Samstag, 24. März 2007

Synapsen fangen oder der Zeittunnel (Tigerauge)

Bunt und abenteuerlich geträumt von grauen Riesenspinnen auf zwei Beinen, interessanten Mustern aus leuchtenden Linien, die sich selbständig fortsetzten und zum Schluß folgende Geschichte: Ich bin mit einem Türken unterwegs. Zwischendurch packe ich irgendwelche Koffer und Kisten, bzw. räume sie auf. Es ist Nacht und der Türke fragt mich, ob er noch mit zu mir kommen darf, um einen Kaffee zu trinken. Eigentlich will ich das nicht so gern, da es spät ist, ich müde bin und mir außerdem nicht sicher bin, ob er nicht irgendwelche Hintergedanken hat. Für mich ist er einfach nur ein Bekannter, der tatsächlich nicht mehr als einen Kaffee bekommen würde. Schließlich lasse ich mich überreden und wir gehen nicht zu meiner Wohnung, sondern zur Wohnung meiner Eltern, die aber vollständig anders eingerichtet ist. Anscheinend wohne ich da und mein Vater ist noch auf. Er schaut einen Film und wir setzen uns dazu. Ich glaube, er ist nicht so begeistert von meinem Bekannten und auch mir kommen langsam Zweifel, ob er wirklich der ist, von dem ich denke, das er es ist. Vielleicht ist er der falsche und nicht der, den ich zu kennen glaube, wobei an diesem Gedanken auch die Beobachtung seiner Hände nicht unschuldig ist. Sie sehen seltsam aus - sehr groß, besonders die Finger sind sehr lang, natürlich dunkel, aber trotzdem noch anders dunkel als normal und einer der Daumennägel ist unglaublich lang gewachsen und von schmutzig-brauner Farbe. Im Zimmer war ebenfalls ein kleiner Junge. Dieser ist nun weg und auch der Türke geht.
Plötzlich hören wir Stimmen, es sind die des Bekannten und des kleinen Jungen, die miteinander reden. Sie kommen von irgendwoher aus dem Nichts und machen klar, dass der Türke ihm irgendwas antun will. Es ist von einem Messer die Rede. In meinem Bewußtsein glaube oder weiß ich, dass mein Vater dem Jungen ein Gerät (Hörgerät?) gegeben hat, mit dem Dinge von einem Ort, woanders, an einem anderen Ort, hörbar werden. Mein erster Gedanke ist sofort der Dachboden und mein Vater, ich und andere Gestalten(?) stürzen in den Hausflur und auf den Dachboden, wo wir tatsächlich den Türken mit dem Jungen finden. Ich hatte also recht mit meinem Mißtrauen. Glücklicherweise sind wir rechtzeitig da und können den Jungen befreien. Dieser steht nun neben mir auf der Straße und scheint dankbar zu sein. Er sagt irgendwas wie, dass ich oder wir weiter Synapsen fangen sollen. Dann steigt er in ein durchsichtiges Fahrzeug, das wie eine große gläserne Röhre aussieht, in welchem noch viele andere Kinder sitzen. Sie kommen aus einer anderen Zeit und fliegen wieder dorthin zurück, indem sie sich vor meinen Augen in Luft auflösen.

Synapsen: Kontaktstellen zwischen Nervenzellen bzw. Nervenzellen und anderen Zellen (wie Sinnes-, Muskel- oder Drüsenzellen). An ihnen findet die Erregungsübertragung von einer Zelle auf die andere statt.

Zitate: Er hilft vor allem bei nervlicher Überlastung, Unkonzentriertheit, Vergesslichkeit ("Prüfungsstein"), Verspanntheit, nervösen Schlafproblemen ("Ameisenlaufen"...) und allen nervlich aber auch durchblutungsbedingten Schmerzen.
Bei motorischen Störungen - z. B. Epilepsie - kann Tigerauge eingesetzt werden, denn es unterstützt das Kleinhirn, das für die Bewegungskoordinaten verantwortlich ist. Hilft bei Geisteskrankheiten. Gegen Krämpfe, zeitweise Verlust des Bewusstseins oder Verfolgungswahn. Er wirkt hormonellen Überfunktionen ebenso entgegen wie jeder Übererregung der Nerven. Das Tigerauge solle nie länger als eine Woche direkt am Körper getragen werden, da es den Energiefluß im Körper hemmt.


Nachtrag: Mir ist irgendwie so, als gäbe es ein Synonym für "Verbrecher", das so ähnlich wie "Synapse" klingt, aber ich komme nicht drauf(obwohl es mir auf der Zunge zu liegen scheint) und finde auch im Internet keines.

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Das verborgene Buch der Träume

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~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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