Sonntag, 13. August 2006

Wiedermal auf Reisen und ein neuer Name

Wann werde ich mir endlich merken, dass die Nacht zum Schlafen da ist und nicht dazu, in der Welt herumzugondeln?

Meine Reise beginnt damit, dass ich schon auf dem Weg zu einem Berggipfel, den ich besteigen wollte, mich noch in meiner Straße frage, ob ich auch warm genug angezogen wäre. Ich bin kurzärmelig und überlege, dass es zwar am gestrigen Tag wieder etwas wärmer gewesen ist, aber dass es auf so einem Berg und mitten in der Nacht doch ziemlich kalt sein könnte. Dann fällt mir ein, dass ich eine Strickjacke in der Tasche habe und beschließe, dass das ausreichend ist.
In der nächsten Traumfrequenz, an die ich mich erinnern kann, befinde ich mich auf einem weitläufigen Schloßgelände mit Gebäuden, Parkwegen und Wasseranlagen. Ich besichtige einen Brunnen, in welchem glitzerndes Wasser über Felssteinen sprudelt und laufe dann einen sehr abschüssigen Weg hinab, da das Gelände stark hügelig ist. Der Weg ist auf der vom Park abgewandten Seite mit einer Mauer begrenzt, zwischendurch ist jedoch eine Lücke, durch die man hindurchschauen und auch -fallen kann, denn ich sehe, dass es dort steil und tief in ein Tal hinab geht. Am Wegesrand sitzen südländische Männer und verkaufen allerhand Krimskrams, insbesondere Schmuck. Sie sehen aus wie Inder. Neben einer Kapelle oder Kirche (vielleicht auch ein Tempel?) betrete ich einen langen, schmalen und dunklen Gang. Er ist wirklich sehr lang und erinnert an einen Kellergang. Zum Ende zu wird er so dunkel, dass ich nach den Lichtschaltern suche. Der Gang führt, soweit ich mich an meine Gedanken im Traum erinnern kann, entweder direkt auf den gewissen Berggipfel oder zu einem anderen schönen Ort in der Natur. Während ich ihn entlanglaufe kommt mir eine schwarzhaarige Frau mit einer schwarzumrandeten Brille entgegen, die ich im Traum als eine Kollegin zu erkennen glaube. Ich gelange an das Ende des Ganges, habe jedoch keine Erinnerung mehr, was dort war.
Danach befinde ich mich wieder in Berlin und fahre mit der U-Bahn nach Hause. M. ist mit mir in dem sehr vollen Zug und steigt an einer Station aus, ohne irgendwas zu sagen. Ich rufe ihm ein "Tschüß" hinterher. Ich selbst kann aus irgendeinem Grund mit der Bahn nicht bis zur Endstation fahren, sondern muß vorher noch in einen Hubschrauber umsteigen, der mich bis zur Endstation fliegt. Ich steige also mit einem jungen Mann zusammen, der einen großen Rucksack bei sich hat, aus und wir gehen Billets für den Hubschrauber kaufen. Er ist vor mir dran und die Frau am Verkauf verlangt von ihm 173 € für das Billet, obwohl der Hubschrauber nur ein paar U-Bahn-Stationen weit fliegt. Er ist der Meinung, dass etwas falsch berechnet wurde und diskutiert mit der Frau. Da ich denke, dass er nicht genügend Geld hat, suche ich schon in meiner Tasche, um ihm das Geld zu geben. Nun sagt er auf einmal zu der Frau: Jetzt bekommt .... keine Karte mehr." Er meint mich, nennt mich jedoch bei einem ganz anderen Namen, als ich heiße. Im Traum erscheint mir das normal, allerdings ist es ein irgendwie exotischer Name, den ich noch nie gehört habe, deshalb habe ich ihn leider auch wieder vergessen. Ich glaube, er begann mit i und hatte mehrere a's enthalten, vielleich Isara oder so ähnlich.
Eine Karte muss ich doch noch bekommen haben, denn schließlich sitze ich in dem Hubschrauber, der aber scheinbar mehr fährt als fliegt, denn wenn ich hinausschaue dann ist es, als würde ich mit der Hochbahn fahren, nur noch ein Stück höher, so dass jetzt die obersten Stockwerke und Dächer der Häuser vorbeiziehen. Die Häuser selbst sehen mit ihren Fassaden im Traum fast barockartig aus, mit sehr vielen Schmuckelementen, Girlanden u.ä., so dass ich die Fenster regelrecht suchen muss.

Schon am frühen Morgen hatte ich von dem vielen Herumgereise so einen Brummschädel, dass ich davon aufgewacht bin und erstmal eine Kopfschmerztablette nehmen mußte. Nachdem ich noch eine Runde geschlafen hatte, waren die Schmerzen zum Glück wieder verschwunden.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

Suche

 

Traumarchiv

Januar 2017
Januar 2016
November 2015
Oktober 2015
März 2015
Juli 2014
Juni 2014
Mai 2014
April 2014
März 2014
Februar 2014
Januar 2014
Dezember 2013
November 2013
Oktober 2013
September 2013
August 2013
Juni 2013
April 2013
Januar 2013
Dezember 2012
November 2012
Oktober 2012
September 2012
August 2012
Juli 2012
Juni 2012
Mai 2012
April 2012
März 2012
Februar 2012
Januar 2012
Dezember 2011
November 2011
Oktober 2011
September 2011
August 2011
Juli 2011
Juni 2011
Mai 2011
April 2011
März 2011
Februar 2011
Januar 2011
Dezember 2010
November 2010
Oktober 2010
September 2010
August 2010
Juli 2010
Juni 2010
Mai 2010
April 2010
März 2010
Februar 2010
Januar 2010
Dezember 2009
November 2009
Oktober 2009
Juli 2009
Juni 2009
Mai 2009
April 2009
März 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
November 2008
Oktober 2008
September 2008
August 2008
Juli 2008
Juni 2008
Mai 2008
April 2008
März 2008
Februar 2008
Januar 2008
Dezember 2007
November 2007
Oktober 2007
September 2007
August 2007
Juli 2007
Juni 2007
Mai 2007
April 2007
März 2007
Februar 2007
Januar 2007
Dezember 2006
November 2006
Oktober 2006
September 2006
August 2006
Juli 2006
Juni 2006
Mai 2006
April 2006
März 2006
Februar 2006
Januar 2006
Dezember 2005
November 2005
Oktober 2005
September 2005
August 2005
Juli 2005
Juni 2005
Mai 2005
April 2005
März 2005
Februar 2005
Januar 2005
Dezember 2004
November 2004
Oktober 2004
September 2004
Juni 2004
Mai 2004
April 2004
März 2004
Februar 2004
Oktober 2003
September 2003
August 2003
Juli 2003
Juni 2003
Mai 2003
April 2003
September 2002
August 2002
September 2001
Juli 2001
Juni 2001
Mai 2001
April 2001
Februar 2001
Mai 2000
März 2000
Januar 2000
August 1999
März 1999
November 1998
September 1998
August 1998
Juli 1998
Mai 1998
April 1998
März 1998
Februar 1998
Januar 1998
November 1997
August 1997
Februar 1997
Mai 1996
März 1996
Januar 1995
Dezember 1992
August 1991
Mai 1991
April 1991
März 1991

Aktuelle Beiträge

Hallo Rosenherz,
ja, hier ist noch jemand. Allerdings poste ich meist...
zuckerwattewolkenmond - 21. Jan, 13:51
Hallo!
... ist da noch jemand? Letzter Eintrag im Jänner 2016? Gerade...
rosenherz - 16. Dez, 15:50
ich sehe die Fingerkuppenringe...
ich sehe die Fingerkuppenringe vor mir - phantastisch!...
g a g a - 15. Apr, 20:44

Buch-Schätze für befreites Denken

Musik-Schätze


Eine Reise entlang der Seidenstraße
A.R. Rahman: Between Heaven and Earth

Weltentanz-News

Dimensionen

~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

Status

Online seit 7365 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 21. Jan, 14:01

Traum-Feed

Alle Links in Popups öffnen

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

Alle anderen Träume
Aufwachträume
Badewannenträume
Berufsträume
Beziehungsträume
Feuerträume
Flugträume (Luft)
Gartenträume (Erde)
Gedankenblitze, Visionen und Synchronizitäten
Kurzträume und Fragmente
Luzide Treppenträume
Pflanzenträume
Schamanische Traumreisen
Schulträume
Synchrones Träumen
Tierträume
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
development