Dienstag, 1. Mai 2007

Die Beerdigung auf dem Kopierer und das Harry-Potter-Strandbad (Amazonit)

Eine Klientin hat Selbstmord wegen eines Anwalts begangen, der ihr nicht glaubte. Eine Kollegin vollzieht nun die Beerdigung, indem sie die Asche der Toten in einer Pappschachtel auf den Kopierer stellt und sie so lange darauf stehen läßt, bis sie Feuer fängt. Dies geschieht wohl dadurch, dass der Kopierer heiß läuft. Endlich brennt die Pappschachtel lichterloh und die Kollegin geht weg. Da ich denke, dass ich das Feuer doch nicht einfach so alleine lassen kann, es könnte ja irgendwohin übergreifen, bleibe ich beim Kopierer stehen, obwohl ich nicht wirklich Lust dazu habe. Ein Mann kommt vorbei, dem die Situation mit dem offenem Feuer offensichtlich ebenfalls nicht behagt. ER spricht mich an und befragt mich deshalb. Ich erkläre ihm, worum es geht und er fragt mich, was ich den machen würde, wenn mich das Feuer irgendwo verbrennt. Ich antworte, dass ich dann lauwarmes Wasser über die Stelle geben würde. Er scheint zwar zufrieden mit der Antwort, aber sie ist anscheinend nicht vollständig, denn er fordert mich auf, mitzugehen, da er mir etwas zeigen will. Ich folge dieser Aufforderung und lasse nun das Feuer auf dem Kopierer doch alleine. Wir betreten ein Zimmer, in welchem der Rechtsanwalt sitzt. Der Rest bleibt im Dunkel.
Später befinde ich mich in einem Strandbad, wo es zwei Zonen gibt, einmal die Liegestuhlzone für die gehobenere Schicht und einmal die Sandzone für die Ärmeren. Eigentlich würde ich lieber auf den Sand, weil ich das Gefühl von warmem Sand auf der Haut schöner finde, als irgendwo auf einem Liegestuhl zu liegen, aber weil dort so wenig sind, genaugenommen nur ein einziger Mann, traue ich mich nicht und ich glaube, es wäre mir auch etwas peinlich, da gesehen zu werden. Nun findet irgendeine Veranstaltung statt, bei der ein Mann Nebel über das Strandbad zaubert, so dass alles sehr mystisch wirkt, und dabei seltsame Zeichen und Schriften irgendwo an die Wand malt. Es scheint ein Zauberer zu sein und das Ganze erinnert mich an eine Harry-Potter-Inszenierung. Ich laufe nun durch das Strandbad, wobei ich den oberen Teil meines Badeanzugs nach unten gezogen habe, also bis auf den Lendenbereich unbekleidet bin. Nun ist das zwar sowieso ein Strandbad, wo das nichts Ungewöhnliches ist, aber besonders angenehm ist, dass ich mich absolut unbefangen und in meinem Körper rundum wohl fühle, ja, mich sogar für schön halte. Dadurch kommt es, dass es mir nicht mal peinlich ist, dass mich Kollegen von meiner Arbeitsstelle so sehen. Ich überlege zwar kurz, ob ich die Träger lieber hoch ziehen sollte, halte es dann jedoch für völlig unnötig, denn schließlich habe ich nichts, was ich verstecken muss.

Bemerkung: Interessant finde ich, dass es in meinen Berufsträumen in letzter Zeit so feurig zugeht, aber auch das Wasser immer wieder auftaucht. Nun ist ja auch diese Neptun tr(Herrscher des 9. Hauses)-Mars r(Herrscher des 10. Hauses)-Opposition noch lange nicht vorbei. Wer weiß, wohin der Kampf der Elemente noch führt.

Das verborgene Buch der Träume

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~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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