Falsche Richtung
Ein großes Mehrfamilienhaus, an das alte Elternhaus erinnernd, in dem alle Fenster weit geöffnet sind. Es gibt sowohl große als auch kleine Fenster, was wohl abhängig von den Wohnungen ist. Durch die geöffneten Fenster kann man ziemlich gut in die Wohnungen hineinschauen und fast überall sehe ich an den Fenstern Leute stehen, die sich die Zähne putzen. Irgendwie finde ich es etwas seltsam, daß sich so viele Menschen genau zum gleichen Zeitpunkt die Zähne putzen. Ich habe zwar nicht das Gefühl, daß es am Morgen ist, beschließe aber, daß es wohl doch morgens sein muß, dies würde dieses Phänomen nämlich am ehesten erklären.
Mit meinem Kumpel warte ich an einer Straßenbahnhaltestelle in der Schönhauser Allee. Es kommt auch eine Straßenbahn angefahren, aber zum einen sieht sie merkwürdig anders aus als die normalen Straßenbahnen - in einem unangenehmen Design aus Schwarz und Gelb, sowie völlig undurchsichtig - zum anderen fährt sie einfach an der Haltestelle vorbei und hält hundert Meter weiter. Ich renne los und rufe auch meinem Kumpel zu, daß er rennen soll, damit wir die Bahn noch kriegen. Im letzten Moment springen wir hinten in die letzte Tür, geschafft! - doch kaum bin ich drin, fällt mir auf, daß die Straßenbahn in die entgegengesetzte Richtung zu der fährt, wo wir eigentlich hin wollen. Irgendwie muß ich das jetzt meinem Kumpel beibringen und das ist mir ziemlich peinlich, schließlich bin ich es ja, der losgerannt ist und gesagt hat, daß er rennen soll. Verlegen lachend gestehe ich das Malheur.
Unter einem Tisch stehend finde ich mehrere alte, vertrocknete Blumentöpfe. Doch was ist das? Zwischen den Blumentöpfen schauen knackige grüne Blätter hervor. Eine totgeglaubte Porzellan-Pflanze hat im Dunkeln ausgetrieben und ist gewachsen. Dabei muß sie doch uralt sein.
Bemerkung: In meinem Kinderzimmer hatte ich früher eine Porzellan-Pflanze. Wenn sie blühte, mußte sie immer hinausgehängt werden, weil der Duft so schwer und intensiv ist. Und tropfen tut sie auch, wenn ich mich recht erinnere.
Mit meinem Kumpel warte ich an einer Straßenbahnhaltestelle in der Schönhauser Allee. Es kommt auch eine Straßenbahn angefahren, aber zum einen sieht sie merkwürdig anders aus als die normalen Straßenbahnen - in einem unangenehmen Design aus Schwarz und Gelb, sowie völlig undurchsichtig - zum anderen fährt sie einfach an der Haltestelle vorbei und hält hundert Meter weiter. Ich renne los und rufe auch meinem Kumpel zu, daß er rennen soll, damit wir die Bahn noch kriegen. Im letzten Moment springen wir hinten in die letzte Tür, geschafft! - doch kaum bin ich drin, fällt mir auf, daß die Straßenbahn in die entgegengesetzte Richtung zu der fährt, wo wir eigentlich hin wollen. Irgendwie muß ich das jetzt meinem Kumpel beibringen und das ist mir ziemlich peinlich, schließlich bin ich es ja, der losgerannt ist und gesagt hat, daß er rennen soll. Verlegen lachend gestehe ich das Malheur.
Unter einem Tisch stehend finde ich mehrere alte, vertrocknete Blumentöpfe. Doch was ist das? Zwischen den Blumentöpfen schauen knackige grüne Blätter hervor. Eine totgeglaubte Porzellan-Pflanze hat im Dunkeln ausgetrieben und ist gewachsen. Dabei muß sie doch uralt sein.
Bemerkung: In meinem Kinderzimmer hatte ich früher eine Porzellan-Pflanze. Wenn sie blühte, mußte sie immer hinausgehängt werden, weil der Duft so schwer und intensiv ist. Und tropfen tut sie auch, wenn ich mich recht erinnere.
Kurzträume und Fragmente - Freitag, 13. März 2009, 14:46









