Kinorausschmiß, Leinensystem und Krankheit von Freundin
Ich sitze mit M. im Kino, er eine Reihe hinter mir, habe mich auf mehreren Kinositzen wie auf einer Couch zusammengerollt und schaue den Film. Dieser ist nicht besonders aufregend, doch plötzlich kommt Unruhe auf, es wird hell und man sieht, wie Leute im Saal herumgehen und die Kinokarten kontrollieren. Ich erinnere mich, dass ich meine Karte in M.s Brieftasche getan habe, deshalb sage ich ihm, er soll meine auch hervorholen. Dann warte ich, dass der Film weitergeht, doch als ich mich wieder umschaue ist M. verschwunden und mir fällt auf, dass sich der Saal immer mehr leert und kaum noch Zuschauer darin sind. Also gehe ich auch und suche M. Dieser steht draußen vor dem Kino und wartet auf mich. Ich frage ihn, was los ist, ob wir alle rausgeschmissen werden, und er antwortet nicht, sondern zuckt nur mit den Schultern. Ich frage nochmals und er antwortet wieder nicht, doch sagt, dass es August ist und regnet, wobei er in den Himmel schaut. Es beginnt wirklich zu regnen und für August ist es ziemlich ungemütlich kalt, finde ich. Doch der Kinorausschmiß ärgert mich, zumal wir für den Film bezahlt hatten und ich sage deshalb, dass ich einen Beschwerdebrief schreiben werde. M. antwortet nichts und wir laufen auf der dunklen Straße nach Hause. Nach einem kurzen Aufwachen laufe ich weiter mit M. auf Straßen, jetzt ist aber auch J. dabei. Wir biegen an einer Ecke ab, wo viele alte Laternen stehen und ich sage, dass dies das Leinensystem ist. Da die anderen nicht verstehen erkläre ich, dass man von Laterne zu Laterne Seile/Leinen knüpfen kann und dass es deshalb das Leinensystem heißt. Jetzt laufen wir eine enge Gasse entlang, wo nur auf einer Seite sehr schöne, kunstvolle alte Häuser stehen. Wir gehen dort von Hinterhof von Hinterhof, wobei wir zwischen den einzelnen Höfen durch eine getarnte Luke klettern müssen. Schließlich gelangen wir auf ein Gelände, wo anscheinend Filmarbeiten stattfinden, und zwar für viele verschiedene Filme. Es ist ein riesiges Gewimmel und wir bleiben in einiger Entfernung stehen und schauen zu. Am meisten fesselt uns eine Mannschaft von fast nackten Männern, die an einem Felsen herumklettern. Sie tragen nur einen String und Plastikstrümpfe, die aussehen, als hätten sie sich Kondome über die Füße gezogen. Immer wenn sie an dem Felsen hochgeklettert sind, springen sie aus der wahnwitzigen Höhe wieder herunter ohne sich etwas dabei zu tun. Sie kommen ganz normal auf ihren Füßen auf und ich überlege, ob die Plastikstrümpfe wohl eine Art Schutz sind. Wir unterhalten uns kurz über die Männer und gehen weiter.
Auf einmal ist es jedoch meine Schulfreundin A., mit der ich die Straßen entlanglaufe. Sie ist anscheinend neu Mutter geworden und führt ein Baby bei sich. Aus diesem Grund ist sie wahrscheinlich in Schutzkleidung gehüllt, um sich vor Bakterien zu schützen und trägt sogar einen Mundschutz. Sie ist die ganze Zeit mit dem Baby beschäftigt, läuft in jeden Laden, um Gemüsesaft o.ä. für das Kind zu holen. Wir durchqueren eine Straße, auf der sich viele Türken befinden. Diese behandeln meine Freundin sehr zuvorkommend und schenken dem Kind Gummibärchen. Wir biegen in eine Straße ab, wo sich ein Nachtklub befindet, ein Travestie-Klub. Viele hochgewachsene gutaussehende Frauen strömen in den Klub, was auch A. in meine Richtung bemerkt und ich mache sie darauf aufmerksam, dass das Männer sind. Auf dem Hof des Travestie-Klubs entdeckt A. ein Fläschchenwärmer, von dem sie sofort begeistert ist, und den sie kaufen will. Sie möchte deshalb, dass ich mit ihr mit in den Klub komme, wo sie den Fläschchenwärmer bezahlen will. Dann setzen wir uns irgendwo auf den Hof (Biergarten?) und ich merke, dass mit A. irgendwas ist. Durch einige Bemerkungen kommt mir ein Verdacht und ich frage sie geradeheraus, ob sie krank ist. Schließlich rückt sie mit der Sprache heraus und erklärt, dass sie Magenkrebs hat. Ich bin im ersten Moment schockiert und sprachlos, stehe deshalb auf, um sie zu umarmen. Wir halten uns eine lange Zeit wortlos umarmt, wobei ich mit der Hand über ihren Hals und ihren Nacken streichle, dann frage ich sie, was der Arzt gesagt hat, ob es noch behandelbar ist. Sie bestätigt das - es besteht noch Hoffnung und wurde rechtzeitig entdeckt. Sie scheint nach der Umarmung wieder zuversichtlicher und fröhlicher zu sein, allerdings frage ich mich, ob das nicht nur gespielt ist.
Auf einmal ist es jedoch meine Schulfreundin A., mit der ich die Straßen entlanglaufe. Sie ist anscheinend neu Mutter geworden und führt ein Baby bei sich. Aus diesem Grund ist sie wahrscheinlich in Schutzkleidung gehüllt, um sich vor Bakterien zu schützen und trägt sogar einen Mundschutz. Sie ist die ganze Zeit mit dem Baby beschäftigt, läuft in jeden Laden, um Gemüsesaft o.ä. für das Kind zu holen. Wir durchqueren eine Straße, auf der sich viele Türken befinden. Diese behandeln meine Freundin sehr zuvorkommend und schenken dem Kind Gummibärchen. Wir biegen in eine Straße ab, wo sich ein Nachtklub befindet, ein Travestie-Klub. Viele hochgewachsene gutaussehende Frauen strömen in den Klub, was auch A. in meine Richtung bemerkt und ich mache sie darauf aufmerksam, dass das Männer sind. Auf dem Hof des Travestie-Klubs entdeckt A. ein Fläschchenwärmer, von dem sie sofort begeistert ist, und den sie kaufen will. Sie möchte deshalb, dass ich mit ihr mit in den Klub komme, wo sie den Fläschchenwärmer bezahlen will. Dann setzen wir uns irgendwo auf den Hof (Biergarten?) und ich merke, dass mit A. irgendwas ist. Durch einige Bemerkungen kommt mir ein Verdacht und ich frage sie geradeheraus, ob sie krank ist. Schließlich rückt sie mit der Sprache heraus und erklärt, dass sie Magenkrebs hat. Ich bin im ersten Moment schockiert und sprachlos, stehe deshalb auf, um sie zu umarmen. Wir halten uns eine lange Zeit wortlos umarmt, wobei ich mit der Hand über ihren Hals und ihren Nacken streichle, dann frage ich sie, was der Arzt gesagt hat, ob es noch behandelbar ist. Sie bestätigt das - es besteht noch Hoffnung und wurde rechtzeitig entdeckt. Sie scheint nach der Umarmung wieder zuversichtlicher und fröhlicher zu sein, allerdings frage ich mich, ob das nicht nur gespielt ist.
Alle anderen Träume - Freitag, 13. Oktober 2006, 11:17
Traumzeit - 15. Okt, 14:41
Ein Traum mit vielen Bildern. Deine Frage wegen des Rausschmisses wird mit einem Wetterbericht beantwortet. Einerseits habe ich darüber schmunzeln müssen. Andererseits... der Himmel weint. Da werde ich eher traurig.
Das Leinensystem hat mich wieder schmunzeln lassen. Scheint es mir doch die Lösung für mich zu sein, wenn ich demnächst nach Frankfurt ziehe. *g* Ich kann mich so schlecht orientieren! Vielleicht sollte ich mir schon mal im Baumarkt lange Leinen besorgen, die ich auf dem Hinweg aufspanne. Dann kann ich mich daran zurückhangeln. Ich habe dabei auch an Hänsel und Gretel und die Brotkrumen denken müssen. Das Leinensystem scheint mir eindeutig haltbarer zu sein. :-) Oder soll das Traumbild an eine Spinne erinnern, die ihre Fäden spinnt? Oder soll ein Netzwerk aufgebaut werden?
Solche Kondomstrümpfe träumte ich übrigens vor einigen Jahren auch einmal. Spannend, sie in Deinem Traum wieder zu entdecken. Ich fand damals, dass diese einen ziemlich gefühlsechten Standpunkt geben, ohne dass man nasse Füße kriegt. Allerdings könnte man schon mal kalte Füße kriegen. Und vor Verletzungen ist man damit auch nicht wirklich geschützt. Dafür hat man bestimmt ein besseres Gespür für den Untergrund, auf dem man steht, als mit Schuhen. Und, was mir noch einfällt: Die Gummihaut hat kein Profil, wie es Schuhe oftmals haben.
In dem Zusammenhang blieb ich dann auch an den Gummi-Bärchen hängen, die das Kind geschenkt bekommt.
Das waren so meine Gedanken beim Lesen. Sonnigen Gruß!
Das Leinensystem hat mich wieder schmunzeln lassen. Scheint es mir doch die Lösung für mich zu sein, wenn ich demnächst nach Frankfurt ziehe. *g* Ich kann mich so schlecht orientieren! Vielleicht sollte ich mir schon mal im Baumarkt lange Leinen besorgen, die ich auf dem Hinweg aufspanne. Dann kann ich mich daran zurückhangeln. Ich habe dabei auch an Hänsel und Gretel und die Brotkrumen denken müssen. Das Leinensystem scheint mir eindeutig haltbarer zu sein. :-) Oder soll das Traumbild an eine Spinne erinnern, die ihre Fäden spinnt? Oder soll ein Netzwerk aufgebaut werden?
Solche Kondomstrümpfe träumte ich übrigens vor einigen Jahren auch einmal. Spannend, sie in Deinem Traum wieder zu entdecken. Ich fand damals, dass diese einen ziemlich gefühlsechten Standpunkt geben, ohne dass man nasse Füße kriegt. Allerdings könnte man schon mal kalte Füße kriegen. Und vor Verletzungen ist man damit auch nicht wirklich geschützt. Dafür hat man bestimmt ein besseres Gespür für den Untergrund, auf dem man steht, als mit Schuhen. Und, was mir noch einfällt: Die Gummihaut hat kein Profil, wie es Schuhe oftmals haben.
In dem Zusammenhang blieb ich dann auch an den Gummi-Bärchen hängen, die das Kind geschenkt bekommt.
Das waren so meine Gedanken beim Lesen. Sonnigen Gruß!
zuckerwattewolkenmond - 15. Okt, 20:45
Hallo Traumzeit,
danke für deine Gedanken zum Traum und wenn ich dir die Eingebung für ein neues Navigationssystem gebracht habe - um so besser. Allerdings muß ich nun bei der Vorstellung schmunzeln, wie du Schnüre von Laterne zu Laterne knüpfst. ;o)
Viele Grüße!
Viele Grüße!










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