Der Tod sagt mir den Wochentag (11. September 2001)
Ich sitze in meinem Wohnzimmer auf der Couch, die Balkontür steht offen und führt auf eine Terasse hinaus. Durch das Fenster kann ich eine lange Prozession von schwarzgekleideten Menschen heran kommen sehen. Es sieht aus, als würde eine Beerdigung stattfinden und der Trauerzug kommt direkt durch die geöffnete Balkontür in mein Zimmer. Angeführt wird der ganze Zug von einer sehr großen Gestalt in einem langen schwarzen Umhang mit Kapuze. Daraus lugt ein schwärzliches Gesicht heraus, das irgendwie verfault aussieht und eines der Augen glüht merkwürdig rot. Die anderen Gestalten sind fast durchsichtig, so wie Geister, aber ebenfalls schwärzlich, bis auf einen leuchtenden Schriftzug auf der Brust. Diese Schriftzüge, so weiß ich im Traum, sollen die Namen der jeweiligen Person sein, die ich aber nicht entziffern kann. Es war irgendwie alles sehr gruselig und ich habe mich etwas gefürchtet, aber höflich gebe ich trotzdem jedem die Hand und sage "Guten Tag". Die Gestalt in der schwarzen Kapuze, von der ich, warum auch immer, zwar weiß, dass es der Tod ist, frage ich, wer sie sind und was sie von mir wollen. Er antwortet darauf, dass es bald soweit wäre und dass es am nächsten Dienstag geschehen würde. Ich frage mehrmals nach, was er damit meint, aber er sagt nur, dass ein Unglück geschehen würde und es würde passieren, wenn ich einen Orgasmus habe. Danach verschwindet er durch die Zimmertür. Ich versuche nun, von den anderen Besuchern noch etwas zu erfahren und frage sie ebenfalls, was damit gemeint ist. Sie antworten nur, dass es bei ihnen schon geschehen ist. Mehr ist aus ihnen nicht herauszubekommen. Schließlich sage ich trotzig: "Na dann habe ich am Dienstag eben keinen Orgasmus!" und wache auf.
Der nächste Dienstag war der 11. September 2001.
Sicherlich ist dieser sehr unheimliche und prophetische Traum mit ein Grund dafür, dass ich diesen Tag wohl mein Leben lang nicht vergessen werde. Irgendwie kann ich mich wegen des Traumes manchmal des Gedankens nicht erwehren, dass ich etwas mit den Terroranschlägen zu tun habe, allerdings auf einer rein geistigen Ebene.
Der nächste Dienstag war der 11. September 2001.
Sicherlich ist dieser sehr unheimliche und prophetische Traum mit ein Grund dafür, dass ich diesen Tag wohl mein Leben lang nicht vergessen werde. Irgendwie kann ich mich wegen des Traumes manchmal des Gedankens nicht erwehren, dass ich etwas mit den Terroranschlägen zu tun habe, allerdings auf einer rein geistigen Ebene.
Unheimliche Träume - Donnerstag, 6. September 2001, 20:21










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