Kuß und Flucht
Es ist dunkle, schwarze Nacht, ich befinde mich in meinem Elternhaus und gehe hinunter zu den Mülltonnen. Es ist so dunkel, daß ich kaum die Hand vor Augen sehen kann. Da ich weiß, daß es ein Traum ist, fürchte ich deshalb, daß in der Dunkelheit wieder jemand unsichtbares auf mich lauern könnte. Tatsächlich stellt sich mir eine Gestalt in den Weg und gibt mir einen ziemlich intensiven Kuß. Ich merke, daß es eine Frau ist. Noch etwas benommen von dem Kuß gehe ich ins Haus zurück. Dann stehe ich am Küchenfenster und starre hinaus in die Nacht. In der Glasscheibe sehe ich mein Spiegelbild und bemerke, daß ich wunderschönes, strahlend goldenes Haar habe. Die nächste Szene spielt auf einem tiefschwarzen Fluß. Ich sehe eine Brücke mit Eisenträgern. An einem der Eisenträger wird unter Wasser ein Toter geborgen, der dort versenkt wurde. Ich weiß, daß diejenigen, die den Mord verübt haben auch hinter mir her sind und ich flüchten muß. Deshalb springe ich in das schwarze Wasser des Flusses, tauche unter einem Hindernis hindurch und erreiche das andere Ufer. Dort klettere ich über einen hohen Zaun und stehe auf einmal in einer Art Freiluftdisko, wo Männer und Frauen durch einen Zaun getrennt sind. Es ist immer noch Nacht, der Dj spielt Musik und alle stehen rum. Es beginnt zu regnen, der Dj spielt weiter Musik und alle spannen ihre Regenschirme auf.
Träume von Verfolgung und Gewalt - Dienstag, 19. März 1996, 23:54










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