Gerümpel (Weg damit!)
(Sonne + Merkur tr 4. Haus Quadrat Mars tr, Venus tr 4. Haus)
Durch Zufall entdecke ich im Traum ein ungenutztes Zimmer, ein Schlafzimmer, wieder. Dieses Zimmer hatte ich ganz vergessen und da es mit altem Gerümpel und Möbeln von meinen Eltern vollgestellt ist, auch nichts daraus gemacht. Mir fällt auf, wie schön hell es ist. Heller als das Zimmer, in dem ich die ganze Zeit wohne. Es wäre ein wunderbares Schlafzimmer, in welchem ich ein wenig mehr Licht abbekommen würde. Mein Blick fällt auf das Doppelbett meiner Eltern. Es ist total schäbig und heruntergekommen, aber trotzdem sauber bezogen und ordentlich gemacht. Ich verspüre ein großes Verlangen, mich hinein zu legen. Endlich ein richtiges Bett zum Schlafen, mit frischem weißen Laken. Jetzt ausruhen und das freundliche Tageslicht genießen...die Versuchung der kühlen Baumwolle und des Frische-Bett-Duftes, der erquickenden Waagerechte ist fast körperlich spürbar. Doch während ich noch unentschlossen vor dem Bett stehe, fällt mir auf, daß der Lattenrost zur Hälfte weggebrochen ist und ein großes Loch unter der Matratze klafft. Ich weiß gar nicht, wie meine Mutter darin schlafen konnte. Und wer weiß, ob es mich noch trägt. Nicht daß ich durch das Loch falle! Das Verlangen, mich hinzulegen, ist noch immer da, aber nach einigem Hin- und Herüberlegen lasse ich es. Dafür spüre ich zunehmend eine leise Wut auf meine Mutter aufsteigen. Da hat sie den ganzen Krempel bei mir abgeladen, mir angedreht, und ich stehe nun da, habe zwar ein schönes Zimmer, aber kann nichts damit anfangen, weil es zugemüllt ist, und nicht wirklich ein Bett, in das ich mich legen kann. Das war ihr völlig egal, wenn sie nur das Zeug los ist. Aber es nützt ja alles nichts - wenn ich das Gerümpel jetzt bei mir habe, werde ich es wohl auch entsorgen müssen. Und eigentlich bin ich selbst daran schuld, wenn ich mir das alles habe andrehen lassen, weil ich dachte, ich könnte noch etwas davon gebrauchen. Auf jeden Fall muß es raus und das bedeutet Arbeit statt Ausruhen. Schade. Durch eine zweite Tür kommen nun Kollegen über einen Büroflur in den Raum. Für einen Moment bin ich ganz froh, daß dieser zwar vollgerümpelt, aber im Rahmen der Möglichkeiten sauber und das Bett gemacht ist. Meine Büroleiterin möchte Bücher prüfen, die in einem offenen Regal in der Mitte des Raumes stehen. Leider sind sie nicht ordentlich in "abgeschlossene" und "laufende" Bücher unterteilt, so daß ich ihr improvisierend zeigen muß, wo sie die jeweilige Sparte findet, obwohl ich es selbst nicht so genau weiß. Schon das ist mir etwas unangenehm. Doch während sie die ersten Bücher aus dem Regal zieht, fällt mir auf, daß es allein die Bücher waren, die das Regal zusammenhielten. Deshalb wurden sie auch so in die Regalfächer geschoben, daß oben keine Luft mehr war. So hielten sie nämlich wie Säulen die darüber liegenden Regalbretter. Oh je, hoffentlich fällt das ganze Ding nicht plötzlich zusammen, wenn zu viele Bücher entfernt werden. Es ist mir jedoch zu peinlich, meine Büroleiterin auf diese Möglichkeit hinzuweisen. Ihr könnte ja auffallen, wie schäbig und kaputt hier insgesamt alles ist.
Bemerkung: In "abgeschlossen" und "laufend" unterteilen wir normalerweise Akten. Und inzwischen weiß ich bereits, daß ich meistens von Schlafzimmern träume, wenn ich nicht genug Ruhe und Erholung bekomme.
Durch Zufall entdecke ich im Traum ein ungenutztes Zimmer, ein Schlafzimmer, wieder. Dieses Zimmer hatte ich ganz vergessen und da es mit altem Gerümpel und Möbeln von meinen Eltern vollgestellt ist, auch nichts daraus gemacht. Mir fällt auf, wie schön hell es ist. Heller als das Zimmer, in dem ich die ganze Zeit wohne. Es wäre ein wunderbares Schlafzimmer, in welchem ich ein wenig mehr Licht abbekommen würde. Mein Blick fällt auf das Doppelbett meiner Eltern. Es ist total schäbig und heruntergekommen, aber trotzdem sauber bezogen und ordentlich gemacht. Ich verspüre ein großes Verlangen, mich hinein zu legen. Endlich ein richtiges Bett zum Schlafen, mit frischem weißen Laken. Jetzt ausruhen und das freundliche Tageslicht genießen...die Versuchung der kühlen Baumwolle und des Frische-Bett-Duftes, der erquickenden Waagerechte ist fast körperlich spürbar. Doch während ich noch unentschlossen vor dem Bett stehe, fällt mir auf, daß der Lattenrost zur Hälfte weggebrochen ist und ein großes Loch unter der Matratze klafft. Ich weiß gar nicht, wie meine Mutter darin schlafen konnte. Und wer weiß, ob es mich noch trägt. Nicht daß ich durch das Loch falle! Das Verlangen, mich hinzulegen, ist noch immer da, aber nach einigem Hin- und Herüberlegen lasse ich es. Dafür spüre ich zunehmend eine leise Wut auf meine Mutter aufsteigen. Da hat sie den ganzen Krempel bei mir abgeladen, mir angedreht, und ich stehe nun da, habe zwar ein schönes Zimmer, aber kann nichts damit anfangen, weil es zugemüllt ist, und nicht wirklich ein Bett, in das ich mich legen kann. Das war ihr völlig egal, wenn sie nur das Zeug los ist. Aber es nützt ja alles nichts - wenn ich das Gerümpel jetzt bei mir habe, werde ich es wohl auch entsorgen müssen. Und eigentlich bin ich selbst daran schuld, wenn ich mir das alles habe andrehen lassen, weil ich dachte, ich könnte noch etwas davon gebrauchen. Auf jeden Fall muß es raus und das bedeutet Arbeit statt Ausruhen. Schade. Durch eine zweite Tür kommen nun Kollegen über einen Büroflur in den Raum. Für einen Moment bin ich ganz froh, daß dieser zwar vollgerümpelt, aber im Rahmen der Möglichkeiten sauber und das Bett gemacht ist. Meine Büroleiterin möchte Bücher prüfen, die in einem offenen Regal in der Mitte des Raumes stehen. Leider sind sie nicht ordentlich in "abgeschlossene" und "laufende" Bücher unterteilt, so daß ich ihr improvisierend zeigen muß, wo sie die jeweilige Sparte findet, obwohl ich es selbst nicht so genau weiß. Schon das ist mir etwas unangenehm. Doch während sie die ersten Bücher aus dem Regal zieht, fällt mir auf, daß es allein die Bücher waren, die das Regal zusammenhielten. Deshalb wurden sie auch so in die Regalfächer geschoben, daß oben keine Luft mehr war. So hielten sie nämlich wie Säulen die darüber liegenden Regalbretter. Oh je, hoffentlich fällt das ganze Ding nicht plötzlich zusammen, wenn zu viele Bücher entfernt werden. Es ist mir jedoch zu peinlich, meine Büroleiterin auf diese Möglichkeit hinzuweisen. Ihr könnte ja auffallen, wie schäbig und kaputt hier insgesamt alles ist.
Bemerkung: In "abgeschlossen" und "laufend" unterteilen wir normalerweise Akten. Und inzwischen weiß ich bereits, daß ich meistens von Schlafzimmern träume, wenn ich nicht genug Ruhe und Erholung bekomme.
Wohnungsträume - Montag, 2. November 2009, 00:00










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