen sind und das Wasser ringsherum spritzen würde. Etwas ratlos stehe ich also da auf dem Seil, als einer von den Jungs das dortige Ende vom Seil greift und es schräg mit mir darauf über den Hof trägt, vom Zaun weg. Ich versuche die Balance zu halten, was mir auch gelingt und steige dort, wo es trocken ist, wieder vom Seil herunter, ohne darauf entlanggegangen zu sein.
In der nächsten Sequenz fahre ich in der S-Bahn, in der der Waggon eher einem Gruppenschlafsaal gleicht. Außerdem ist alles sehr keimig und dreckig dort, die Handtücher, die Waschbecken, bis hin zu den Trinkbechern. Trotzdem beruhigt und freut mich dieser Dreck irgendwie, weil ich denke, das dies das Gute am Reisen ist - ich muss mich nicht um diesen Dreck kümmern.
Als die S-Bahn an der von mir gewünschten Station hält, steige ich aus und steige eine steile Böschung hinauf. Ein Baum, der dort steht, erinnert mich an etwas und spontan beschließe ich, nicht die vorgehabte Richtung einzuschlagen, sondern die andere Richtung bis nach Bernau zu laufen und dort eine Schulglocke(-klingel) zu zerstören. Ich weiß nicht mehr, warum und weshalb ich das tun wollte, aber es war mir sehr wichtig und im Traum wären es wohl nur zehn Minuten Dauerlauf gewesen, während es in Wirklichkeit viele Kilometer sind und Stunden dauern würde. Also rannte ich los und rannte zuerst im Laufschritt durch verschiedene Campingsiedlungen hindurch. Dabei rauche ich wohl auch noch, denn einer der Camper dort meckert mich an, weil ich vorbeirenne und rauche. Ich schnauze zurück, dass das Laufen und Rauchen hier nicht verboten ist, das Camping aber sehr wohl, was er auch sehr genau wüßte. Im Nachhinein bin ich mir zwar nicht sicher, ob das Camping dort wirklich nicht erlaubt ist, aber das ist mir auch egal und ich renne weiter. Schließlich komme ich an eine Stelle des Weges, wo riesige Felsplatten und -brocken hineingestürzt sind. Ich klettere durch eine enge Schlucht zwischen den Felsen, wobei einige Felsen sich mit merkwürdiger Leichtigkeit bewegen und umherrollen oder neben mir herunterstürzen. Ich denke, dass hier wohl ein Bergrutsch stattgefunden haben muss (obwohl es da keine Berge gibt) und bekomme es mit der Angst zu tun, weil ich fürchte, von den Felsen erschlagen oder eingeklemmt zu werden und mich keiner mich da finden würde. Trotzdem klettere ich weiter, bis ich den Ausgang der Schlucht erreiche. Nun liegt vor mir ein grünes, aber enges Tal, auf dessen Fläche Gebäude und Zäune das Grundstück irgendeiner Firma andeuten. Ich versuche den Weg zu finden, der weiter nach Bernau führt, sehe aber nirgendwo einen Weg, der wieder hinausführt. Deshal will ich jemanden von der Firma fragen und gehe zu einem der Häuser. Auf einem Schild im Fenster steht "Papermoonflowers" und ich frage mich, was das wohl ist. Auf mich hört sich das wie ein Bandname an. Auf einem Rasenplatz hinter den Zäunen treffe ich dann drei japanische Frauen, die sich dort sportlich betätigen. Dies sind anscheinend die Papermoonflowers.
Ich frage zwar nach dem Weg, wache jedoch auf, bevor ich ihn weiter verfolgen kann.
Alle anderen Träume - Montag, 26. Dezember 2005, 00:44
Im Traum werde ich von irgendeinem Unbekannten kontrolliert und erpresst, der jeden Schritt von mir kennt. Er bringt regelmäßig in der Nachbarschaft Leute um, ich weiß aber nicht mehr, ob er mich damit erpresste, mich ebenfalls umzubringen, oder aber andere umzubringen, wenn ich nicht tue, was er sagt. Ich trage am Handgelenk ein Band, womit er mich, so glaube ich zumindest, kontrolliert. Einmal bin ich in meinem kleinen Zimmer und versuche dort über das Telefon die Polizei anzurufen, doch stattdessen ist er am Telefon und bei dem, was er sagt, merke ich, dass er mich durch das Fenster, welches keine Gardine hat, beobachtet.
Ein anderes Mal versuche ich meiner Hausärztin bemerkbar zu machen, in welcher Situation ich stecke, und erzähle ihr geradeheraus, dass mich jemand ständig beobachtet und dass dieser jemand in meiner Gegend Morde verübt. Doch die glaubt mir anscheinend nicht oder versteht mich nicht, sondern hält mich wohl für geistig verwirrt.
Etwas später weiß ich plötzlich, ich weiß nicht mehr woher, dass es der Hausmeister ist, der mich beobachtet und erpresst.
Dann kommt eine ältere Frau in meine Wohnung, der ich ebenfalls versuche, die Situation zu schildern. Diese glaubt mir auch und rät mir, das Band an meinem Handgelenk zu entfernen, obwohl irgendwie feststeht, dass sie selbst dafür als nächstes das Leben verlieren würde. Sie schneidet es mit einer Schere durch und kurz darauf ist sie wohl auch tot, weil sie mir geholfen hat. An mehr kann ich mich nicht mehr erinnern.
Träume von Verfolgung und Gewalt - Montag, 26. Dezember 2005, 00:41