Das andere Leben
Ich bin als Spionin irgendwo eingeschleust und sitze dort bei einer Teegesellschaft. Ich weiß, dass der Tee, der mir gereicht wird, vergiftet ist, aber um nicht aufzufliegen und mich zu verraten, darf ich mir nichts anmerken lassen und muß ihn trinken. Dies ist einkalkuliert und ich soll von meinen Leuten später rechtzeitig gerettet werden.
In der nächsten Traumsequenz sitze ich mit meinen Leuten in einer Kutsche und wir versuchen über die Grenze zu flüchten, während wir von den anderen verfolgt werden. Ich spüre schon, wie das Gift beginnt zu wirken und werde immer schwächer und kranker, aber mir kann erst hinter der Grenze geholfen werden. Endlich haben wir es gerade so geschafft und meine Beifahrer bringen mich in eine Art Klassenzimmer, wo ich warten soll, bis sie mit dem Gegengift wiederkommen, da ich schon zu schwach bin. Ich liege dort also auf dem Fußboden und bemerke, dass ich nicht alleine im Klassenraum bin, sondern Heino auf dem Stuhl an einem der Klassentische sitzt. Dann hört man Stimmen von draußen. Es sind unsere Verfolger. Sie brechen die Tür auf und finden mich in dem Klassenzimmer. Ich versuche mich mit letzter Kraft hinter irgendwelchen Stühlen, Tischen und Heino zu verstecken, indem ich auf dem Fußboden lang krieche, aber sie entdecken mich sofort. Einer beugt sich über mich und hält mir den kalten Stahl einer Pistole an die Schläfe. Ich spüre den Druck, der immer fester wird. Doch bevor er abdrücken kann, stürmen plötzlich meine Leute den Raum. Ich freue mich, weil ich denke, dass ich jetzt gerettet bin und sie mir gleich das Gegengift geben werden. Sie kommen auch auf mich zu, doch nachdem sie kurz auf mich runter geblickt haben, wenden sie sich wieder ab und ich höre sie irgendwas sagen, dass ich tot wäre. Ich bin total verwundert, wie sie auf sowas kommen, da ich mich lebendig fühle und sicher bin, dass ich nicht tot bin. Das sage ich dann auch laut in den Raum, aber keiner scheint mich zu hören. Schließlich stehe ich vom Fußboden auf und stelle mich mitten unter sie, aber sie scheinen mich gar nicht zu sehen und blicken durch mich hindurch. Immer wieder wiederhole ich laut "Ich bin hier. Ich bin nicht tot. Ich lebe noch." und versuche mich bemerkbar zu machen, aber es nützt nichts. Endlich begreife ich, dass sie mich nicht wahrnehmen können und ich vielleicht wirklich tot bin. Da mich niemand mehr sieht und ich deshalb den Job nicht mehr weitermachen kann, muß ich mir nun ein völlig neues Leben aufbauen und ganz von vorne anfangen. Dazu nehme ich einen Job als Kellnerin an, was anscheinend auch funktioniert, obwohl ich nur ein Geist bin, aber ich habe Sorge, ob das gut geht, wenn mich niemand sehen oder hören kann.
In der nächsten Traumsequenz sitze ich mit meinen Leuten in einer Kutsche und wir versuchen über die Grenze zu flüchten, während wir von den anderen verfolgt werden. Ich spüre schon, wie das Gift beginnt zu wirken und werde immer schwächer und kranker, aber mir kann erst hinter der Grenze geholfen werden. Endlich haben wir es gerade so geschafft und meine Beifahrer bringen mich in eine Art Klassenzimmer, wo ich warten soll, bis sie mit dem Gegengift wiederkommen, da ich schon zu schwach bin. Ich liege dort also auf dem Fußboden und bemerke, dass ich nicht alleine im Klassenraum bin, sondern Heino auf dem Stuhl an einem der Klassentische sitzt. Dann hört man Stimmen von draußen. Es sind unsere Verfolger. Sie brechen die Tür auf und finden mich in dem Klassenzimmer. Ich versuche mich mit letzter Kraft hinter irgendwelchen Stühlen, Tischen und Heino zu verstecken, indem ich auf dem Fußboden lang krieche, aber sie entdecken mich sofort. Einer beugt sich über mich und hält mir den kalten Stahl einer Pistole an die Schläfe. Ich spüre den Druck, der immer fester wird. Doch bevor er abdrücken kann, stürmen plötzlich meine Leute den Raum. Ich freue mich, weil ich denke, dass ich jetzt gerettet bin und sie mir gleich das Gegengift geben werden. Sie kommen auch auf mich zu, doch nachdem sie kurz auf mich runter geblickt haben, wenden sie sich wieder ab und ich höre sie irgendwas sagen, dass ich tot wäre. Ich bin total verwundert, wie sie auf sowas kommen, da ich mich lebendig fühle und sicher bin, dass ich nicht tot bin. Das sage ich dann auch laut in den Raum, aber keiner scheint mich zu hören. Schließlich stehe ich vom Fußboden auf und stelle mich mitten unter sie, aber sie scheinen mich gar nicht zu sehen und blicken durch mich hindurch. Immer wieder wiederhole ich laut "Ich bin hier. Ich bin nicht tot. Ich lebe noch." und versuche mich bemerkbar zu machen, aber es nützt nichts. Endlich begreife ich, dass sie mich nicht wahrnehmen können und ich vielleicht wirklich tot bin. Da mich niemand mehr sieht und ich deshalb den Job nicht mehr weitermachen kann, muß ich mir nun ein völlig neues Leben aufbauen und ganz von vorne anfangen. Dazu nehme ich einen Job als Kellnerin an, was anscheinend auch funktioniert, obwohl ich nur ein Geist bin, aber ich habe Sorge, ob das gut geht, wenn mich niemand sehen oder hören kann.
Träume von Verfolgung und Gewalt - Donnerstag, 28. März 1991, 00:34









