Der Parkspaziergang
Ich gehe am Bürgerpark spazieren, jedoch entpuppt sich dieser Park mehr als ein Zoo mit freilaufenden wilden Tieren. Das erste was ich sehe sind sehr viele Affen, die zwar aussehen wie Totenkopfäffchen, aber viel größer sind, so wie Gorillas. Ein kleines Mädchen fährt mit einem Dreirad zwischen ihnen herum und den Affen dauernd über die Füße, doch sie reagieren gar nicht darauf. Ich wundere mich ein bißchen, dass sie so ruhig dabei bleiben. Ich gehe weiter, erst außen um den Park und dann einen dunklen Weg zwischen Gebüsch und Bäumen entlang. Als ich mich umdrehe, sehe ich einen prachtvollen Löwen hinter mir stehen. Er steht ganz ruhig da und mach auch keine Anstalten, mich irgendwie zu verfolgen, trotzdem laufe ich nun ein wenig schneller. Als ich mich erneut umsehe, ist der Löwe verschwunden, aber eine Löwin trottet nun hinter mir her. Ich gehe wieder ein wenig schneller und sehe vor mir auf dem Weg ein riesiges Mammut denselben versperren. Ich bleibe stehen und sehe hinter mir nur noch eine sehr viel kleinere Wildkatze, die mir folgt und mir schließlich um die Beine streicht. Ich denke, dass sie anscheinend zutraulich ist und will sie streicheln, doch sobald ich den Arm ausstrecke, verbeißt sie sich in diesen und läßt nicht mehr los. Ich versuche sie abzuschütteln und quetsche mich am Mammut vorbei, wo ich eine Parkangestellte treffe. Ich bitte sie um Hilfe und sie hat irgendein Mittel, um mich von der Katze zu befreien, was auch wirkt. Dann gehe ich weiter außen um den Park herum und betrete einen anderen Weg, der tiefer hinein führt. Allerdings habe ich jetzt einen großen Kinderwagen bei mir und muss auf diesem Weg über eine Wasser- und Sumpfstelle, wo nur schmale Balken herüberführen. Mit dem Kinderwagen schaffe ich das nicht, weshalb ich wieder zurück gehe und weiterhin außen um den Park herumgehe. Hierbei sehe ich einen Teil des Parks, der mir gänzlich unbekannt ist. Große, teils hohle und tote Bäume stehen dort und in ihren Toten Stämmen und unter ihren riesigen Wurzeln bilden sich eine Vielzahl von Höhlen. Ein hohler Baumstamm hat so einen großen Umfang, dass ein ganzes Zimmer darin Platz gefunden hat. Etwas später dann, sehe ich, dass sich jede Menge Sonnenblumen vom Park aus bis auf die Straße ausgebreitet haben. Sie stehen dort überall an den Zäunen und Häusern mit ihren strahlend gelben Sonnenblüten und eine Kolonne von Arbeitern ist damit beschäftigt, sie wieder auszuroden, da sie dort anscheinend stören. Dann treffe ich auf einen U-Bahneingang, in der Zwischenzeit trage ich im übrigen keinen Kinderwagen, sondern einen meiner Korbstühle bei mir, und ich wundere mich ein bißchen, da mir nicht bekannt ist, dass es hier eine U-Bahn-Station gibt. Andererseits finde ich es sehr praktisch, weil ich nun beschließe, nach Hause zu fahren. Schon der Eingang sieht sehr merkwürdig aus, irgendwie altertümlich und die Stufen, die herabführen sind sehr schmal und direkt aus der Wand gehauen. Ich klettere hinunter und bemerke, dass unten doch keine U-Bahn fährt, sondern dass es nur ein Durchgang ist. Ein sehr kurzer, denn einige Meter weiter geht es wieder hinauf, allerdings gibt es nun keine Treppe mehr, sondern nur noch so etwas wie eine Kletterwand, mit eingearbeiteten Eintritten. Eine Frau neben mir stöhnt, dass sie es nicht schafft, da hoch zu kommen. Ich versuche es einfach und suche Halt auf den schmalen Einkerbungen. So erreiche ich schon die obere Kante, bin aber zu schwach, um mich durch den engen Ausgang ganz nach draußen zu ziehen. Die Frau, die unten neben mir war, steht nun komischerweise schon draußen und versucht mir zu helfen. Ich bitte sie, mir das Päckchen abzunehmen, was ehedem mein Korbstuhl war, damit ich mich mit beiden Händen nach draußen ziehen kann, was sie auch tut.
Später träumte ich noch, dass ich mich im Fahrstuhl eine hohen Gebäudes mit 25 Stockwerken und mehr befinde und versuche in den fünften Stock zu gelangen. Dies will mir aber nicht gelingen, da der Fahrstuhl immer wieder woanders hält, und selbst, als ich aussteige und auf der Treppe herumirre, bin ich immer viel weiter oben, obwohl ich aus irgendeinem Grund eigentlich in die fünfte Etage will.
Später träumte ich noch, dass ich mich im Fahrstuhl eine hohen Gebäudes mit 25 Stockwerken und mehr befinde und versuche in den fünften Stock zu gelangen. Dies will mir aber nicht gelingen, da der Fahrstuhl immer wieder woanders hält, und selbst, als ich aussteige und auf der Treppe herumirre, bin ich immer viel weiter oben, obwohl ich aus irgendeinem Grund eigentlich in die fünfte Etage will.
Tierträume - Donnerstag, 18. Mai 2006, 11:11










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