Persönlichkeitstest, SMS-Spiel und Wohnungsbesichtigung
Das Verlagshaus meiner Mutter scheint mich zur Zeit stark zu beschäftigen, denn letzte Nacht war ich diesmal direkt dort, mitten in dem quadratischen, schwindelerregenden Treppenhaus. Mit dem Fahrstuhl fahre ich hinunter. Dabei treffe ich einen grauhaarigen Herrn. Wir scheinen alleine in dem riesigen Gebäude zu sein und es ist in dem schummrigen Licht etwas unheimlich, anscheinend ist es Nacht. Ich grüße den Mann und er fragt mich, ob ich schon Korrektur gelesen hätte. Verwirrt überlege ich, was er meint, habe ich irgendwas vergessen? Er schaut mich mit solch abschätzigem Blick an, dass ich kaum wage, "nein" zu sagen. Er steigt aus und winkt mir mit dem Finger, ihm zu folgen. Dann verschindet er hinter einer, einen Spalt geöffneten Glastür. Als ich ebenfalls eintrete, ist er verschwunden. Auf dem Schreibtisch liegt ein riesiger Stoß getippter Blätter. Sollte ich die etwa Korrektur lesen? Ich arbeite hier doch gar nicht. Obwohl ich versuche, die Schrift auf dem obersten Blatt zu erkennen, gelingt es mir nicht wirklich. Von dort lande ich nun, schon früh am Morgen, noch in einer Diskothek. In der Diskothek arbeitet die frühere Crew meiner Stammdiskothek, die irgendwann geschlossen hatte. Anscheinend haben sie eine neue in der gleichen Besetzung eröffnet, nur dass die Räumlichkeiten viel kleiner sind. Um diese Zeit komme ich sogar kostenlos hinein, ich vermute, weil gleich Schluß ist. Also tanze ich noch schnell ein bißchen und meine in der Menge eine ehemalige Schulfreundin(A.) zu sehen. Sie ist es jedoch nicht. Es ist ein neuer Tag, bzw. Abend, und ich besuche wieder diese Diskothek. Diesmal muß ich Eintritt zahlen und ich reiche dem älteren Mann an der Kasse einen 20 Euro-Schein. Er gibt mir in Ein-Euro-Münzen zurück, aber erst, als ich mich schon eilig in das Lokal hinein verzogen habe, stelle ich fest, dass er mir viel zu wenig hinausgegeben hat. Es fehlt eigentlich noch ein 10 Euro-Schein. Ich gehe deshalb zurück und frage ganz unverfänglich und unkompromittierend, ob ich hier nicht einen 10 Euro-Schein habe liegen lassen. Der an der Kasse verneint jedoch frech und ich werde deutlicher, indem ich ihm sage, dass er mir zu wenig herausgegeben hat. Er will das nicht zugeben, macht mir jedoch einen Schlichtungsvorschlag in Form von zwei buntbemalten Stücken einer Steinplatte o.ä. Ich stimme zu, nehme die zwei bunten Steine, und er, anscheinend versöhnlicher, weil ich sein Angebot angenommen und auf 10 Euro verzichtet habe, bietet mir außerdem noch eine Art Persönlichkeitstest an. Dazu zieht er aus einem Regal, aus dem untersten Fach, ein dickes Buch und schlägt daraus eine Seite auf, die er mir entgegen hält. Im ersten Moment kann ich nur blaßbunte Punkte erkennen, doch als er das Buch ein Stückchen dreht, sehe ich plötzlich ein in schwarzen Strichen gezeichnetes Auto. Ich sage, dass ich ein Auto sehe und weiß im gleichen Moment, dass hier jeder Mensch etwas anderes sieht und dies etwas über seine Persönlichkeit aussagt. Der Mann schlägt nun weiter hinten im Buch eine Seite auf, wo das Ergebnis steht. Es ist ziemlich kurz, zwei bis drei Sätze, und weil ich es in Eile und unkonzentriert lese, bekomme ich es nicht wirklich richtig mit, es scheint jedoch eher negativ zu sein, wie mir klar wird.
In der nächsten Traumsequenz befinde ich mich in einem öffentlichen Gebäude, wo Fernseher an der Wand hängen. Über diese flimmern diese speziellen Quiz- und Spielesender und anscheinend kann man dort mit SMS mitspielen, allerdings jeweils nur eine einzige Person. Denn jedes Spiel ist nur eines für Einzelspieler und wer mitspielen will, muss sein Handy in die Höhe halten und eine Taste drücken, so dass jeder weiß, dass er spielt. Ich denke bei mir, dass das der Beweis ist, dass dabei sowieso niemand gewinnen kann, doch ich glaube fast, dass es im Traum dann doch zu einem Gewinn kam. Die genaueren Einzelheiten habe ich jedoch vergessen.
In der letzten Traumsequenz stehe ich neben einer breiten Straße, die auf der anderen Seite in Gärten und Felder übergeht. Auf meiner Seite befindet sich links eine U-Bahn-Station. Es ist sonnig warm und ich fühle mich seltsam gut, wobei gut eigentlich nicht wirklich alles sagt, eher wie zu Hause, als sei die Straße und die ganze Umgebung mein Wohnzimmer. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, dass ich dort halbnackt und mit einer Tasse Kaffee in der Hand an der Straße stehe. In meinem Bewußtsein weiß ich, dass ich in einem der Mehrfamilienhäuser hinter mir eine große Wohnung besichtigt habe und dass es mir hier absolut gut gefällt. Nicht einmal die stark befahrene Straße stört mich, denn die habe ich an der alten Wohnung ja auch, und dass die Wohnung weiter unten liegt, scheint mich ebenfalls nicht zu stören. Außerdem weiß ich, dass ich hier mitten in Prenzlauer Berg bin und wundere mich darüber, dass man hier so eine freie und grüne Fläche findet. Das hätte ich nicht geglaubt. Aus dem Augenwinkel nehme ich andere Wohnungsbesichtiger wahr und entscheide mich, dass ich hier bleiben möchte. Es ist einfach das Gefühl, an einem besonderen Ort zu sein, wo ich mich wohl fühle und mich ungezwungen wie in meinem Wohnzimmer geben kann. Jetzt heißt es, schnell zuschlagen, bevor andere diese Wohnung haben wollen.
In der nächsten Traumsequenz befinde ich mich in einem öffentlichen Gebäude, wo Fernseher an der Wand hängen. Über diese flimmern diese speziellen Quiz- und Spielesender und anscheinend kann man dort mit SMS mitspielen, allerdings jeweils nur eine einzige Person. Denn jedes Spiel ist nur eines für Einzelspieler und wer mitspielen will, muss sein Handy in die Höhe halten und eine Taste drücken, so dass jeder weiß, dass er spielt. Ich denke bei mir, dass das der Beweis ist, dass dabei sowieso niemand gewinnen kann, doch ich glaube fast, dass es im Traum dann doch zu einem Gewinn kam. Die genaueren Einzelheiten habe ich jedoch vergessen.
In der letzten Traumsequenz stehe ich neben einer breiten Straße, die auf der anderen Seite in Gärten und Felder übergeht. Auf meiner Seite befindet sich links eine U-Bahn-Station. Es ist sonnig warm und ich fühle mich seltsam gut, wobei gut eigentlich nicht wirklich alles sagt, eher wie zu Hause, als sei die Straße und die ganze Umgebung mein Wohnzimmer. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, dass ich dort halbnackt und mit einer Tasse Kaffee in der Hand an der Straße stehe. In meinem Bewußtsein weiß ich, dass ich in einem der Mehrfamilienhäuser hinter mir eine große Wohnung besichtigt habe und dass es mir hier absolut gut gefällt. Nicht einmal die stark befahrene Straße stört mich, denn die habe ich an der alten Wohnung ja auch, und dass die Wohnung weiter unten liegt, scheint mich ebenfalls nicht zu stören. Außerdem weiß ich, dass ich hier mitten in Prenzlauer Berg bin und wundere mich darüber, dass man hier so eine freie und grüne Fläche findet. Das hätte ich nicht geglaubt. Aus dem Augenwinkel nehme ich andere Wohnungsbesichtiger wahr und entscheide mich, dass ich hier bleiben möchte. Es ist einfach das Gefühl, an einem besonderen Ort zu sein, wo ich mich wohl fühle und mich ungezwungen wie in meinem Wohnzimmer geben kann. Jetzt heißt es, schnell zuschlagen, bevor andere diese Wohnung haben wollen.
Wohnungsträume - Montag, 18. Juni 2007, 23:52









