Versäumte Entschuldigung (totaler Albtraum)
Mit meiner früheren Chefin C. gerate ich in einen Streit, weil ich es wage, irgendetwas an der Arbeit oder den Zuständen im Büro zu kritisieren. C. findet das unmöglich von mir, was mich erst recht wütend macht, da ich nicht verstehe, wieso man nichts sagen darf und immer so tun muß, alles wäre alles in bester Ordnung und man selbst mit allem einverstanden. C. findet, daß ich mich nicht hinnehmbar aufführe und bestimmt, daß ich zur Strafe zu einer festgesetzten Zeit bei ihr im Büro erscheinen soll, um mich bei ihr zu entschuldigen. Ich reagiere darauf zunächst mit Bemerkungen wie "Kindergarten" und bin so in Rage, daß ich daran denke, den Arbeitsplatz auf der Stelle zu verlassen. Ich springe auch tatsächlich auf und tue so, als würde ich alles hinschmeißen und gehen wollen, doch mir wird klar, daß ich dann wohl nicht mehr wiederzukommen brauche. Will ich das? Diese Vorstellung jagt mir Angst ein, ebenso wie die Vermutung, bei meiner Chefin wegen dieser Sache jetzt ganz unten durch zu sein. Ich beschließe deshalb, meinen Ärger hinunterzuschlucken und mich gehorsam zu entschuldigen. Leider bin ich so in Arbeit eingespannt, daß ich kaum eine Minute Zeit habe, um mich loszueisen. Erst suche ich zwei Klienten, die ich abfange bevor sie einen Sitzungssaal betreten, um ihnen zu sagen, daß beim Jugendamt Vormundschaftsakten existieren. Diese Mitteilung scheint wichtig zu sein, wenn mir auch nicht ganz klar ist, weshalb. Dann muß ich einem älteren Herrn versprechen, daß er mich in einer Stunde noch einmal anrufen kann, was ebenfalls wichtig zu sein scheint. Im Hinterkopf habe ich zwar den Termin bei der Chefin, aber ich komme hier irgendwie nicht weg und ich kann ja die Leute auch nicht einfach sitzen und warten lassen.
Bevor ich mich versehe, ist der Zeitpunkt auch schon verstrichen und ich voller Gewissensbisse und Befürchtungen. C. muß doch eigentlich gewußt haben, daß ich hier nicht weg kann, oder bekommt sie von der Basis schon gar nichts mehr mit? Doch ich bekomme eine zweite Chance. Meine Chefin bestimmt einen anderen Termin, an dem ich bei ihr erscheinen und mich entschuldigen soll. Ich nehme mir ganz fest vor, diesen einzuhalten, aber es ist genauso wie beim ersten Mal - ich finde vor lauter Arbeit und Hektik keine Möglichkeit, diesen Termin einzuhalten. Das wird sie mir sicher nicht mehr verzeihen, sondern es als Rebellion auffassen. Auch weiß ich nicht, wie ich ihr glaubhaft erklären könnte, daß es nicht an mir lag. Wahrscheinlich wird sie mir nicht glauben, sondern denken, ich will mich herausreden und meutern.
Meine Anspannung ist jetzt so groß, daß ich meinen Kummer unbedingt loswerden muß und auf eine Kollegin einrede. Diese geht mit mir ein Stückchen auf dem Heimweg zusammen und ich werde immer panischer und lauter, habe mich vor Aufregung kaum noch unter Kontrolle. Sie hört sich die Situation an und scheint auf meiner Seite zu stehen. Über die Chefin und ihre Forderung schüttelt sie nur den Kopf, allerdings meint sie auch, daß ich, wenn ich diese Termine nun eh versäumt habe, nicht versuchen sollte, das irgendwie zu erklären. Stattdessen sollte ich, wenn es sowieso passiert ist, das als beabsichtigte Meuterei ausgeben. Das hätte mehr Würde und auch einen gewissen Sinn. Kann ich das machen? Einfach so tun, als würde ich rebellieren? Meine Chefin würde mich in der Luft zerreißen und sich sonst etwas ausdenken. Ich würde keine Sonne mehr in meinem Job sehen. Vollkommen panisch und schwer atmend wache ich auf.
Nachdem ich erneut eingeschlafen war, wurden die Träume nicht besser. Ich war schwer krank und lag in einem Krankenhausbett, anscheinend pflegebedürftig, vielleicht durch einen Schlaganfall. Schmerzen hatte ich keine, war aber bewegungsunfähig. Die ehemalige Mitschülerin C. S. besucht mich an meinem Bett und beginnt mich auch noch zu füttern. Irgendwie erstaunt es mich ja, daß sie sich so um mich kümmert, zumal wir kaum miteinander geredet haben, allerdings befürchte ich, daß sie den anderen Mitschülern erzählt, was mit mir ist, und dann alle herkommen. Oh je, und ich kann noch nicht einmal flüchten! Uranus schwebt als Gedanke im Raum.
Bemerkung: Da erträgt man Geiselnahmen, Schießereien, Weltuntergänge, Vampire, Maschinenmonster und Mutationen ohne mit der Wimper zu zucken, aber bei so einem Traum ist man völlig von der Rolle. Der Traum hat ein schlechtes Gefühl den ganzen Tag lang zurückgelassen.
Bevor ich mich versehe, ist der Zeitpunkt auch schon verstrichen und ich voller Gewissensbisse und Befürchtungen. C. muß doch eigentlich gewußt haben, daß ich hier nicht weg kann, oder bekommt sie von der Basis schon gar nichts mehr mit? Doch ich bekomme eine zweite Chance. Meine Chefin bestimmt einen anderen Termin, an dem ich bei ihr erscheinen und mich entschuldigen soll. Ich nehme mir ganz fest vor, diesen einzuhalten, aber es ist genauso wie beim ersten Mal - ich finde vor lauter Arbeit und Hektik keine Möglichkeit, diesen Termin einzuhalten. Das wird sie mir sicher nicht mehr verzeihen, sondern es als Rebellion auffassen. Auch weiß ich nicht, wie ich ihr glaubhaft erklären könnte, daß es nicht an mir lag. Wahrscheinlich wird sie mir nicht glauben, sondern denken, ich will mich herausreden und meutern.
Meine Anspannung ist jetzt so groß, daß ich meinen Kummer unbedingt loswerden muß und auf eine Kollegin einrede. Diese geht mit mir ein Stückchen auf dem Heimweg zusammen und ich werde immer panischer und lauter, habe mich vor Aufregung kaum noch unter Kontrolle. Sie hört sich die Situation an und scheint auf meiner Seite zu stehen. Über die Chefin und ihre Forderung schüttelt sie nur den Kopf, allerdings meint sie auch, daß ich, wenn ich diese Termine nun eh versäumt habe, nicht versuchen sollte, das irgendwie zu erklären. Stattdessen sollte ich, wenn es sowieso passiert ist, das als beabsichtigte Meuterei ausgeben. Das hätte mehr Würde und auch einen gewissen Sinn. Kann ich das machen? Einfach so tun, als würde ich rebellieren? Meine Chefin würde mich in der Luft zerreißen und sich sonst etwas ausdenken. Ich würde keine Sonne mehr in meinem Job sehen. Vollkommen panisch und schwer atmend wache ich auf.
Nachdem ich erneut eingeschlafen war, wurden die Träume nicht besser. Ich war schwer krank und lag in einem Krankenhausbett, anscheinend pflegebedürftig, vielleicht durch einen Schlaganfall. Schmerzen hatte ich keine, war aber bewegungsunfähig. Die ehemalige Mitschülerin C. S. besucht mich an meinem Bett und beginnt mich auch noch zu füttern. Irgendwie erstaunt es mich ja, daß sie sich so um mich kümmert, zumal wir kaum miteinander geredet haben, allerdings befürchte ich, daß sie den anderen Mitschülern erzählt, was mit mir ist, und dann alle herkommen. Oh je, und ich kann noch nicht einmal flüchten! Uranus schwebt als Gedanke im Raum.
Bemerkung: Da erträgt man Geiselnahmen, Schießereien, Weltuntergänge, Vampire, Maschinenmonster und Mutationen ohne mit der Wimper zu zucken, aber bei so einem Traum ist man völlig von der Rolle. Der Traum hat ein schlechtes Gefühl den ganzen Tag lang zurückgelassen.
Berufsträume - Mittwoch, 11. Juni 2008, 22:15









