Ein Traum, in dem meine Schuhe ziemlich gefragt sind....
Ich bin im Büro meiner Chefin und versuche sie etwas zu fragen, was die Arbeit betrifft. Doch irgendwie kann ich mich nicht richtig artikulieren, sondern stammle nur rum, so dass meine Chefin mich fragend und verständnislos anschaut, was mir ziemlich unangenehm ist. Schließlich versuche ich mich zu fangen und zu erklären, indem ich zu ihr sage, dass ich heute irgendwie neben mir stehe. Sie sagt nichts weiter dazu, aber weil es ihr nicht gut geht, macht sie sich wieder auf den Weg nach Hause, obwohl der Tag gerade erst angefangen hat. Ihr Strickzeug, das sie im Traum mit im Büro hat und womit sie gerade einen braunen Pullover strickt, läßt sie im Büro liegen. Danach findet eine Art Dienstberatung ohne sie statt und etwas später finde ich mich mit vielen Leuten im Chemielehrraum einer Fachhochschule wieder, wo eine Veranstaltung stattfinden soll. Doch plötzlich kommt ein altertümlich anmutender Mann mit einem langen Speer herein und bedroht uns. Den Dozenten überschüttet er mit Benzin und im allgemeinen Tumult schaffe ich es, mich aus dem Raum zu stehlen. Aber irgendwer muß mir die Schuhe gestohlen haben, denn ich habe jetzt nur noch Pantoffel an den Füßen. Es ist mir zwar etwas peinlich, mit Pantoffeln nach Hause gehen zu müssen, aber hauptsächlich bin ich froh, dass ich der Situation im Chemieraum entkommen bin. Ich weiß auch, und sage es zu jemandem, der neben mir läuft, dass dies im Chemieraum im Gedenken an den gleichen Tag des letzten Jahres geschah, an welchem etwas Schlimmes in derselben Art passierte. Schließlich laufe ich einen Weg entlang, der rechts mit einem dünnen Maschendrahtzaun begrenzt ist. Dahinter ist ein Tierpark. Ein Löwe läuft hinter dem Zaun hin- und her und versucht immer wieder, hindurchzukommen. Ich überlege, dass es vielleicht besser wäre, einen anderen Weg zu gehen, doch eh ich noch umkehren kann, ist der Löwe schon durchgebrochen. Ich sehe erst jetzt, dass sich mitten auf dem Weg auch ein Zaun befindet, hinter welchem er sich nun bewegt. Ich drehe um und gehe ein Stück des Weges wieder zurück. Dabei komme ich am Gehege eines Panthers vorbei, der sich durch den Zaun hindurch in einem Draht verbeißt, der mich festhält. Erst will ich dran ziehen, doch der Zaun hat ein großen Loch und der Panther ist so klein, dass ich ihn wahrscheinlich beim Ziehen da durch gezogen hätte. Das wollte ich aber vermeiden, deshalb fragte ich eine alte Frau, die gerade vorbeikam, ob sie etwas hätte, womit ich den Draht durchschneiden könne. Doch inzwischen war der Panther schon selbst durch das große Loch entwischt und hatte sich in meinen Schuhen verbissen, die ich nun wieder trug. Der Panther riss mit den Zähnen große Löcher in die Schuhe, wirkte jetzt allerdings mehr wie ein eher kleiner Hund.
Berufsträume - Montag, 28. Februar 2005, 00:34










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