Samstag, 17. Februar 2007

Seminar und Teufel

Erster Traum: Ich sehe meinen Vater an seinem Tisch sitzen und das wundert mich, da er sich ja eigentlich nicht bewegen kann und im Pflegeheim liegt. "Dir geht es wieder gut?" sage ich halb feststellend und halb fragend, doch er verneint, indem er den Kopf schüttelt und etwas resigniert meint: "Mir geht es nicht gut."
Im zweiten Traum sitze ich in einem Seminarraum und habe anscheinend eine Weiterbildung. Jedoch scheint die irgendwo auf dem Lande stattzufinden, denn wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich Wiesen und Felder mit großen gerollten Heuballen. Der Seminarraum selbst befindet sich in einem Hotel, wo ich auch für mehrere Tage, so lange das Seminar dauert, untergebracht bin. Allerdings ist dieses Hotel ziemlich heruntergekommen, was man vor allem auch daran merkt, dass viele Türen fehlen. Das ist leider auch beim Klo so, weshalb ich, als ich nötig auf die Toilette muss, immer durch Leute gestört werde, die gerade hereinkommen. Schließlich nervt mich das so, dass ich ganz böse werde, "Raus hier!" schreie und auf die Leute zugehe, einzelne von ihnen packe und durch die Luft schleudere, insbesondere einen relativ kleinen Mann, welcher erst fünfzig Meter weiter irgendwo auf dem Boden aufschlägt und liegen bleibt. Vielleicht ist er tot, aber das ist mir egal. Oder nein, ganz so egal ist es mir nicht, denn ich wollte niemanden umbringen. Der Traum geht weiter mit formlosen Bildern und einem Satz den ich höre "Für die nächsten zwölf Monate wirst du dort bleiben." Wie jetzt? Ein zwölfmonatiges Seminar? Zwölf Monate in dem klapprigen Hotel? Ich weiß nicht recht, was ich von dem Satz halten soll.
Nach einer unbewußten Zwischenzeit finde ich mich in einem Aufenthaltsraum wieder, wo ich Zeitung lese. Es ist keine Tageszeitung, sondern das Blatt eines bestimmten Vereines oder Zusammenschlusses. In der Zeitung gibt es eine halbe Seite, wo Blogs vorgestellt werden. Unter ihnen sehe ich das Blog von Mr. D und lese, dass er als Professor bezeichnet wird. Aha, das ist also ein Professor? Vielleicht ist es sogar mein Seminarleiter und ich weiß es gar nicht?
Leider ist mein Blog nicht aufgeführt, aber da ich diesem Zusammenschluss beigetreten bin, hoffe ich, dass mein Blog auch irgendwann in dieser Rubrik erscheint. Während ich noch lese, hat ein kleines Mädchen mit Topfschnitt und rotem Pullover schwer mit dem Teufel zu kämpfen. Anscheinend ist sie auch unserem Zusammenschluss beigetreten, hat aber gemerkt, dass der Teufel dahinter steckt und behauptet nun, dass sie von diesem hinters Licht geführt wurde, als sie unterschrieb. Nun ist sie heftig am diskutieren mit ihm und läuft ihm überall hinterher, um aus dem Zusammenschluss wieder entlassen zu werden. Der Teufel läßt sich allerdings nicht darauf ein. Es ist ein großer Mann mit häßlichem Gesicht, Wolfszähnen und dieser modischen Hochstehfrisur, wobei aber an beiden Kopfseiten die Haare etwas höher stehen wie Hörner.
Im dritten Traum überholt mich auf dem Nachhauseweg, als es schon dunkel ist, ein früherer Kollege von mir. Erst grüße ich und weiß nicht so recht, was ich sagen soll, doch dann frage ich, was er hier macht und erfahre, dass er nun direkt in einem Häuserblock neben meinem wohnt.
Das interessiert mich und ich sage, dass ich die Wohnung gerne mal sehen würde. Es erscheint mir mir wie eine Eingebung von oben das zu sagen, als hätte es mir jemand zugeflüstert, und er stimmt zu, wenn er ebenfalls mal in meine Wohnung eingeladen wird.

Bemerkung: Träume, in denen ich Menschen hochhebe und wegschleudere habe ich regelmäßig immer mal wieder. Ich finde das sehr seltsam, zum einen, da ich sowas real nie machen würde, ich könnte nicht mal einer Fliege was zuleide tun, und zum zweiten, weil ich es auch nicht könnte, was meine Kräfte betrifft. Im Traum jedoch sind die Menschen ziemlich leicht und es macht mir kaum Mühe, sie durch die Gegend zu schleudern, wenn ich wütend bin. Ich fühle mich dann immer ein bißchen wie eine ungebärdige Riesin, obwohl ich nicht viel größer als die anderen bin. Aber irgendwie ist es auch befreiend. *gg*

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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