Donnerstag, 3. April 2008

Rasante Fahrradfahrt und rosa Zuckerherz

Elegant und lässig sitze ich auf einem Fahrradlenker und blättere völlig ohne Festhalten in einem Buch, während meine ehemalige Schulfreundin A. in die Pedale tritt. Ich finde es ziemlich erstaunlich, wie gut sie Fahrradfahren gelernt hat, obwohl sie das früher überhaupt nicht konnte. Nicht mal in den Kurven mache ich mir Sorgen, stattdessen bin ich stolz auf unser "Gespann" und möchte gerne, daß jeder mitbekommt, wie cool wir auf diese Weise unterwegs sind. Es dürfte schließlich nicht so einfach sein, zu fahren, während ich mit dem Rücken zu ihr auf dem Lenker sitze, aber sie macht das völlig souverän. Deshalb sage ich dann auch anerkennend zu ihr: "Du hast ja richtig gut Fahrradfahren gelernt."

Noch immer bin ich mit A. unterwegs, diesmal ohne Fahrrad, aber mit einer anderen Mitschülerin. Wir machen einen Abstecher in ein Geschäft, welches eigenartig anders ist als andere Geschäfte, obwohl ich nicht benennen könnte, woran das liegt. Fest steht nur, daß dort alles anders ist. Erst sind meine Begleiterinnen mehr interessiert als ich, doch nachdem ich beginne, mich genauer umzuschauen, ändert sich das und ich finde alle möglichen Sachen, die ich gerne kaufen möchte, zum Beispiel ein bestimmtes Buch. Inzwischen müssen die beiden auf mich warten, wobei sie leicht genervt in der Gegend herumstehen und meine Kaufaktivitäten beobachten. Jetzt geht es schon an das Bezahlen, da winkt mich die Verkäuferin mit einem geheimnisvollen Lächeln unauffällig in die hinteren Räume des Ladens. Anscheinend gibt es dort Ware, die nicht offiziell im Laden zu erwerben ist. Sie führt mich in mehrere Kammern, in einer befinden sich einige Kabinen mit Frauen, in der zweiten einige Kabinen mit Männern und in der dritten ein riesiger herzförmiger Berg aus rosa Bisquitschaum oder Zuckerwatte. Die Verkäuferin fragt mich, ob ich einen Diener oder eine Dienerin kaufen möchte und ich winke schnell ab, ich will mit dem ganzen nichts zu tun habe, weder eine Dienerin, noch einen Diener kaufen und auch kein Zimmer voll rosa Zuckerherz. Schnell kehre ich wieder in die offiziellen Ladenräume zurück.

Weiter bin ich mit A. und einer Mitschülerin unterwegs, diesmal mit einer anderen. Wir kommen am Volkspark Prenzlauer Berg vorbei und vor uns öffnet sich eine gigantische Aussicht auf den Abendhimmel und die wildromantischen Wiesen und Abhänge. Die beiden scheinen dies nicht zu bemerken oder sich nicht davon beeindrucken zu lassen, denn sie sind schon weit vor mir, haben den Park hinter sich gelassen. Ich muß mich beeilen, um sie nicht aus den Augen zu verlieren. Dazu wähle ich einen schmalen, ansteigenden Weg, der eine Abkürzung über einen kleinen Berg zu sein scheint, da er schräg dorthin läuft, wo die beiden sich jetzt befinden. Außerdem finde ich ihn auch schöner, obwohl er durch die Steigung anstrengender ist, weil er näher an den duftenden Wiesen ist und direkt durch das Grün führt. Doch schon nach einigen Schritten entpuppt sich der Weg als eine Sackgasse. Ich suche zwar noch nach einem möglichen Durchgang, doch dann kehre ich um und setze meinen Weg nun auf dem Pflaster der Straße fort, wo ich meine beiden Begleiterinnen bald einhole.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

Suche

 

Traumarchiv

Januar 2017
Januar 2016
November 2015
Oktober 2015
März 2015
Juli 2014
Juni 2014
Mai 2014
April 2014
März 2014
Februar 2014
Januar 2014
Dezember 2013
November 2013
Oktober 2013
September 2013
August 2013
Juni 2013
April 2013
Januar 2013
Dezember 2012
November 2012
Oktober 2012
September 2012
August 2012
Juli 2012
Juni 2012
Mai 2012
April 2012
März 2012
Februar 2012
Januar 2012
Dezember 2011
November 2011
Oktober 2011
September 2011
August 2011
Juli 2011
Juni 2011
Mai 2011
April 2011
März 2011
Februar 2011
Januar 2011
Dezember 2010
November 2010
Oktober 2010
September 2010
August 2010
Juli 2010
Juni 2010
Mai 2010
April 2010
März 2010
Februar 2010
Januar 2010
Dezember 2009
November 2009
Oktober 2009
Juli 2009
Juni 2009
Mai 2009
April 2009
März 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
November 2008
Oktober 2008
September 2008
August 2008
Juli 2008
Juni 2008
Mai 2008
April 2008
März 2008
Februar 2008
Januar 2008
Dezember 2007
November 2007
Oktober 2007
September 2007
August 2007
Juli 2007
Juni 2007
Mai 2007
April 2007
März 2007
Februar 2007
Januar 2007
Dezember 2006
November 2006
Oktober 2006
September 2006
August 2006
Juli 2006
Juni 2006
Mai 2006
April 2006
März 2006
Februar 2006
Januar 2006
Dezember 2005
November 2005
Oktober 2005
September 2005
August 2005
Juli 2005
Juni 2005
Mai 2005
April 2005
März 2005
Februar 2005
Januar 2005
Dezember 2004
November 2004
Oktober 2004
September 2004
Juni 2004
Mai 2004
April 2004
März 2004
Februar 2004
Oktober 2003
September 2003
August 2003
Juli 2003
Juni 2003
Mai 2003
April 2003
September 2002
August 2002
September 2001
Juli 2001
Juni 2001
Mai 2001
April 2001
Februar 2001
Mai 2000
März 2000
Januar 2000
August 1999
März 1999
November 1998
September 1998
August 1998
Juli 1998
Mai 1998
April 1998
März 1998
Februar 1998
Januar 1998
November 1997
August 1997
Februar 1997
Mai 1996
März 1996
Januar 1995
Dezember 1992
August 1991
Mai 1991
April 1991
März 1991

Aktuelle Beiträge

Hallo Rosenherz,
ja, hier ist noch jemand. Allerdings poste ich meist...
zuckerwattewolkenmond - 21. Jan, 13:51
Hallo!
... ist da noch jemand? Letzter Eintrag im Jänner 2016? Gerade...
rosenherz - 16. Dez, 15:50
ich sehe die Fingerkuppenringe...
ich sehe die Fingerkuppenringe vor mir - phantastisch!...
g a g a - 15. Apr, 20:44

Buch-Schätze für befreites Denken

Musik-Schätze


Eine Reise entlang der Seidenstraße
A.R. Rahman: Between Heaven and Earth

Weltentanz-News

Dimensionen

~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

Status

Online seit 7366 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 21. Jan, 14:01

Traum-Feed

Alle Links in Popups öffnen

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

Alle anderen Träume
Aufwachträume
Badewannenträume
Berufsträume
Beziehungsträume
Feuerträume
Flugträume (Luft)
Gartenträume (Erde)
Gedankenblitze, Visionen und Synchronizitäten
Kurzträume und Fragmente
Luzide Treppenträume
Pflanzenträume
Schamanische Traumreisen
Schulträume
Synchrones Träumen
Tierträume
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
development