Die innere Uhr
Das erstaunliche Funktionieren der inneren Uhr und ihren Einfluß auf den Schlaf konnte ich zu Pfingsten wiedereinmal beobachten. Ich hatte vergessen, das Weckprogramm meines Radioweckers auszuschalten, das fünf Tage in der Woche weckt, nur am Wochenende nicht. Auch die Terminprogrammierung meines Handys muß am Montagmorgen zur gewohnten Zeit losgegangen sein, doch gehört habe ich nichts, weder vom einen noch vom anderen. Obwohl die Wecktöne nicht gerade leise sind, habe ich trotz des gemeinsamen Konzert meines Radios und meines Handys seelenruhig weitergeschlummert. Meine Schlafbewußtsein wußte an diesem Tag, dass ich nicht früh aufstehen muß und hat alle äußeren Weckversuche ausgeblendet.
Für mich ist es ein natürliches und oft erprobtes Phänomen, dass ich mich selbst zum Wecken programmieren kann und dies auch zu eigentlich ungewohnten Zeiten. Selbst vor einem sonst unüblichen Mittagsschlaf kann ich mich vorher darauf programmieren, wann ich wieder von allein aufwachen will. Wenn ich mir Abends vor dem Einschlafen zum Beispiel 1-2 mal sage, bzw. auch nur denke, dass ich um 7 Uhr aufwachen will, wache ich ohne Wecker garantiert gegen 7 Uhr auf, oft sogar fast auf die Minute genau. Ein Problem bildet allerdings die Sommerzeit. Programmiere ich mich während der Sommerzeit auf 7 Uhr, wache ich nämlich garantiert um 6 Uhr auf und das den ganzen Sommer über. Deshalb muß ich die Sommerzeit bei der Programmierung immer mit einbeziehen. Warum es dem Körper, bzw. der inneren Uhr nicht möglich ist, sich auf die Sommerzeit umzustellen, weiß ich nicht. Vielleicht ist das halbe Jahr einfach zu kurz dafür. Würde die Zeitumstellung dagegen mehrere Jahre dauern, würde sich die innere Uhr vielleicht mit der Zeit umgewöhnen. Das menschliche Bewußtsein, bzw. Unterbewußtsein, besitzt halt keine Knöpfe, an denen man dran drehen kann.
Wenn ich trotz dieser körpereigenen "Weckfunktion" noch Wecker benutze, liegt das daran, dass ich mich damit für Eventualitäten absichere. Manchmal vergesse ich es nämlich abends, mich zu programmieren oder ich bin so müde, dass ich auf der Stelle einschlafe, manchmal wache ich zwar morgens auf, aber komme nicht aus dem Bett und nicke wieder weg. Aber trotzdem ist mein innerer Wecker im Gegensatz zu den richtigen Modellen, immer am verläßlichsten, vorausgesetzt, ich vergesse die Programmierung nicht und schlafe nicht nach dem Aufwachen wieder ein.
Etwas gibt es jedoch, was man bei der Programmierung beachten muß. Es ist eine seltsame Beoachtung, dass man sich nicht zu sehr und zu viel auf das Programmieren konzentrieren darf. Würde ich mir zum Beispiel vor dem Einschlafen minutenlang vorsagen, wann ich aufwachen möchte und mich mit aller Kraft darauf konzentrieren, würde es garantiert nicht funktionieren. Der Trick dabei ist, nur kurz daran zu denken, optimal sind 1-2 Mal, und es dann wieder zu vergessen. (Übrigens ist das ein Trick, den man auch anwenden kann, wenn man sich auf bestimmte Träume programmieren will.) Das Vergessen ist das Wichigste. Das klingt zwar merkwürdig, denn man könnte meinen, dass der Gedanke dann tatsächlich vergessen ist. Doch das Gegenteil ist der Fall. Denn gerade so wird der Gedanke erst in der richtigen "Schublade" des Bewußtseins abgelegt, von wo aus er wirken kann - auch während des Schlafes. Ich nenne diesen Teil des Bewußtseins Unterbewußsein, um mal bei den allgemein bekannten Begriffen zu bleiben. Konzentriere ich mich jedoch zu stark auf etwas, bleibt dieses im Wachbewußtsein "stecken", von wo aus es ziemlich wenig Chancen hat zu wirken, vor allem beim Schlafen. Überhaupt glaube ich persönlich, dass die meisten Dinge, die geschehen, vorrangig aus den in unserem Unterbewußtsein gespeicherten Erfahrungen, Gedanken und Bildern resultieren und weniger aus dem, was wir bewußt denken, auch wenn wir meist meinen, dass das bewußte Denken der Antrieb für unser Handeln ist. Und ich bleibe dabei, dass das menschliche Bewußtsein etwas ungemein Faszinierendes ist.
Für mich ist es ein natürliches und oft erprobtes Phänomen, dass ich mich selbst zum Wecken programmieren kann und dies auch zu eigentlich ungewohnten Zeiten. Selbst vor einem sonst unüblichen Mittagsschlaf kann ich mich vorher darauf programmieren, wann ich wieder von allein aufwachen will. Wenn ich mir Abends vor dem Einschlafen zum Beispiel 1-2 mal sage, bzw. auch nur denke, dass ich um 7 Uhr aufwachen will, wache ich ohne Wecker garantiert gegen 7 Uhr auf, oft sogar fast auf die Minute genau. Ein Problem bildet allerdings die Sommerzeit. Programmiere ich mich während der Sommerzeit auf 7 Uhr, wache ich nämlich garantiert um 6 Uhr auf und das den ganzen Sommer über. Deshalb muß ich die Sommerzeit bei der Programmierung immer mit einbeziehen. Warum es dem Körper, bzw. der inneren Uhr nicht möglich ist, sich auf die Sommerzeit umzustellen, weiß ich nicht. Vielleicht ist das halbe Jahr einfach zu kurz dafür. Würde die Zeitumstellung dagegen mehrere Jahre dauern, würde sich die innere Uhr vielleicht mit der Zeit umgewöhnen. Das menschliche Bewußtsein, bzw. Unterbewußtsein, besitzt halt keine Knöpfe, an denen man dran drehen kann.
Wenn ich trotz dieser körpereigenen "Weckfunktion" noch Wecker benutze, liegt das daran, dass ich mich damit für Eventualitäten absichere. Manchmal vergesse ich es nämlich abends, mich zu programmieren oder ich bin so müde, dass ich auf der Stelle einschlafe, manchmal wache ich zwar morgens auf, aber komme nicht aus dem Bett und nicke wieder weg. Aber trotzdem ist mein innerer Wecker im Gegensatz zu den richtigen Modellen, immer am verläßlichsten, vorausgesetzt, ich vergesse die Programmierung nicht und schlafe nicht nach dem Aufwachen wieder ein.
Etwas gibt es jedoch, was man bei der Programmierung beachten muß. Es ist eine seltsame Beoachtung, dass man sich nicht zu sehr und zu viel auf das Programmieren konzentrieren darf. Würde ich mir zum Beispiel vor dem Einschlafen minutenlang vorsagen, wann ich aufwachen möchte und mich mit aller Kraft darauf konzentrieren, würde es garantiert nicht funktionieren. Der Trick dabei ist, nur kurz daran zu denken, optimal sind 1-2 Mal, und es dann wieder zu vergessen. (Übrigens ist das ein Trick, den man auch anwenden kann, wenn man sich auf bestimmte Träume programmieren will.) Das Vergessen ist das Wichigste. Das klingt zwar merkwürdig, denn man könnte meinen, dass der Gedanke dann tatsächlich vergessen ist. Doch das Gegenteil ist der Fall. Denn gerade so wird der Gedanke erst in der richtigen "Schublade" des Bewußtseins abgelegt, von wo aus er wirken kann - auch während des Schlafes. Ich nenne diesen Teil des Bewußtseins Unterbewußsein, um mal bei den allgemein bekannten Begriffen zu bleiben. Konzentriere ich mich jedoch zu stark auf etwas, bleibt dieses im Wachbewußtsein "stecken", von wo aus es ziemlich wenig Chancen hat zu wirken, vor allem beim Schlafen. Überhaupt glaube ich persönlich, dass die meisten Dinge, die geschehen, vorrangig aus den in unserem Unterbewußtsein gespeicherten Erfahrungen, Gedanken und Bildern resultieren und weniger aus dem, was wir bewußt denken, auch wenn wir meist meinen, dass das bewußte Denken der Antrieb für unser Handeln ist. Und ich bleibe dabei, dass das menschliche Bewußtsein etwas ungemein Faszinierendes ist.
Zitate und Tips - Donnerstag, 19. Mai 2005, 00:47










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