Die Rückkehr von K.
Letzte Nacht träumte ich von K., einem Exfreund, und das seltsame an dem Traum war, dass es diesmal nicht Psycho oder etwas in der Art war, sondern ganz normal, als wäre alles in bester Ordnung. K. war für längere Zeit weg, ich glaube im Knast, und als er herauskam setzten wir unsere Beziehung fort, was ich definitiv wollte. Wir verbrachten die erste Nacht zusammen, die wenig aufregend war, doch danach war es fast zu normal, so als lebten wir schon ewig zusammen. Ich stand am Morgen auf, um aufzuräumen, abzuwaschen und so weiter und K. beteiligte sich unaufgefordert und wie selbstverständlich, so wie ich das von ihm kannte, indem er die Betten machte und sich um andere Dinge im Haushalt kümmerte (Diese Traumsequenz ist eher untypisch, denn eigentlich war es immer so, dass K. aufräumte, während ich noch im Bett lag. Dabei sprachen wir wenig, es war fast wie bei einem alten Ehepaar. K. bereitete nebenbei jedoch mit anderen Leuten irgendetwas vor, was mich betraf. Ich wußte das auch, kann aber nicht genau erklären was das sein sollte. Es war wie so eine Art Einweihungszeremonie oder -ritual, nur nicht ganz so ernst, sondern mehr auf witzig gemacht. K. besorgte dazu irgendwelche Dinge und trommelte alle möglichen Bekannte und andere Leute zusammen. Und das waren viele. Dann sollte ich mich auf eine Trage legen und wurde auf dieser Trage liegend in ein Zimmer getragen, wo alle versammelt waren. Mir wurden dann irgendwelche komische Fragen gestellt, die ich beantworten sollte, und mit jeder Antwort, die ich gab, durfte K. eine Seite weiter in einem Buch aufschlagen, das er auf seinen Knien hielt. Ich weiß nicht, was das für ein Buch war, aber es war handschriftlich geschrieben und enthielt außer der Schrift, die ich von der Trage aus nicht lesen konnte, auch gezeichnete Herzen.
Beziehungsträume - Mittwoch, 19. Oktober 2005, 23:55










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