Vater liest vor
Letzte Nacht träumte ich, dass mir mein Vater Märchen vorliest, so wie er das nie getan hat. Wir waren beide genau im heutigen Alter und er lag im Bett, während ich auf der Bettkante saß. Ich fühlte mich dabei unwohl, so wie ich mich immer in seiner Nähe unwohl fühle, aber irgendwie war es auch schön. Mir fiel auf, dass seine Stimme merkwürdig säuselnd klingt, genauso wie früher bei seinen Predigten. Er meinte zu mir, dass er mir vorlesen will, weil er so lange nicht mehr gepredigt hat und befürchtet, dass seine Stimme an Kraft verliert. Ich sollte mir dann genau die Worte merken, bei denen er aufhörte. Das tat ich auch und eines der Worte war so ungewöhnlich, dass ich das selbst im Traum bemerkte. Doch beim Aufwachen habe ich die Worte leider vergessen.
Wort-und Zahlenträume - Mittwoch, 9. November 2005, 23:46









