Unheimliche Träume

Samstag, 23. Juni 2001

Schutzengel

Mein Vater zeigt mir in einem alten Buch eine Prophezeiung, nach der ich an einem bestimmten Tag von einem einstürzenden Gebäude begraben werde und umkomme (ich halte mich in einem Foyer auf dabei?). Dies macht mich sehr unruhig, da ich dasselbe bereits aus einer anderen Quelle gehört habe und deshalb denke, daß wohl etwas wahres dran sein muß. Ich bin auf der Schönhauser Allee unterwegs und möchte in ein bestimmtes Eckhaus am Sportplatz, wo sich ein Fotograf befindet. Ich bin schon drin im Haus, gehe jedoch wieder hinaus, da ich Angst habe, daß es plötzlich einstürzen könnte. Bei jedem Haus und auch unter der U-Bahn-Überführung überlege ich, ob ich die Sache ernst nehmen sollte und ob alles vielleicht einstürzen könnte. Ich sehe mir das Eckhaus aus der Vogelperspektive an, indem ich darüber in der Luft schwebe, und sehe, daß es fast pyramidenartig gebaut ist. Deshalb denke ich, daß eigentlich kaum etwas geschehen kann. Zwischendurch passieren in dem Traum andere Sachen, z.B. fahre ich in der U-Bahn und sehe neben dem Eckhaus einen alten Indianer stehen, der mich zu beobachten scheint. Dann bin ich plötzlich vor den Hauseingängen meiner Straße, darunter auch zu meinem Haus. Vor den Türen schweben jeweils zwei grüne Kugeln, so groß wie kleinere Bälle, die sich in der Luft drehen. Die Haustüren werden zu großen grünen Geistergesichtern, die sich bewegen. Ich oder der Indianer (ich weiß es nicht mehr) machen Bewegungen mit der Hand und die Gesichter sind weg. Ich weiß aber, daß die Kugeln nichts Gutes zu bedeuten haben. Dann bin ich wieder vor dem Eckhaus und gehe hinein. Beim Fotografen muß ich anstehen und bin ungeduldig, da ich nicht lange warten will. Als ich an der Reihe bin, sage ich, daß ich meine Bilder abholen will, aber der Fotograf sagt, daß er keine Bilder von mir hat. Er wirkt von Art und Aussehen wie ein Macho und als ich sage, daß aber Fotos da sein müssen, meint er, daß von Mädchen generell keine Bilder gemacht werden. Als ich mit dem Fotografen ärgerlich diskutiere ist ein fremder Mann in den Ladengekommen, der mich am Ärmel zupft und mich unter einem Vorwand bittet, mit hinauszugehen. Zuerst bin ich irritiert und wütend, doch irgendetwas sagt mir, daß es besser ist, wenn ich dies tue. Als wir aus dem Haus
sind, zieht er mich weiter über die Straße und unter der U-Bahn-Brücke entlang. Dabei rennen wir immer schneller. Plötzlich bleibt er stehen und ist verschwunden, ich aber bin mir sicher, daß dies mein Schutzengel war, der mich aus einer Gefahr gerettet hat. Ich bin sehr froh und gehe nach Hause (in das elterliche). Meine Mutter ist sauer auf mich (weil ich schon komme oder zu spät komme?), doch mein Vater weiß was passiert ist und daß ich richtig gehandelt habe.

Donnerstag, 21. August 1997

Den Tod kennenlernen

Ich hatte einen ziemlich grotesken Traum. Ich stehe in einem Schaufenster und vor dem Schaufenster steht eine riesige Menschenmenge, die mich angafft. Unter der Menschenmenge entdeckte ich eine Person mit seltsam leuchtendem, weißen Gesicht. Aus Neugier steige ich aus dem Schaufenster heraus und gehe auf die Person zu. Als ich näher komme sehe ich, daß es ein Knochenmann ist, der so leuchtet, weil er nur einen weißen Schädel statt eines Gesichts hat. Ich wußte, daß es der Tod ist (oder sagte er es mir?), hatte auch etwas Furcht, aber dennoch ging ich ihm entgegen, gab ihm die Hand und sagte: " Nett, daß ich dich auch mal kennenlerne. Ich hab dich noch nie gesehen. So siehst du also aus."

Bemerkung: Ungefähr eine Woche später starb Prinzessin Diana bei einem Autounfall und obwohl ich nie eine besondere Beziehung zu ihr hatte oder mich besonders für sie interessiert hätte, fiel mir schlagartig wieder dieser Traum ein. Ich hatte mir den Traum vorher nicht erklären können, gerade auch die Situation im Schaufenster und mit den vielen Menschen. Sowas träume ich normalerweise selten bis gar nicht.

Freitag, 24. Mai 1996

In der Luft herumgeschleudert werden

Ich habe im Schlaf, während ich mit dem Rücken auf dem Bett liege, das Gefühl, als würde mein Körper immer wieder nach oben schweben und jedesmal, wenn ich es merke und dabei Angst bekomme zu fallen, wieder heruntersinken. Gleichzeitig werde ich jedoch wie von einem unglaublichen Sturm hin- und hergeschüttelt. Dabei höre ich ein furchtbares Tosen und Lärmen, ein Getöse wie von einem Orkan. Die Heftigkeit der Bewegungen, bzw. des "Sturmes" nimmt mehr und mehr zu und auch meine Angst. Ich werde immer stärker in der Luft umhergeschleudert bis ich schließlich waagerecht in der Luft schwebend mit hoher Geschwindigkeit um meine eigene Achse kreisel. Es ist, als würde ich von einer unsichtbaren Kraft durch die Luft geschleudert und um mich selbst gedreht werden. Ich fühle mich wie in einem Karussell und weiß bald nicht mehr, wo oben und unten, links und rechts ist. Während dieser ganzen Ereignisse habe ich immer wieder das Gefühl zu fallen bis ich schließlich erwache, bzw. was man Erwachen nennen kann. Der Traum erinnert mich stark an "Poltergeist" und auch wenn ich es einen Traum nenne, bin ich mir insgeheim nicht sicher, ob es tatsächlich einer war, denn er war verdammt real.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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