Das Tal der Arbeit
Auf einem großen Gelände befindet sich ein extra mit einem hohen Drahtzaun umschlossener Bereich. Meine Chefin steht in der Tür zu diesem Bereich und lässt mich herein. Sie geht dann ein Stück neben mir und erzählt, dass Kollegin M. irgendwas nicht richtig oder gut macht. Ich weiß nicht, ob sie es ebenfalls sagt oder ob ich nur diesen Eindruck aus ihren Bemerkungen habe, aber es kommt mir vor als schätze sie meine Leistungen höher ein als die von M.
Da ich jedoch dieses willkürliche Runter- und Hochmachen von Kollegen nicht leiden kann, lenke ich ein und verteidige M. Wir bescheiten nun eine Talsenke. Es geht immer tiefer hinab in eine Art ausgedehnte Erdkuhle. In dieser Kuhle treffe ich andere Kollegen von mir, die umherlaufen und stark beschäftigt sind. Ich werde ab jetzt auch (wieder?) hier arbeiten und bleibe.
Anmerkungen: Diese eingezäunte Talsenke erinnert mich stark an das Ziegengatter im Bürgerpark, wo eine Brücke über eine tiefe Senke führt, von der aus man die Ziegen beobachten kann, welche darin leben. Allerdings frönen sie da eher dem Müßiggang. (Ich nehme mal an, es ist kein Zufall, dass Ziegen Herdentiere sind?)
Ich habe es wirklich geschafft volle vier Wochen lang während des Urlaubs nicht ein einziges Mal von der Arbeit zu träumen, zumindest kann ich mich nicht erinnern. Nun hatte ich auch genug andere Dinge um die Ohren. Doch in der Nacht vor dem ersten Arbeitstag träume ich IMMER von der Arbeit, das ist unumstößlich. Aber nicht nur dies ist immer gleich. Jedesmal wenn ich nach einem Urlaub die ersten Tage im Büro bin, fühle ich mich vollkommen anders, so als wäre ich noch ich. Doch je weiter die Tage fortschreiten und je länger ich wieder im Arbeitsalltag stehe, um so mehr habe ich das Gefühl, als würde sich mein Ich Stück für Stück von mir verabschieden, als würde ich wieder zu etwas, das ich nicht kenne, zu einem neurotisch-schreckhaften Irgendetwas. Es ist, als würde mein Selbst schleichend gebrochen werden und sich erst nach einer ausreichenden Phase der Büro-, Hierarchie- und Autoritätsabstinenz wieder unmerklich hervorwagen.
Da ich jedoch dieses willkürliche Runter- und Hochmachen von Kollegen nicht leiden kann, lenke ich ein und verteidige M. Wir bescheiten nun eine Talsenke. Es geht immer tiefer hinab in eine Art ausgedehnte Erdkuhle. In dieser Kuhle treffe ich andere Kollegen von mir, die umherlaufen und stark beschäftigt sind. Ich werde ab jetzt auch (wieder?) hier arbeiten und bleibe.
Anmerkungen: Diese eingezäunte Talsenke erinnert mich stark an das Ziegengatter im Bürgerpark, wo eine Brücke über eine tiefe Senke führt, von der aus man die Ziegen beobachten kann, welche darin leben. Allerdings frönen sie da eher dem Müßiggang. (Ich nehme mal an, es ist kein Zufall, dass Ziegen Herdentiere sind?)
Ich habe es wirklich geschafft volle vier Wochen lang während des Urlaubs nicht ein einziges Mal von der Arbeit zu träumen, zumindest kann ich mich nicht erinnern. Nun hatte ich auch genug andere Dinge um die Ohren. Doch in der Nacht vor dem ersten Arbeitstag träume ich IMMER von der Arbeit, das ist unumstößlich. Aber nicht nur dies ist immer gleich. Jedesmal wenn ich nach einem Urlaub die ersten Tage im Büro bin, fühle ich mich vollkommen anders, so als wäre ich noch ich. Doch je weiter die Tage fortschreiten und je länger ich wieder im Arbeitsalltag stehe, um so mehr habe ich das Gefühl, als würde sich mein Ich Stück für Stück von mir verabschieden, als würde ich wieder zu etwas, das ich nicht kenne, zu einem neurotisch-schreckhaften Irgendetwas. Es ist, als würde mein Selbst schleichend gebrochen werden und sich erst nach einer ausreichenden Phase der Büro-, Hierarchie- und Autoritätsabstinenz wieder unmerklich hervorwagen.
Berufsträume - Montag, 16. Oktober 2006, 19:36









