Mein Hotelgrundstück
Ich war in meiner Wohnung und diese war aber nicht so wie in real, sondern es war ein großes Haus mit vielen Zimmern. Ich kannte diese Wohnung schon aus anderen Träumen, zumindest kam es mir so vor. Eigentlich wohnte ich nur in einer riesengroßen Küche. Diese war gleichzeitig Wohn-und Schlafzimmer und so groß, daß ich mir darin richtig verloren vorkam, obwohl ziemlich viel Möbel darinstanden. Außerdem nervte mich, daß ich drei Seiten Fensterfront hatte. Das waren so viele Fenster, daß ich abends nie schaffte, alle zuzuziehen und mir immer wie auf dem Präsentierteller vorkam, da ich ja auf ebener Erde wohnte. Auf dieser Seite waren auch alles Häuser, während auf der anderen seite Grünflächen und Bäume waren, wie ich wußte. Also überlegte ich mir, daß ich eigentlich ja auch mal wieder umräumen könnte und vielleicht in den Weiten meines Hauses ein kleineres Zimmer finde, daß ich mir gemütlich einrichten könnte. Überhaupt sei es doch dumm von mir, wenn ich so ein großes Haus besitze, und nur einen Raum davon nutze, wo ich mir doch alles richtig schön machen könnte. Das Anwesen hatte viele Zimmer, an die ich mich schon gar nicht mehr erinnern konnte und die ich lange nicht betreten hatte. Also beschloß ich, daß ich mir doch mal wieder anschauen sollte, was es so hergibt. Allerdings war das Haus in der Mitte durch eine Art Hotel getrennt, das im Prinzip wie ein Durchgangshaus dazwischenlag. Leider waren die Zimmer dahinter auch nicht separat, sondern teilweise nur durch Vorhang vom Hotel getrennt und teilweise gingen sie nahtlos ins Hotel über. Ein Zimmer ging zum Beispiel in eine Art öffentliches Badeparadies oder Schwimmbad über, das gut besucht war. (Irgendwo zwischen Hotel und Schwimmbad stand ein Kramtisch mit kostenlosen bunten Badepantoletten, von denen ich mir gleich zwei Paar einsteckte, die mir gefielen.) Diese mangelnde Privatheit störte mich an den Räumen, so daß ich dachte, daß ich mich dort wohl doch nicht niederlassen würde. Außerdem glaubte ich mich zu erinnern, daß es in diesem Teil des Hauses spuke. Andererseits hatte eines dieser Zimmer einen herrlichen Ausblick auf ein klares ruhiges Meer in strahlendem Türkisblau, was ich sehr schön fand und mich deshalb etwas ärgerte, daß ich mit dem Zimmer nix anfangen konnte. Schließlich landete ich noch in einem großen Garten, der wohl auch zum Haus gehörte und in dem viele merkwürdige Kreaturen, die wie Urtiere, Dinosaurier und Drachen aussahen, ihr Unwesen trieben. Das erschreckte mich erst, aber da ich im Traum wußte, daß ich träume, hab ich sie schließlich ausgeblendet und dann waren da nur noch weiße Hündchen im Garten. Diesen liefen ständig unterm Zaun hindurch davon, kamen aber immer sofort wieder zurück. Schließlich beendete ich meinen Streifzug durch den vergessenen Teil des Hauses und wollte wieder zurück in meine Wohnküche. Dabei verlief ich mich aber und irrte durch irgendwelche Gänge und Flure, in denen seltsame Wesen und Gestalten auftauchten und wieder verschwanden. Ich fürchtete mich etwas, denn ich wußte ja, daß es hier auch spukt, aber zum Schluß kam ich wohlbehalten in meiner eigentlichen Wohnung an.
Wohnungsträume - Sonntag, 29. Juni 2003, 00:28










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