Sonntag, 11. Februar 2007

Pat Benetars "Tarot_Tarot", Büroklatsch und die verlorene Handtasche

Ich bin auf einer Wanderung und vor mir liegt noch ein langer sonniger Weg, der sich an einem kleinen Rinnsal von Wasser entlangschlängelt. Ziemlich bepackt, weiß ich nicht mehr, was ich in meinen Taschen mitschleppte, aber ich trug auch meine Lederjacke über dem Arm, obwohl es sehr warm war. Unterwegs auf dem Weg treffe ich einen älteren Herrn, der dort mit einem Notebook sitzt und bei dem man sich Songs wünschen kann. Ich beschließe, mir einen Song auszusuchen. Die Auswahl ist nicht groß, vielleicht gerade mal 20 Stück. Ich suche das Lied, das derjenige vor mir sich ebenfalls ausgesucht hatte, finde es aber nicht.
Auf einer Seite finde ich zwei Lieder von Pat Benetar, u.a. "Tarot_Tarot" und spontan wähle ich dann dieses. Der ältere Herr wirkt sehr förmlich und steif, jedoch habe ich den Eindruck, dass er von meiner Wahl gerührt ist. Ist es vielleicht sein heimliches Lieblingslied? Während der Song schon beginnt zu spielen, sammel ich meine sieben Sachen auf und setze meinen Weg fort.
Irgendwann komme ich bei zwei Schreibtischen an, dem Schreibtisch der Kollegin S.T. und einer zweiten Kollegin, die ich nicht genau identifizieren kann. Anscheinend bin ich gerade aus dem Urlaub zurück und Kollegin S.T. erzählt, jemand hätte gesagt, sie hätte mit so viel Merkwürdigkeiten zu tun. Ich lache erst und wundere mich, warum sie mir das erzählt. Dann behauptet sie, ich hätte das gesagt und die andere Kollegin bestätigt das, indem sie bemerkt, dass ich ihr das erzählt hätte. Ich kann mich zwar überhaupt nicht erinnern, nehme aber an, dass es schon stimmt, wenn sie es sagen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass in ihrer Erzählung ein Vorwurf mitschwingt, wohl der Vorwurf, dass ich hinter dem Rücken irgendwas über jemanden erzähle. Ich kann jedoch nichts Schlimmes daran finden, zumal ja die Aussage, dass sie mit vielen Merkwürdigkeiten zu tun habe, nichts diffamierendes ist, sondern wahrscheinlich meinem wirklichen, wahren Eindruck entsprang. Deshalb bejahe ich einfach, dass ich das gesagt habe und stelle dazu fest, dass ich dazu stehe, weil daran nichts verwerfliches ist.
In der letzten Traumfrequenz herrscht im Büro absolutes Chaos. Anscheinend findet wieder ein Umzug statt. Irgendwo hinter hundert Kisten habe ich meine Handtasche verlegt. Allerdings bin ich mir auch nicht wirklich sicher, dass sie dort ist. Vielleicht habe ich sie schon vorher woanders verlegt. Im Moment komme ich nicht hinter die Kisten. Als ich Tage später endlich an die Stelle rankomme, finde ich keine Handtasche. Ich habe tatsächlich im ganzen Chaos meine Handtasche mitsamt Ausweisen und Geld verloren. Ärger macht sich breit.

Bemerkung: Einen Pat Benetar Song "Tarot_Tarot" kenne ich nicht, fand aber im Netz dieses Eighties-Tarot. Pat Benetar gehört hier zu der Drei der Schwerter. Ich habe den Song zwar deutlich gehört, könnte ihn aber nicht mehr nachsingen. Schade, dass man in den Traum kein Mikrophon mitnehmen kann, genauso schade wie bei der Fotokamera. *gg*
Vielleicht war es einfach die Aufforderung mal wieder Tarot zu legen.

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Das verborgene Buch der Träume

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~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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