Freitag, 25. März 2005

Das Arbeitslager

Auf Arbeit sind wir in ein neues Gebäude umgezogen, nämlich in die Räumlichkeiten unter dem Fernsehturm am Alex. Die Räume sind ziemlich verwinkelt, so dass ich mich ein paar mal verirre und im Kreis herumlaufe. Ich treffe überall auf mir schon bekannte oder auch unbekannte Kollegen, einschließlich meiner Chefin. Allerdings ist das nicht nur ein normaler Job, sondern eine Art Arbeitslager, wo man ebenfalls wohnt und irgendwoher weiß ich, dass es selten jemand wieder lebend verläßt. Wer nicht mehr genug Leistung erbringt wird liquidiert. Das gilt für Klienten genauso wie für Mitarbeiter. Wenn man aus dem Fenster schaut, sieht man auf eine karge, flache Landschaft, vielleicht eine Moorlandschaft. Ich gehe zwischendurch in eine Art Garten und dort im Garten finde ich an einem Fluß viele kleine, neugeborene schwarze Kätzlein. Einige davon bewegen sich noch, aber ich merke, dass die meisten schon tot sind. Im Garten bin ich mit einem kleinen roten Hund, eigentlich sieht er fast aus wie ein Fuchs. (Und ich frage mich, ob es nicht vielleicht wirklich ein Fuchs war, denn seltsamerweise konnte dieser Hund im Traum sprechen und das können Hunde bei mir sonst nie.) Ich bin nun wieder in meinem Zimmer und beschließe zu fliehen. Das will ich am Samstag nach Arbeitsschluß um 13 h tun. Ich überlege, was ich mit dem Hund mache, will ihn erst zurücklassen. Doch der Hund bittet mich darum, dass ich ihn mitnehme. "Nimm mich mit!" Ich antworte aus einer Laune heraus: "Was willst du dafür tun, wenn ich dich mitnehme?" Der Hund denkt nach und sagt schließlich, dass er eigentlich ja nicht viel für mich tun könne, weil er so klein sei. Ich frage ihn: "Willst du immer schön ruhig sein und nicht plötzlich losbellen, wenn es gerade unpassend ist?" Der Hund verspricht es mir sofort hoffnungsvoll. Also nehme ich ihn mit. Nun bin ich geflohen und in der Wohnung meiner Eltern. Nach dem ersten Wortwechsel hole ich den kleinen Hund hervor und stelle ihn vor. Dabei sage ich, dass er mich gerettet hat und dass ich es ihm verdanke, noch zu leben.
Danach bin ich aufgewacht, doch als ich wieder einschlafe, träume ich weiter, dass ich in das Arbeitslager zurückgehe, um irgendwelche Sachen zu holen. Dabei treffe ich auf einer Sonnenterasse einen halbnackten jungen Mann, von dem ich weiß, dass er mein Stiefvater ist. Ich finde es etwas seltsam, einen so jungen Stiefvater zu haben und dass er darüber mitentscheidet, ob ich wieder nach Hause darf. Aber er steht die ganze Zeit neben mir, läßt mich nicht mehr aus den Augen und schaut zu, was ich für Sachen einpacke.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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