Samhain - Fest der Toten
Der Vorläufer von Halloween wurde auf Irland schon vor 5000 Jahren gefeiert und zählt somit zu den ältesten Festtagen der Menschheit.
Auch die alten Römer kannten das dreitägige Fest mundus patet. Während des Zeitraumes stiegen die Manes, die Seelen der Ahnen, aus der Unterwelt empor.
Um die heidnischen Bräuche abzuschaffen hat die katholische Kirche das Fest Allerheiligen auf den 1. November gelegt. Der Abend vor Allerheiligen wird im Englischen als All hallows eve bezeichnet, das sich später zu Halloween entwickelte. Allerheiligen und Allerseelen sind katholische Gedächtnistage der Heiligen und Verstorbenen. Allerseelen wurde 995 vom Abt Odilo von Cluny eingeführt.
Die Kelten feierten ihr Totenfest Samhain. Samhain (ausgesprochen etwa wie 'Sa-un' oder Sa-u-in) soll sich in einer Deutung von 'sam-fuin' ableiten und das heisst Sommers-Ende. Das keltische Jahr beschränkte sich auf die Jahreszeiten Sommer und Winter und zu Samhain endete das alte und begann das neue Jahr. Samhain ist ein Mondfest, d.h. eigentlich fällt es auf den Neumond rund um den Novemberanfang, doch der übliche Termin für Samhain ist die Nacht vom 31. Oktober auf den ersten November. Es ist der Beginn des dunklen Halbjahrs, wenn die Grenze zwischen den Welten, der Welt der Lebenden und der Welt der Toten, offen ist. Das Licht stirbt und wird wiedergeboren. Man glaubte, dass die Toten an diesem Abend die Erlaubnis hätten, an den Ort ihres früheren Lebens zurückzukehren. Die Geister der Toten statten ihren Familien und Freunden einen Besuch ab, wir zünden für sie Kerzen an und gedenken ihrer.
Weil In dieser Nacht die Grenze zwischen der Dieswelt und der Anderswelt so durchlässig ist, ist dies auch die Zeit der schamanischen Reisen in die Totenwelt, meistens mit dem Ziel Wissen zu erlangen. Auch der Kontakt zu Toten und deren Befragung ist möglich. Antworten werden meist über Träume empfangen. Für Rituale ist diese Nacht prädestiniert.
Bräuche, Sagen und Legenden, die dieses Fest begleiten:
Zu Ehren der Verschiedenen wurde das Haus zu Samhain blitzblank geputzt, das Feuer besonders sorgfältig gewartet. Quellwasser, Speisen und Tabak auf den Tisch, an die Haustür oder vor den Kamin gestellt. Oder etwas Milch, Lebensmittel wurden auf die Fensterbank gestellt und über Nacht eine weisse Kerze daneben angezündet. Man tat dies, damit die vorbeischwebenden Seelen es sehen können und sich auf der Reise stärken können. Die Überreste dieser Nacht, wurden nie einfach nur weggeworfen, sondern dem Wasser oder der Erde wieder zurückgegeben. Jedermann ließ die Haustür unverschlossen, verkrümelte sich aber früh ins warme Bett - die Toten schätzten es nicht, von den Lebenden beobachtet zu werden. Es war nicht ratsam, sich in dieser Nacht nach Schritten umzuwenden - die Toten behielten einen sonst leicht bei sich, bzw. man landete im brüchigen Zeitengefüge auf der falschen Seite.
Den Seelen die in diesem Jahr, dass nun vergangen ist Verstorbene sind, wird nicht gedacht, da ihr Tod noch nicht lange genug zurückliegt. Man muss ihnen mindestens 1 Jahr & 1 Tag Zeit geben um sich von dem diesseitigen Leben zu verabschieden und zu trennen. Sie benötigen diesen Zeitraum um auf die andere "Seite" hinüberzugehen und sich dort einzurichten. Wenn wir zu früh versuchen zu ihnen Kontakt aufzunehmen, wäre diese ein Zeichen für sie, dass wir sie noch nicht gehen lassen wollen.....wir würden sie daran hindern ihre letzte Reise anzutreten und sie nur unnötig lange in dieser unserer Welt festhalten.
Die Gräber wurden mit Weihwasser bespritzt - weniger, um sie zu segnen, als um die Qualen der Seelen in der heißen Hölle zu lindern. Man stellte Speisen auf das Grab (Brot, Wein, Bohnen) und zündete Kerzen an. Allerdings durften auf den Gräbern von Selbstmördern keine Kerzen entzündet werden, weil es hieß, deren Kinder würden dadurch auch zu Selbstmördern. Das Licht auf den Gräbern wird verschieden gedeutet: Es soll die Seelen anlocken und ihnen den Weg zu dem Ruheplatz des Körpers weisen oder es soll die Seelen wärmen. An anderen Orten ist das Licht eine Schranke zwischen den Lebenden und den Toten oder es vertreibt die bösen Geister. Wer sich nachts auf einen Grabhügel stellte, sollte alle, die nächstes Jahr starben, über die Gräber gehen sehen. Die Toten selbst nennen diejenigen, die im nächsten Jahr sterben.
Wenn eine Frau zu Samhain schwanger ist, können (soweit sie einwilligt) die Geister sie fragen, ob sie durch das Kind wiedergeboren werden dürfen.
An diesem Tag sollten gesalzenen Speisen vermieden werden, da Salz die Ahnengeister abwehrt.
Ätherische Öle:
(für die Duftlampe): Muskatellersalbei (nicht anwenden bei Neigung zu Epilepsie)
Farben:
Weiß, Kürbisorange, Schwarz, Grau
Steine:
Schutzstein: Blutjaspis (grün mit roten Punkten), Unterweltstein: schwarzer Jaspis, Stein für Magie und zur Vertreibung von Dämonen: schwarzer Amber (Jett)
Rituale:
Reinigungsrituale mit Verbrennen von auf Papier geschriebenen oder gemalten Dingen, die sich im reinigenden Feuer auflösen sollen, Ehrung der Verstorbenen und der Ahnen. Gute Nacht um evtl. eine Astralreise zu den Ahnen zu machen oder an vergangenen Leben zu arbeiten.Es ist der ideale Abend für die Zukunftsschau, Wahrsagezauber, Weissagungen, Kartenlegen und Traumdeutungen. Materialisationen fallen leicht und Geistererscheinungen sollen sogar sprechen.
Auch die alten Römer kannten das dreitägige Fest mundus patet. Während des Zeitraumes stiegen die Manes, die Seelen der Ahnen, aus der Unterwelt empor.
Um die heidnischen Bräuche abzuschaffen hat die katholische Kirche das Fest Allerheiligen auf den 1. November gelegt. Der Abend vor Allerheiligen wird im Englischen als All hallows eve bezeichnet, das sich später zu Halloween entwickelte. Allerheiligen und Allerseelen sind katholische Gedächtnistage der Heiligen und Verstorbenen. Allerseelen wurde 995 vom Abt Odilo von Cluny eingeführt.
Die Kelten feierten ihr Totenfest Samhain. Samhain (ausgesprochen etwa wie 'Sa-un' oder Sa-u-in) soll sich in einer Deutung von 'sam-fuin' ableiten und das heisst Sommers-Ende. Das keltische Jahr beschränkte sich auf die Jahreszeiten Sommer und Winter und zu Samhain endete das alte und begann das neue Jahr. Samhain ist ein Mondfest, d.h. eigentlich fällt es auf den Neumond rund um den Novemberanfang, doch der übliche Termin für Samhain ist die Nacht vom 31. Oktober auf den ersten November. Es ist der Beginn des dunklen Halbjahrs, wenn die Grenze zwischen den Welten, der Welt der Lebenden und der Welt der Toten, offen ist. Das Licht stirbt und wird wiedergeboren. Man glaubte, dass die Toten an diesem Abend die Erlaubnis hätten, an den Ort ihres früheren Lebens zurückzukehren. Die Geister der Toten statten ihren Familien und Freunden einen Besuch ab, wir zünden für sie Kerzen an und gedenken ihrer.
Weil In dieser Nacht die Grenze zwischen der Dieswelt und der Anderswelt so durchlässig ist, ist dies auch die Zeit der schamanischen Reisen in die Totenwelt, meistens mit dem Ziel Wissen zu erlangen. Auch der Kontakt zu Toten und deren Befragung ist möglich. Antworten werden meist über Träume empfangen. Für Rituale ist diese Nacht prädestiniert.
Bräuche, Sagen und Legenden, die dieses Fest begleiten:
Zu Ehren der Verschiedenen wurde das Haus zu Samhain blitzblank geputzt, das Feuer besonders sorgfältig gewartet. Quellwasser, Speisen und Tabak auf den Tisch, an die Haustür oder vor den Kamin gestellt. Oder etwas Milch, Lebensmittel wurden auf die Fensterbank gestellt und über Nacht eine weisse Kerze daneben angezündet. Man tat dies, damit die vorbeischwebenden Seelen es sehen können und sich auf der Reise stärken können. Die Überreste dieser Nacht, wurden nie einfach nur weggeworfen, sondern dem Wasser oder der Erde wieder zurückgegeben. Jedermann ließ die Haustür unverschlossen, verkrümelte sich aber früh ins warme Bett - die Toten schätzten es nicht, von den Lebenden beobachtet zu werden. Es war nicht ratsam, sich in dieser Nacht nach Schritten umzuwenden - die Toten behielten einen sonst leicht bei sich, bzw. man landete im brüchigen Zeitengefüge auf der falschen Seite.
Den Seelen die in diesem Jahr, dass nun vergangen ist Verstorbene sind, wird nicht gedacht, da ihr Tod noch nicht lange genug zurückliegt. Man muss ihnen mindestens 1 Jahr & 1 Tag Zeit geben um sich von dem diesseitigen Leben zu verabschieden und zu trennen. Sie benötigen diesen Zeitraum um auf die andere "Seite" hinüberzugehen und sich dort einzurichten. Wenn wir zu früh versuchen zu ihnen Kontakt aufzunehmen, wäre diese ein Zeichen für sie, dass wir sie noch nicht gehen lassen wollen.....wir würden sie daran hindern ihre letzte Reise anzutreten und sie nur unnötig lange in dieser unserer Welt festhalten.
Die Gräber wurden mit Weihwasser bespritzt - weniger, um sie zu segnen, als um die Qualen der Seelen in der heißen Hölle zu lindern. Man stellte Speisen auf das Grab (Brot, Wein, Bohnen) und zündete Kerzen an. Allerdings durften auf den Gräbern von Selbstmördern keine Kerzen entzündet werden, weil es hieß, deren Kinder würden dadurch auch zu Selbstmördern. Das Licht auf den Gräbern wird verschieden gedeutet: Es soll die Seelen anlocken und ihnen den Weg zu dem Ruheplatz des Körpers weisen oder es soll die Seelen wärmen. An anderen Orten ist das Licht eine Schranke zwischen den Lebenden und den Toten oder es vertreibt die bösen Geister. Wer sich nachts auf einen Grabhügel stellte, sollte alle, die nächstes Jahr starben, über die Gräber gehen sehen. Die Toten selbst nennen diejenigen, die im nächsten Jahr sterben.
Wenn eine Frau zu Samhain schwanger ist, können (soweit sie einwilligt) die Geister sie fragen, ob sie durch das Kind wiedergeboren werden dürfen.
An diesem Tag sollten gesalzenen Speisen vermieden werden, da Salz die Ahnengeister abwehrt.
Ätherische Öle:
(für die Duftlampe): Muskatellersalbei (nicht anwenden bei Neigung zu Epilepsie)
Farben:
Weiß, Kürbisorange, Schwarz, Grau
Steine:
Schutzstein: Blutjaspis (grün mit roten Punkten), Unterweltstein: schwarzer Jaspis, Stein für Magie und zur Vertreibung von Dämonen: schwarzer Amber (Jett)
Rituale:
Reinigungsrituale mit Verbrennen von auf Papier geschriebenen oder gemalten Dingen, die sich im reinigenden Feuer auflösen sollen, Ehrung der Verstorbenen und der Ahnen. Gute Nacht um evtl. eine Astralreise zu den Ahnen zu machen oder an vergangenen Leben zu arbeiten.Es ist der ideale Abend für die Zukunftsschau, Wahrsagezauber, Weissagungen, Kartenlegen und Traumdeutungen. Materialisationen fallen leicht und Geistererscheinungen sollen sogar sprechen.
Zitate und Tips - Freitag, 31. Oktober 2003, 20:39










Trackback URL:
https://meeresgrotte.twoday-test.net/stories/4642145/modTrackback