...
Ich befinde mich in einer Stadt und an einem Ort, der teils altertümlich und teils modern wirkt. Auf der einen Seite moderne Häuser und auf der anderen Seite folgt man mit den Blicken einem schmalen Gässchen mit alten Laternen. An diesem Ort soll ich arbeiten und irgendwoher weiß ich, dass dort einmal schreckliche Verbrechen von den Nazis, begangen wurden. Das an sich stört mich nicht so sehr, auch wenn es mich schaudern lässt und nachdenklich macht. Ich glaube trotzdem, dass ich mich an den Ort gewöhnen könnte, wenn er denn nicht so abgerissen und runtergekommen wäre, aber anscheinend gibt es in der Bevölkerung ein Tabu, dass der Ort nicht schöner gemacht werden darf, weil das dann Blasphemie gleich käme. Der Ort soll düster und schrecklich bleiben, damit die Erinnerung an die Verbrechen nicht verlorengeht. Ich jedoch will mich nicht daran halten, weil ich ja dort den ganzen Tag sitzen und arbeiten muss, weshalb ich heimlich versuche, mit Ordnung und minimalen Mitteln alles ein wenig freundlicher zu gestalten.
Danach treffe ich meinen Bruder mit einem Fotoapparat, auf welchem ein meterlanges Zoomobjektiv sitzt. Das Objektiv ist so lang wie ein Teleskop und als er mich bemerkt, beobachtet er mich durch das Objekt hindurch, was wirkt, als würde er mich durch ein Fernglas betrachten. Er kommt damit so nah an mich ran, dass ich in das schwarze Glas des Objektivs schauen kann und mich darin ebenfalls so sehe, wie mein Bruder mich sieht, nämlich in einer großen Nahaufnahme.
Danach treffe ich meinen Bruder mit einem Fotoapparat, auf welchem ein meterlanges Zoomobjektiv sitzt. Das Objektiv ist so lang wie ein Teleskop und als er mich bemerkt, beobachtet er mich durch das Objekt hindurch, was wirkt, als würde er mich durch ein Fernglas betrachten. Er kommt damit so nah an mich ran, dass ich in das schwarze Glas des Objektivs schauen kann und mich darin ebenfalls so sehe, wie mein Bruder mich sieht, nämlich in einer großen Nahaufnahme.
Alle anderen Träume - Donnerstag, 9. Februar 2006, 17:39









