Ein Leben als Behinderte
Im Traum ist Kollegin K.K. meine Mutter und ich ihr behindertes (erwachsenes) Kind. Wir sind in irgendeinem Gebäude und treffen dort eine andere Familie mit einem behinderten Sohn.
Als mir bewußt wird, daß ich behindert bin, nämlich in dem Augenblick, als beide Familien zusammentreffen und merke, daß der Sohn sozusagen eine Art Spiegelbild von mir ist, bin ich erst ein wenig verwirrt, da ich mich nicht behindert fühle. Der junge Mann zeigt sofort auf meine Schuhe, eine Spezialanfertigung, und ruft: "Oh, guckt mal, sie hat schon solche Schuhe! Ich habe die noch nicht." Da ich wie er bin, verfalle ich nun auch in kindliches Geplapper und irgendwie macht es mir insgeheim Spaß, nur noch in abgerissenen Sätzen zu sprechen und dumme Fragen zu stellen. Trotzdem ist im Hintergrund immer das Traum-Ich und weiß, daß ich auch anders kann, aber ich bin ja jetzt schließlich behindert. Neugierig fragt mich der junge Mann nach meinem Vornamen und ich nenne ihn langsam und betont gedehnt: "Suuusaaaannneeee!"
Später lebe ich anscheinend im gleichen Pflegeheim wie mein Vater, nur auf einer anderen Station. Dort arbeite ich auch. Ich werde in einen Arbeitsbereich geschickt, der an meinen früheren Bekleidungsbetrieb erinnert und wo ich zugeschnittene Schlaufenstücke in Regale sortieren muß. Mir ist im Traum bewußt, daß ich die damals mal genäht habe und empfinde es als Erleichterung, die Vorgänge schon zu kennen und nicht "blind" irgendetwas zu tun. Während wir in einer Pause an Tischen sitzen, kommt eine Schwester, die wie meine Mitschülerin W.B. aussieht, und sagt zu mir in einem seltsamen sarkastisch-genervtenTonfall, mein Vater habe jetzt seine Belohnung bekommen. Ich frage, was sie damit meint, aber sie scheint es sich nun anders überlegt zu haben und mir nichts mehr sagen zu wollen. Sie winkt nur kopfschüttelnd ab. Jetzt bin ich erst recht beunruhigt, denn ich glaube, daß es nichts Gutes sein kann und sie nichts sagen will, um mich zu schonen.
Als mir bewußt wird, daß ich behindert bin, nämlich in dem Augenblick, als beide Familien zusammentreffen und merke, daß der Sohn sozusagen eine Art Spiegelbild von mir ist, bin ich erst ein wenig verwirrt, da ich mich nicht behindert fühle. Der junge Mann zeigt sofort auf meine Schuhe, eine Spezialanfertigung, und ruft: "Oh, guckt mal, sie hat schon solche Schuhe! Ich habe die noch nicht." Da ich wie er bin, verfalle ich nun auch in kindliches Geplapper und irgendwie macht es mir insgeheim Spaß, nur noch in abgerissenen Sätzen zu sprechen und dumme Fragen zu stellen. Trotzdem ist im Hintergrund immer das Traum-Ich und weiß, daß ich auch anders kann, aber ich bin ja jetzt schließlich behindert. Neugierig fragt mich der junge Mann nach meinem Vornamen und ich nenne ihn langsam und betont gedehnt: "Suuusaaaannneeee!"
Später lebe ich anscheinend im gleichen Pflegeheim wie mein Vater, nur auf einer anderen Station. Dort arbeite ich auch. Ich werde in einen Arbeitsbereich geschickt, der an meinen früheren Bekleidungsbetrieb erinnert und wo ich zugeschnittene Schlaufenstücke in Regale sortieren muß. Mir ist im Traum bewußt, daß ich die damals mal genäht habe und empfinde es als Erleichterung, die Vorgänge schon zu kennen und nicht "blind" irgendetwas zu tun. Während wir in einer Pause an Tischen sitzen, kommt eine Schwester, die wie meine Mitschülerin W.B. aussieht, und sagt zu mir in einem seltsamen sarkastisch-genervtenTonfall, mein Vater habe jetzt seine Belohnung bekommen. Ich frage, was sie damit meint, aber sie scheint es sich nun anders überlegt zu haben und mir nichts mehr sagen zu wollen. Sie winkt nur kopfschüttelnd ab. Jetzt bin ich erst recht beunruhigt, denn ich glaube, daß es nichts Gutes sein kann und sie nichts sagen will, um mich zu schonen.
Berufsträume - Montag, 20. Oktober 2008, 19:31









