Junger Mann?
Kurzes Fragment aus längeren Träumen:
Ich sitze mit meinem Notebook im elterlichen Wohnzimmer und surfe im Internet. Es ist schon sehr spät, kurz vor zwei Uhr nachts. Dann ist es auf einmal das Büro und die Bürotür steht zum Flur hin weit offén. Die Zeit ist allerdings dieselbe geblieben. Gegenüber das Zimmer steht seltsamerweise mitten in der Nacht ebenfalls offen, ich kann von der Seite hineinschauen, es ist im Traum das Büro des Hrn. B., unseres dritthöchsten Obergurus. Dieser geht hinein und meine unmittelbare Vorgesetzte, Fr. K., folgt ihm. Beide setzen sich an seinen Schreibtisch, Hr. B. holt eine Sektflasche hervor und sagt zu Fr. K., dass sie jetzt mal richtig einen draufmachen wollen, wo keiner da ist. Ich wundere mich, dass sie mich noch nicht entdeckt haben, denn meine Tür steht ja auch sperrangelweit offen und mir ist die Situation ein bißchen unangenehm. Ich bleibe mucksmäuschenstill, tue als ob mich alles nichts angeht und surfe weiter im Internet. Da bemerkt mich schließlich Hr. B. doch, kommt zu mir herüber und sagt: "Na junger Mann, Sie sind ja auch noch so spät hier." Ich wundere mich ein bißchen, dass er "junger Mann" zu mir sagt, finde es aber nach dieser Überlegung zu spät, etwas zu korrigieren, beschließe jedoch, falls er noch einmal "junger Mann" zu mir sagt, ihn auf seinen Irrtum aufmerksam zu machen.
Der Traum erinnert mich ein bißchen an diesen Eintrag, den ich woanders gemacht habe, weshalb ich ihn jetzt nicht verlinke, sondern zitiere:
Um die Mittagszeit überfiel mich urplötzlich ein Hunger auf Heringssalat, weshalb ich zu Penny ging, um mir diesen und zwei Brötchen zu kaufen. Neben mir am Regal stand eine alte Frau, welche vor sich hinbrabbelte und dann auf mich zu kam. "Junger Mann!" sagte sie, "Junger Mann, gucken Sie mal. Haben Sie vielleicht ein Pflaster?" Dabei hielt sie ihren Zeigefinger hoch, an dem ein Tropfen Blut hing. Anscheinend hatte sie sich an einem Joghurtbecher geschnitten. "Nein" sagte ich während sie weiter irgendwas erzählte, "ich habe kein Pflaster, aber fragen Sie doch mal bei der Kassiererin." Das tat Sie dann auch und ich eilte wieder in das Büro zurück. Dort angekommen war mein Hunger auf einmal verflogen.
Ich sitze mit meinem Notebook im elterlichen Wohnzimmer und surfe im Internet. Es ist schon sehr spät, kurz vor zwei Uhr nachts. Dann ist es auf einmal das Büro und die Bürotür steht zum Flur hin weit offén. Die Zeit ist allerdings dieselbe geblieben. Gegenüber das Zimmer steht seltsamerweise mitten in der Nacht ebenfalls offen, ich kann von der Seite hineinschauen, es ist im Traum das Büro des Hrn. B., unseres dritthöchsten Obergurus. Dieser geht hinein und meine unmittelbare Vorgesetzte, Fr. K., folgt ihm. Beide setzen sich an seinen Schreibtisch, Hr. B. holt eine Sektflasche hervor und sagt zu Fr. K., dass sie jetzt mal richtig einen draufmachen wollen, wo keiner da ist. Ich wundere mich, dass sie mich noch nicht entdeckt haben, denn meine Tür steht ja auch sperrangelweit offen und mir ist die Situation ein bißchen unangenehm. Ich bleibe mucksmäuschenstill, tue als ob mich alles nichts angeht und surfe weiter im Internet. Da bemerkt mich schließlich Hr. B. doch, kommt zu mir herüber und sagt: "Na junger Mann, Sie sind ja auch noch so spät hier." Ich wundere mich ein bißchen, dass er "junger Mann" zu mir sagt, finde es aber nach dieser Überlegung zu spät, etwas zu korrigieren, beschließe jedoch, falls er noch einmal "junger Mann" zu mir sagt, ihn auf seinen Irrtum aufmerksam zu machen.
Der Traum erinnert mich ein bißchen an diesen Eintrag, den ich woanders gemacht habe, weshalb ich ihn jetzt nicht verlinke, sondern zitiere:
Um die Mittagszeit überfiel mich urplötzlich ein Hunger auf Heringssalat, weshalb ich zu Penny ging, um mir diesen und zwei Brötchen zu kaufen. Neben mir am Regal stand eine alte Frau, welche vor sich hinbrabbelte und dann auf mich zu kam. "Junger Mann!" sagte sie, "Junger Mann, gucken Sie mal. Haben Sie vielleicht ein Pflaster?" Dabei hielt sie ihren Zeigefinger hoch, an dem ein Tropfen Blut hing. Anscheinend hatte sie sich an einem Joghurtbecher geschnitten. "Nein" sagte ich während sie weiter irgendwas erzählte, "ich habe kein Pflaster, aber fragen Sie doch mal bei der Kassiererin." Das tat Sie dann auch und ich eilte wieder in das Büro zurück. Dort angekommen war mein Hunger auf einmal verflogen.
Berufsträume - Freitag, 10. November 2006, 16:11










Trackback URL:
https://meeresgrotte.twoday-test.net/stories/2917846/modTrackback