Die unterirdische Stadt der Frauen
Ich irre durch ein dunkles und sehr verschachteltes Gebäude. Als ich wieder unter freiem Himmel bin, befinde ich mich an einem Flußufer. Ich klettere auf eine schmale Landzunge, die anscheinend gut zum Angeln geeignet ist und schaue auf das Wasser. Viele Spaziergänger gehen vorbei und ich klettere wieder hinauf an das Ufer und folge ihnen. Sie gehen zu einem ziemlich abgerissenen Betonklotz von Gebäude, um es zu besichtigen. Als ich ebenfalls dort angelangt bin, erhalte ich eine Führerin zugeteilt, die mich durch endlose kahle und dunkle Gänge leitet. Wir befinden uns in der unterirdischen Stadt der Frauen, welche völlig unabhängig von irgendwelchen Staaten oder Ländern existiert. Gegründet wurde sie jedoch von einem Mann. Einem Mann, der im Rollstuhl sitzt und Harry T(o)???? heißt. Bald gelangen wir zu den ersten Zimmerfluchten, deren Türen meist offen stehen. In den Zimmern sehe ich Frauen jeder Rasse und Hautfarbe. Ich frage meine Begleiterin, ob sich die Frauen denn ständig hier unten aufhalten oder ob sie auch mal nach oben gehen. Sie antwortet, dass viele Frauen regelmäßig die Erdoberfläche besuchen, manche aber auch lieber unten bleiben. Wir erreichen ein Zimmer, in dem eine Frau mit dem Rücken zu uns sitzt. Meine Begleiterin meint, dass sich gleich jemand mächtig freuen wird und so ist es auch, als sich die Frau umdreht. Es stellt sich heraus, dass es die Mutter meiner Begleiterin ist. Allerdings sieht sie erstaunlich jung aus, sogar viel jünger als die Führerin.
Träume von Urlaub und Reisen - Mittwoch, 23. November 2005, 23:43









