Hängende Mädchen und der Vorort
Ich fahre in die Stadt, um dort was zu erledigen und warte eine ganze Weile auf irgendeinem Gang. Ich schaue kurz aus einem der großen Fenster und sehe am Baum davor ein Mädchen hängen. Sie hat ein altmodisches rosa/rosefarbenes Kleid mit knöchellangem Rock an und lange dunkle Haare, die glatt herunterhängen. Sie ist irgendwie an an den Schulter aufgehängt, sieht aber trotzdem leblos aus, wie eine Puppe oder ein Weihnachtsengel am Weihnachtsbaum. Neben ihr in den Zweigen hängt noch ein altmodischer Regen- bzw. Sonnenschirm aus der Zeit so um 1800. Am Baum steht ein Mann, der ihr geholfen hat, sich an den Baum zu hängen. Ich glaube mitzubekommen, das es eine Art Protest gegen irgendetwas sein soll. Da mir das Warten zu lange dauert, gehe ich wieder und beschließe noch etwas durch die Stadt zu bummeln, obwohl ich mich gar nicht so gut fühle. Ich fühle mich ziemlich müde und fertig. Ich gehe in die U-Bahn hinunter, doch aus irgendeinem Grund lande ich in einem Bus, mit dem ich genau eine Station mitfahre. Während der Fahrt sehe ich ebenfalls überall an den Bäumen Mädchen hängen. Ich lande in einem Vorort und bekomme mit, dass es ein Schulbus gewesen ist. Der Ort hat etwas von einem Dorf, mit vielen Einfamilienhäusern, und ich beschließe mir mal anzuschauen, wie es hier so ist und wie es sich hier lebt. Wo ich vorbeikomme sehe ich nur sehr junge Männer und Frauen. Sie scheinen mich zu kennen und kommen auf mich zu, um mich zu begrüßen und verschiedene Dinge zu fragen. Ich weiß nicht mehr wie, aber schließlich lande ich im Haus eines älteren Herrn, der mich dort gefangen und als seine Sklavin hält. Er mißhandelt mich, weil ich so verdorben bin, wie er meint, aber mich läßt das alles ziemlich kalt. Ich bin die ganze Zeit nur am überlegen, wie ich das in ein Buch packe.
Träume von Verfolgung und Gewalt - Freitag, 7. Januar 2005, 23:28










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