Kunterbunter Schlagercocktail und kaltes Wasser
Ich fahre in einer S-Bahn, die aber mehr einem Restaurant mit kleinen Tischen gleicht und in welcher eine Art Seminar stattfindet. Ich schreibe etwas mit und höre dabei jemanden sprechen, den ich sofort an der Stimme als Karel Gott identifiziere. Ich sehe ihn dann auch auf einem Stuhl sitzen, mit dem Rücken an die Wand gelehnt. Schon wenig später steht er auf, läuft zwischen den Tischen umher und erzählt weiter irgendwas. Während ich schreibe, fallen mir ein paar Zettel vom Tisch und Karel Gott bückt sich sogleich, um sie für mich aufzuheben, beginnt auf einmal mit mir zu schäkern, indem er zu einem anderen Tisch geht, dort Zettel wegnimmt und sie mir ebenfalls bringt, als hätte er sie auch aufgehoben. Ich muß lachen und als ich auf die Papiere schaue, sehe ich, dass es eine lange Liste mit Cocktails ist. Dann sitzt auf einmal ein eher dunkelhaariger (dunkelblond) junger Mann mir gegenüber und fragt halb singend: " 'Siebzehn Jahr, blondes Haar' - bin ich das?" Ich muß wegen der Frage so lachen, dass ich aufwache.
Im nächsten Traum treffe ich Peter von Rosenstolz mit seinem Partner in einem unbewohnten Haus. Es ist ein rotes Backsteinhaus, teilweise zerfallen und ich schätze es im Traum als sehr alt ein, fast Mittelalter. Beide stehen auf einer Art Veranda, wo komischerweise eine noch vollkommen intakte Laterne hängt. (Im Traum versuchte ich mich zu erinnern, ob ich das Haus irgendwoher kenne, was mir aber nicht gelang. Im Nachhinein bei der Beschreibung der Veranda, erinnert mich das Ganze an den Zugang zum Märkischen Museum in Berlin.) Der Partner sieht ziemlich abgewrackt aus, ich halte ihn für einen Alkoholiker, und scheinbar soll ein Interview gedreht werden. Ich erlebe den ganzen Traum aus einer Perspektive, als würde ich hinter der Kamera stehen. Als gedreht wird, ist nur noch Peter zu sehen, welcher vollkommen verängstigt und gehemmt irgendwas in die Kamera stottert, so als hätte er noch niemals ein Interview gegeben und in eine Kamera gesprochen.
Eingang Märkisches Museum
Originally uploaded by Weltentanz - Fluchtpunkte im Blickwinkel.
In der dritten Traumsequenz stehe ich im Schwimmbad am Schwimmbecken und stelle zu meinem Erstaunen fest, dass es völlig leer ist, nur klares blaues Wasser ist darin zu sehen, aber nicht ein Mensch. Stattdessen stehen alle nur um das Becken herum und starren hinein. Ich frage eine Frau neben mir, was los ist, warum niemand im Becken ist, und sie antwortet, dass ich doch mal nach der Wassertemperatur schauen soll. Ich blicke also auf die Tafel und lese dort "16 Grad". Ein bißchen wundert es mich im Traum, dass das Wasser so schnell wieder abgekühlt ist und ich frage mich, ob ich trotzdem rein gehen soll, kann mich aber nicht mehr erinnern, es getan zu haben.










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